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5 Minuten langer Halt gemacht und das grosse Rendezvous vor dem letzten Drittel des Weges gelegt; nur auf Einem Marsch mussten mehrere Rendezvous gemacht werden, da die ganze Nacht vorher mit einer Pause von 2'/» Stunden marschirt worden war, und die Mannschaft in den letzten 2 Tagen nur sehr ungenügende Verpflegung hatte.

Die Berechnung der zum Aufmarsch nöthigen Zeit ist sehr wichtig; diese Zeit ergibt sich, wenn man die Länge der zu formirenden Front plus der Tiefe der Marschcolonne durch die von der betreffenden Waffengattung in Einer Minute zurückzulegende Schrittanzahl dividirl. Hierbei rechne man bei Infanterie 112 Schritt, bei Cavallerie und Artillerie 120—130 im Schrill, 250—300 Schritt im Trab auf die Minute.

Das Passiren nicht zu enger Defileen geschieht wohl am Besten in der Art, dass die vordere Compagnie an dem Defile angekommen — durch dasselbe Laufschritt macht, sobald sie dasselbe passirt hat, noch etwa 300 Schritt im gewöhnlichen Tempo marschirt und dann die anderen Compagnien des Bataillons erwartet.

500 Schritt vor und hinter dem Defile im Laufschritt zurückzulegen, scheint besonders bei langen Defileen zu anstrengend.

Technische Notizen.

Ein neues Hufbeschlagsverfahren. • (Nach Dinglers polytechnischem Journal Hft. 10, 1868.)

Das polyt. Journal bringt im 188. Bande S. 344 die Beschreibung eines neuen Hufbeschlages, welcher in Frankreich bereits allgemein Eingang zu finden anfängt und auch unsere Aufmerksamkeit verdient:

Statt der breiten, schweren Eisenplatten, welche man bisher unter den Fassen der Pferde zu befestigen pflegte, hat ein gewisser Charlier jetzt das Verfahren erfunden, dass er nur einen schmalen eisernen Reifen in einer Riefung befestigt und ihn um den äusseren, unteren Hufrand gehen lässt. Der Huf wird auf diese Weise mit einer widerstandleistenden Einfassung versehen, durch welche er gegen die Abnützung geschützt bleibt, dabei doch zu gleicher Zeit allen anderen Theilen der Sohle ihre natürliche Stellung auf dem Erdboden zu behalten gestattet und dadurch den Huf in einer normalen Form und Beschaffenheit bestehen lässt.

Es ist leicht zu begreifen, wie einfach dieser „periplantaire''-Hufbeschlag ist —Dazu ist dieses neue Hufeisen, oder eigentlich Hufreif, etwa um zweiDrittel leichter als das alte, daher dem Thiere eine grosse Erleichterung verschafft und dasselbe vor den meisten gewöhnlichen Hufkrankheiten und Zufälligkeiten beschützt wird.

Der Franzose Charlier sagt in Bezug auf den Huf des Pferdes, dass derselbe in seinem natürlichen Zustande, und so lange die Seite des Hufes nicht splittert, sich wohl und in Ordnung befinde, und dass aus diesem Grunde das Problem, welches für den Hufbeschlag zu lösen bleibt, lediglich darin bestände, den Huf vor dem Zersplittern zu schützen, weshalb er ihn einfach mit einem künstlichen Reife umgibt, welcher stärker als der natürliche Hufrand ist, wobei der Fuss selbst nicht im geringsten comprimirt, beschädigt oder sonst gequält wird, wie dies gewöhnlich so häufig geschieht.

Dazu kommt noch, dass der neue Hufbeschlag die Pferde ausnehmend sicher auf den Füssen macht und sowohl für grosse wie für kleine Pferde passt.

Der Preis des Hufeisens, welches aus Eisen von bester Qualität angefertigt werden muss, stellt sich dem des gewöhnlichen Hufeisens gleich.

