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sein fürchtete, wollte er sich entfernen, aber Graf Moltke hielt ihn mit den Worten zurück: „Ich habe meine Ferien." Der Verfasser der Broschüre ist ferner erstaunt darüber, dass die Belagerungsarmee trotz des harten Vorpostendienstes vor Paris ihre Übungen und Manövers jeden Tag fortsetzte, und dass man wie in gewöhnlichen Zeiten Revue hielt.

Ariliy Reorganization. A few Remarks on Mr. Cardwell's Army-Reorganization-Bill. By au Officer. London 1871. 8.

ArntzeniHS, A. K. W. De Hollandsche Ambulance te Trier, Baon l'Etape en Metz. Amheim 1871. 8.

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Belagerung, Die, von Paris. (Im neuen Reiche. 1871. Nr. 10.)

Bellows, John. The Track of the War around Metz, and the Fund for Non-combatant Sufferers. London 1871. 8.

Bender, Wilh., Hessisches Gedenkbuch von dem siegreichen Befreiungskampfe der Deutschen gegen die Franzosen in den Jahren 1870 und 1871. Darmstadt 1871. 8. Recensirt im Literaturblatt der „Allgem. (Darmstädter) Mil. Ztg." 1871. Nr. 14.

Chasseurs, Les, de France ä la rlorganisation de l'arme'e en 1871, par le Comte Frederic de C***. Aachen 1871. 8. 43 S. 2. Aufl.

Chauvier, M., Systeme de defense de la ville de Paris. Projet präsente1 a MM. les membres composant le comite de la defense nationale. Paris 1870 Fol.

Deutsche Feldzüge gegen Frankreich. I—DU. („Grenzboten" 1871. Nr. 10—13.)

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Festung, Die, in der modernen Kriegführung. (Im neuen Reiche. 1871. IL)

Gatling-Geschütz, Das zum Vergleichs-Schiessversuche mit dem Fosberry-Mitrailleur gestellte verbesserte. Mit Abbild. (Dingler's „PolytechnJourn," Zweites Märzheft 1871.)

Gerstäcker, Friedrich. Kriegsbilder eines Nachzüglers aus den deutsch-französischen Kriege. Jena 1871. 8. Besprochen „Mil. Lit. Zeitg." 1871. HI. S. 98.

Guerre, La, autour de Metz, par un general prussien. Traduit de l'allemand et annotä par un officier de l'etat-major general de l'armee du Rhiu. Caasel 1871. 8. 67 S.

Hahn, Werner. 1870 und 1871. Der Krieg Deutschlands gegen Frankreich. Bielefeld 1871. 4.

Hansen, Lieul. A. Erinnerungen aus den Jahren 1848—1850. Kiel 1871. 8. 160 S. Besprochen „Mil. Lit. Zeitg." 1871. III. S. 109.

Head, George E. An Essay on a New System of Fortification New-York 1869. 244. S.

Heere, Die europäischen. Ihre Organisation und Bewaffnung. Mit einem Anhange: Die norddeutsche Flotte. Von C... v. S... Hildburghausen 1870. 8. Besprochen „Mil. Lit. Zeitg." 1871. II. S. 43.

Heinze, Geschichte der preussischen Garde-Landwehr. Berlin 1870 8. Besprochen „Mil. Lit. Ztg." 1871. H. 8. 82.

Herrmann, Dr. Ludw., Moltke in der Türkei von 1836 bis 1839.

(•Beil. 2. „Allg. Ztg." 1871. Nr. 98, 99.)

Herwart, Lothar. Zwei Jahre Schlüsselsoldat. Aus dem Tagobucho eine« päpstlichen Soldaten. München 1870. 8.

Der Verfasser, früher bayerischer Officier, Hess sich im Jahre 1867 durch Aufrufe in katholischen Blättern bestimmen, in das bestandene päpstliche Heer einzutreten. Was er im „Dienste des vielumstrittenen Priester- und Heldengreises" erfahren und erlebt, legt er nun zur Warnung und Belehrung Anderer in dem Buche nieder. Dasselbe ist ein Beweis, dass selbst Personen, welche der weltlichen Herrschaft des Papstthums principiell beistimmten, zu entschiedenen Gegnern der päpstlichen Missregierung wurden, nachdem sie einmal Gelegenheit hatten, dieselbe in der Nähe zu besehen. Heute, wo das Papstregiment zu existiren aufgehört hat, darf dorn Buche nur mehr eine retrospective Bedeutung zugesprochen werden. Die Schilderungen des Kasernenlebens in Rom, der faulen Armeewirthschaft, für deren Erhaltung in der ganzen Welt gebettelt wurde, endlich des Garibaldi'schen Freischaarenzuges sind ebenso lebendig als launig und dürfen ein treffliches Spiegelbild der römischen Zustände von 1867—1870 genannt werden. Die Mittheilungen des Verfassers über die Einrichtungen und den Geist des ehemaligen päpstlichen Heeres haben geschichtlichen Werth und erklären das schmähliche Fiasco, das ein nur mittels der rohesten Gewalt zusammengehaltenes Corps machen musste. Die wenigen verlässlichen Mannschaften waren ausschliesslich Deutsche.