Der beste Beweis für die Zweckmässigkeit der neuen Erfindung ist die Thatsache, dass, nach längerer Probe damit, die Compagnie des voitures de place in Paris nunmehr alle ihre Pferde nach diesem Systeme beschlagen lässt. 3000 ihrer Pferde sind gegenwärtig schon mit dem neuen Hufbeschlage versehen.

Die nenesten Bestrebungen des Ctruson'sohen Etablissements, das Durohsohiesgen starker Panzerplatten zn ermöglichen.

(Nach dem polytechnischen Journal 1868, Heft 11.)

Die durch ihre Leistungen in artilleristisch-technischer Beziehung sich rühmlichst auszeichnende Eisengiesserei von H. Gruson bei Magdeburg hat auf der letzten Weltausstellung in Bezug auf Lösung der das Brechen von Panzerungen und die Benutzung der Panzerschild-Casematten betreffenden Fragen concurrirt durch:

1.) eiserne Hartguss-Geschosse, welche nach Major Palliser's Methode schalenhart dargestellt, nämlich in eiserne Formen gegossen, in dem zum Biosiegen der Geschoss-Querbruchflächen zerschlagenen Exemplaren das strahlenartig krystallinische Gefüge ihrer beim Gusse rasch erstarrten Wandungen zur Anschauung brachten;

2.) ein Casematten-Geschützrohr-Model mit Kernrohr von Gusseisen-Hartguss und einem nach dem Coil-System darum gelegten, die Schildzapfen tragenden Schmiedeeisenpanzer. Diese Construction war auch in ihrer Anwendung auf Feldgeschütze in einem ausgestellten Vierpfünder repräsentirt, dessen Hinterladungs - Vorrichtung aus einer mit Kupferlideruug versehenen, sinnreichen Combination der Verschlüsse von Wahrendorf und Greiner bestand1).

Die Verwendung dieser Rohrconstruction des Gruson'schen Etablissements für Panzerbrecher entspricht auch den neueren Forderungen der Wissenschaft, welche nachgewiesen hat, dass homogen aus Eisen, Bronze oder Gussstahl hergestellte Rohre, auch wenn sie noch so metallstark dargestellt werden sollten, ihrer Natur nach1) das nicht zu leisten vermögen, was nach den Versuchen des „Select Committee" der englischen Artillerie zur Durchbohrung der jetzigen so starken Panzerconstructionen an Percussionskraft der Geschosse und entsprechendem Widerstandsvermögen der Rohre für die Marine- und die Belagerungs-Artillerie erforderlich ist;

3.) eine für Panzerschild-Casematten mit sehr enger Schartenöffuung bestimmte Casemattenlaffette. Die hydraulisch in Thätigkeit zu setzende Richtvorrichtung derselben lässt das an seinem Kopfe und an seinem Bodenstücke mit Schildzapfen versehene Rohr sich gewissermassen als einen Kugelradius um seinen vor der Mündung in der Seelenaxenverlängerung liegenden Pivotpunkt drehen, während die Lafette selbst auf einem nach rückwärts hin aufsteigenden Rahmen in der Weise nach vorn und nach rückwärts hin bewegt werden kann, dass unter ihr angebrachte excentrischo Räder sie dabei während des Rücklaufes als Schlitten und beim Wiedervorbringen als Wagen erscheinen lassen.

Nach neueren Zeitungsnachrichten soll im Gruson'schen Etablissement auch versucht worden sein, das Durchschlagen der Panzerwände durch Geschosse anzustreben, welche aus einer Legirung von Zinn und Antimon bestehen.

In dieser Beziehung dürfte eine Untersuchung darüber nicht ganz nutzlos sein: erstens ob auch bei dem Vorhandensein genügend kräftiger Geschützroh r e noch ein Bedürfniss vorliegt, solche j edenfalls viel theurere Geschosse an Stelle der aus Eisen-Hartguss, beziehungsweise Gussstahl dargestellten zu verwenden, und zweitens ob der Mangel an solchen Geschützrohren, welche die gehörige Ladung hinter Projectile der letzteren Art zu setzen gestatten, durch Änderung des Geschossmateriales sich paralysiren lassen wird.

In ersterer Beziehung haben die eben erwähnten Schiessversuche des Select Committee der englischen Artillerie bereits erwiesen, dass zum wirksamen Angriff auf gutgebaute, mit achtzölligen Schmiedeeisenplatten armirte Panzerschiffe zwar Geschütze erforderlich sind, welche bei mindestens 9' Kaliber Durchmesser etwa 250 Pf. schweren Langgeschossen mit 40 Pf. Pulverladung auf 200 Yards') Zielentfernung noch eine Anschlagsgeschwindigkeit von 1325 Fuss zu geben vermögen, — dass aber als Geschossmateriale hiezu schalenhart gegossenes Eisen bester Qualität vollkommen ausreicht, und dass mit massiven, ogival gestalteten Köpfen ausgerüstete Geschosse dieser Art bei grösserer Billigkeit den entsprechenden Stahlgeschossen an Fähigkeit zum Durchbohren schmiedeeiserner Platten nicht nur Nichts nachgeben, sondern auch noch den Vortheil gewähren, mit der ihnen nach vollendeter Durchbohrung verbleibenden Kraft im zerbrochenen Zustande gewissermassen als Traubenschuss zu wirken.

Die zweite der oben gestellten Fragen betreffend, dürften die mit relativ zu schwachen Geschützen (nämlich bronzenen 24 Pfüudern, welche circa 67 Pf. schwere Bleimantel-Vollgeschosse mit 6 Pf. Pulverladung abgaben) im Mai 1866 zu Mainz angestellten Schiessversuche gegen den mit sechszölliger Platte gepanzerten Schuhmann'schen Geschützstand besonders lehrreich sein.

Der hierüber vom k. preuss. Major Sander veröffentlichte Bericht*) weist hinsichtlich der dabei zur Verwendung gekommenen Gruson'schen Hartguss-Spitzvollgeschosse nach, dass deren Anschläge bei guter Qualität der Panzerplatten anfänglich allerdings keine Risse oder Sprünge erzeugten , dass aber die durchschnittlich 4 Zoll

') Man vergleiche den im Heft V. dieser Zeitschrift mitgetheilten Vorschlaft des Majors Sprengler, Bronze-Feldgeschütze mit Oussstahlseelen zu versehen.

') Die absolute Festigkeit per Quadratzoll beträgt bei den einfach aus Bronze gegossenen Rohren 84,000 bis 88,000 und bei den aus Gussstahl hergestellten 71,000 bis 120,000 Pfund.

•) 1 Yard = 2.891,445 Wiener-Fuss.

«) Der k. k. Hauptmann Wilhelm Rössler des Geniestabs veröffentlichte Über die auf dem grossen Sande bei Mainz im Jahre 1866 stattgehabten Schiessversuchc einen sehr interessanten, ausführlichen Bericht in dem Jahrgang 1867 der „Mittheilungen des k. k. Genie-Comites" Seite 1UJ-246.

grosse Tiefe ihres Eindringens, wenn mehrere Treffer nebeneinander fielen, sehr bald Ausbröckelungen bewirkte, welche die Stärke der Platte durch allmäliges Entfernen des Materiales reducirten und so ein schliessliches Durchlöchern ermöglichten. Diese Hartgusseisens^schosse leisteten somit Alles, was man von mit zu schwacher Ladung gegen Panzer na tten abgeschossenen Projectilen verlangen kann.

Der eben erwähnte Bericht führt als weitere Vorzüge der Gruson'schen Geschosse auf:

a) sie halten ihre Flugbahn mit grosser Genauigkeit inne und schlagen stets in normaler Weise mit etwas gehobener Spitze in die Platte ein;

b) die stets intact bleibende Spitze des Geschosses und die Grösse seiner Eindringungstiefe sind Beweise seines hohen Härtegrades und seiner Wirksamkeit gegen Eisenpanzerungen;

c) die Bruchstücke des stets zertrümmerten Geschosses prallen nach dem Anschlage nie mehr als 30—40 Schritte zurück, können daher dem Angreifer nicht gefährlich werden;

d) das Geschoss kostet nnr '/» so viel als Stahlgeschosse.