Hirth & Gosen. Tagebuch des deutsch-französischen Krieges 1870. Berlin 1870—71. 4.

Von diesem sehr brauchbaren Quellenwerk über den Krieg ist das zweite Heft erschienen. Die Herausgeber haben, um „eine auch in Zukunft brauchbare Sammlung der während der Kriegsführung selbst flüssig gewordenen wichtigeren Quellen zu geben", mit der Herausgabe innegehalten, als sich die Aussicht auf einen beschwerlichen Winter-Feldzug eröffnete. Der Aufschub hat schon seine guten Früchte getragen, indem an den entsprechenden Julitagen u. A. die wichtigen Depeschen von St. Cloud, Bamberger's Schilderung der Kammervorgänge in Paris etc. mitgetheilt werden konnten. Die Bedachtsamkeit, mit der die Herausgeber verfahren, kann das gute Zutrauen zu ihrer Arbeit nur erhöhen. Den nächsten Heften werden 14 Kriegskarten (meistens aus der Reymann'schen Karte) beigegeben.

Histoire de Parmee de ChälonS, par un volontaire de l'armöe du Rhin. Bruxelles 1871. 8.

Der Verfasser erzählt, dass am 23. August, als dio Armee des Marschalls Mac Mahon, von Rheims kommend, ihre Biwaks am linken Ufer der Suippo von Dontrien bis Heutregiville aufgeschlagen, man in der rechten Flanke, über Nauroy hinweg, grosse Rauchsäulen habe aufsteigen sehen, und fährt dann fort: „Das waren die Reichthümer an Lebensmitteln, Fourage und Lagergeräth, welche, im Lager von Chälons aufgehäuft, in Voraussicht der Annäherung der preussischen Truppen, durch die Intendanz den Flammen übergeben wurden, unter den Augen der Armee, welche am Tage darauf bitteren Mangel leiden sollte. Das war das Terrain unserer classischen Siege, welches wir verliessen, um dem Ungewissen entgegen zu gehen. Und doch, wie viel Unheil hat dieses Lager von Chälons dem wahrhaftigen militärischen Geiste Frankreichs bereitet! Da hatten unsere jungen Officiere unter festen und comfortablen Zelten, bei stets ohne Mühe gesicherten Mahlzeiten, die falschen Ideen über das Feldleben eingesogen. Da hatte die Intendanz die üppige Verpflegung von Armeen gelernt, aber von unbeweglichen Armeen. Da hatten die Schiessübungen der Artillerie uns die Zuversicht auf die stets unbestrittene Überlegenheit unserer Geschütze eingeimpft; da hatte die Cavallerie gelernt, Recognoscinmgen mit Regimentern mit Escadronsdistanz auszuführen. Da hatten die Generale gelernt, wöchentlich einmal zwischen zwei Mahlzeiten zu siegen; da war Lorheer und Ruhm von denjenigen leicht errungen, die die Gunst dazu hpstimmt hatte, grosse Männer zu werden, wenn an sie auf der festgesetzten Liste die Reihe kam. Das Lager von Chälons war das Treibhaus für die Avancements geworden. Viele derjenigen, welche an unserer Spitze marsehirten, waren eben nur die grossen Krieger des kleinen Mourmelou. Die höchsten Grade wurden verliehen, ohne an das Interesse des Landes und seiner Vertheidigung zu denken. Der sehr begehrte Generalsrang wurde ehrgeizigen und unruhigen Personen ertheilt, um sie zu verführen oder sie dem Kaiserreiche zuzuführen, ohne sieb zu beunruhigen, ob die darnach Strebenden die Eigenschaften besassen, welche die Devise aller grossen Heerführer eTheischt: „Vir bonus proeliandi perkus", ein vortrefflicher Mann, der zu kämpfen versteht Es genügte zuweilen, einen Sieg errungen zu haben — im Lager von Chülon?. Wie weit waren wir davon entfernt, zu handeln wie General v. Moltke, der Terrain strecken mit denjenigen Officieren durcheilte, welche er in seiner Schule bilden wollte, indem er sie auf den Feldern die Strategie und die Kenntnisa des Terrains lehrte und sie während langer, arbeitsvoller Jahre neben sich beobachtete, ehe er den Ausspruch that: Dieser kann ein General der Armee werden. Wie weit waren wir von der wahren Nachahmung des Feldlebens entfernt, bei der man alljährig während zweier Monate militärische Märsche ausführt, um die Truppen lagern zu lehren und sie unterhalten und verpflegen in lernen! Bei dergleichen Übungen entwickeln sich die militärischen Talente und kann ein General nach ernster Prüfung, nicht nach oberflächlicher und oft vorgefasster Meinung, die geeigneten Candidaten erwählen. Durch dieses Mittel würde man auch die vollständige Unfähigkeit mancher Officiere für den Krieg erkennen. Dieses in freier Luft gewonnene Urtheil würde gestatten, eine heilsamere Wahl zu treffen, als in den Vorzimmern der Minister oder an der Tafel der Tuilerien, und dem Lande brauchbare und energische Generale sichern." Sehr detaillirte Besprechung dieser wichtigen Arbeit in: „Mil. Lit Ztg." 1871. III. S. 100—107.