Bezüglich der letzteren wird bemerkt, dass sie mit stets mehr oder weniger deformirter Spitze häufig schräg, respective flach an die Platte anschlugen und so in ihrer Wirkung beeinträchtigt wurden. Letztere brachten aber auch bei normalen Plattentreffern eine nnr 3-5 Zoll betragende mittlere Eindringungstiefe hervor.

Der Abprall dieser Geschosse aber kann, sowohl wenn sie ganz bleiben, als auch wenn sie zertrümmert werden, dem Angreifer leicht gefährlich werden, indem die gewöhnlich 100 bis 150 Schritte betragende Grenze dieses Abpralls sich in einzelnen Fällen bis zu 2000 Schritt und darüber erweiterte.

Hiernach wird die Schlussfolgerung gerechtfertigt erscheinen, dass für Geschütze, welche durch künstliche Metalle onstructioneu mit dem der Jetztzeit entsprechenden Widerstandsvermögen ausgerüstet sind, gutes Hartgusseisen als Material zu gebrauchssicheren, gegen Panzerplatten zu verwendenden Geschossen vollkommen genügt.

Muss dieses zugegeben werden, dann hat die Technik zum Zwecke des Panzerbrechens nicht neueGeschoss-Modificationen, sondern Rohre zu schaffen, welchen durch wissenschaftlich geregelte Construction ihret Wandungen ein genügendes Widerstandsvermögen bei möglichst grosser Handlichkeit verliehen worden ist.

Das Wasserglas als Anstriohmittel für gnsseiserne und bleoherne Öfen.

Vielen wird willkommen sein, ein Mittel kennen zu lernen, durch welches man eiserne Öfen jeder Art mit einem schönen, mattfarbigen, Jahre hindurch haltenden Anstrich versehen kann.

Nachdem — als erste Bedingung — jede Spur von Fett und Rost entfernt ist, versieht man den Ofen mit einem Anstriche von Wasserglasfarben, welcher in dem Falle zu wiederholen ist, als Rostflecken sich durch den ersten Wasserglasanstrich durchfressen; letztere sind vor dem erneuerten Anstreichen mit einer Metallkratzbürste zu beseitigen.

Roth- und Weissglüh-Hitze vermag der Farbe nicht zu schaden, ebenso lassen sich Schmutzflecken jeder Art durch Anwendung von Wasser und Seife wegwaschen.

Apparat zur Messung der Temperatur der unteren Wassersohiohten des Heeres

von Janssen.

Der Thermometer, welcher in ein Holz- oder Kupfergestell eingelassen ist, befindet sich mit demselben in der Mitte eines Büschels von Hanffäden, ist an einem Gestelle befestigt und trägt an seinem oberen Ende ein Bleigewicht. Sobald nun das Instrument in das Wasser gelassen wird, zieht das Gewicht dasselbe «schnell und in senkrechter Richtung in die Tiefe; augenblicklich treten die Fäden auseinander, so dass nun der Thermometer mit dem Wasser in directe Berührung kommt. Schon nach wenigen Secunden hat der Thermometer die Temperatur des Wassers angenommen, und man hat nur uöthig ihn aus der Tiefe herauszuziehen. Während der Bewegung des Instrumentes nach oben gehen die Fäden selbstthätig wieder zusammen,! so dass sie das Wasser, welches den Thermometer umgibt, einschliessen und es in dem Augeublioke abzufliessen hindern, in welchem das Instrument wieder übel1 dem Wasserspiegel erscheint.

An dem, mit dem Wasser noch in Berührung gebliebenen Thermometer werden sofort die Wärmegrade abgelesen und es verursacht, auf Grund mehrfach angestellter Beobachtungen, selbst bei Sonnenschein und bei warmer trockener Atmosphäre die Wasserverdunstung an der Oberfläche der Hanffäden eine Veränderung des Quecksilberstandes erst nach Verlauf des Dreifachen der Zeit, die man zum Ablesen der Temperaturgrade braucht. (Archiv für Seewesen V, 1868).

Neuer Militär-Di»tanzme»»er von Pasohwitz.
(In Bodenwöhr bei Regensburg.)

Dieses Instrument, welches zu absoluten Entfernungsmessungen bestimmt ist, lässt, vom Messen einer Standlinie, beziehungsweise einer Senkrechten etc. zu der selben, ganz abgesehen, und dabei vermittelst höchst einfacher Anwendung der Diopük, in der optischen Achse des Instrumentes selbst, die Basis des vorzunehmenden Entfemungsmessens in der Art finden, dass als Differenzen zwischen den durch Messung mit diesem Instrumente bestimmten, und den durch eine graphische Aufnahme uder auf andere Weise erhaltenen Entfernungs-Masszahlen, sich für Distanzen unter 1000 Meter nur circa 4, und für zwischen 1000, 2000, 3000 und 4000 Meter liegende Entfernungen im Durchschnitte nur beziehungsweise 2 t, 50 und 80 Meter herausstellen, ein Resultat, welches für Militärzwecke natürlich als ein günstiges bezeichnet werden mU88. •

Dem Instrumente liegt der planimetrische Satz zu Grunde, dass ein Dreieck bekannt ist, wenn eine Seite — hier die Basis — und die beiden anliegenden Winkel gegeben sind. Die optische Achse des Rohres des Distanzmessers ist, wie eingangs erwähnt, die Basis; der eine der anliegenden Winkel ist = 90" und constant — der andere natürlich variabel; die Messung des letzteren erfolgt jedoch nicht direct, sondern indirect durch Messung des Drehungswinkels eines auf der optischen Achse des Instrumentes angebrachten Planparallelglases.

Eine genauere Beschreibung und Abbildung dieses, sammt Stativ bei 1-3 Meter hohen und 1 Meter (Rohrlänge) langen Instrumentes, welches genügend genaue Resultate, bei Einfachheit der Construction und Unempfindlichkeit gegen Störungen, liefert, befindet sich im 12. Hefte des polytechnischen Journales, Jahrgang 1868.

Über die Anwendung; des Steinwürfel-Oberbaues anf Eisenbahnen

entnehmen wir dem nach officiellen Quellen bearbeiteten Werke: „Die neuesten Oberbau-Constructionen etc.", von Heusinger von Waldegg, Wiesbaden 1868'), nachstehende Notiz:

Steinwürfel werden jetzt als Fundament beim Bahn-Oberbau auf eilf verschiedenen deutschen Bahnen, zum Theile allerdings noch als Versuch, angewendet. Die mit Steinwürfeln ausgeführten Strecken haben beiläufig 41 Meilen eingeleisiger Bahnlänge. Die Anwendung der Steinwürfel in Deutschland datirt von den er.iten Anfangen des deutschen Eisenbahnwesens her; bei der Nürnberg-Fürth-Bahn sind sie seit 1835 auf der ganzen Bahnlänge, bei der Taunus-Bahn seit 1836 auf der halben Länge, bei der bayerischen Staatsbahn seit 1846 (jetzt auf eine Länge von 35 Meilen) iu Anwendung; das System hat sich also vollkommen bewährt und bildet unstreitig, da wo billige und gute Steine in der Nähe der Bahn zu haben sind, das beste Mittel zum Ersätze des so wenig dauerhaften und so grosse Erhaltungskosten verursachenden SchwelIcnfundamentes.

Die Steinwürfel werden meist in gleicher Entfernung wie die hölzernen Querschwellen gelegt, am Stosse werden auf sieben Bahnen hölzerne Querschwellen verwendet; auf der Kaiserin-Elisabethbahn wurde da, wo keine Querschwellen gelegt wurden, zur Sicherung der Spur eine eiserne Verbindungsstange statt einer Laschenwhraube durchgezogen.

Bei hinlänglich schweren Steinen sind jedoch in geraden Strecken und Curven von grossem Radius keine Mittel zur Sicherung der Spur erforderlich.

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