Hohenthal, Gf., Vollständige Geschichte des deutsch-französisches Krieges von 1870 in zusammenhängender, übersichtlicher und populärer Darstellung nach den besten Quellen und amtlichen Berichten. Leipzig 1871. 8. Besprochen „Mil. Lit. Ztg." 1871. II. S. 50.

Hörn, Dr. Georg. Das Lager von Conlie. („Kölnische Zeitung' 1871. Nr. 42.)

Jahns, Max. Volksthum und Heerwesen. Vortrag, gehalten im wissenschaftlichen Verein zu Berlin. Berlin 1870. 8.

Sonderabdruck aus der Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft. Sehr günstig beurtheilt in der „Berliner Militär-Literatur-Zeitung' Jänner 1871. Nr. 37.

Kavallerie-Frage, Die, in Süddeutschland. Material zur Bildung

eines selbständigen Urtheils über diese Frage. Herausgegeben von einem süddeutschen Fachmanne. Stuttgart 1870. 8. Besprochen „Mil. Lit. Ztg." 1871.

in. s. 130.

Keim, De B. Randolph. Sheridan's Troopers on the Borders: » Winter Campaign on the Plains. Philadelphia 1870. 12. 308 S.

K iHiop, W. J. Een woord over den militairen toestand van Nederland. (Gide, Februar 1871.)

Köhler, Obst. Leitfaden für den theoretischen Unterricht de« Infanteristen. Berlin 1870. 18. 24. Aufl. 61 S.

Krieg, Der, und die deutsche Gesittung. („Kölnische Zeitung" 1871. Nr. 43.)

Krieg, Der, und die deutsche Marine. („Allgemeine Zeitung" 1871. Nr. 47.)

Kriegsführung, Die, Gambetta's im Januar 1871. („Militär-Wochenblatt", „Kölnische Zeitung" 1871. Nr. 51.)

Kriegführung, Die französische, in den Provinzen. (Im neuen Reiche. 1871. Nr. 9.)

Kriegshafen, Der, an der Jahde. („Allg. Ztg." 1871. Nr. 71.)

Krijgswezen, Het, van Pruisen en Frankrijk en de laatste veranderingen in de kunst van oorlogvoeren. Naar het Engelach door A. Schade van Westrum. Een book voor leken. Delft 1870. 8.

Kritik, Zur, des deutsch-französischen Krieges. („Wanderer" 1871. Nr. 67, 68.)

Labouchere , Henry. Paris während der Belagerung. Aus dem Tagebnche eines Belagerten. Leipzig 1871. 8. 68 S.

Landes-Vertheidigungs - Ordnung für Tirol und Vorarlberg und Landsturm-Gesetz für Tirol. Innsbruck 1871. 8. 64 S.

Leistungen, Die militärischen, der Republik von 1870. (Im neuen Keiche 1871. Nr. 8.)

Leitfaden zum theoretischen Unterricht für den Infanteristen, zusammengestellt von einem k. bayerischen Oberlieutenant. Ingolstadt 1870. 8.

Wir sind überzeugt, dass der Herr Verfasser mit dieser Arbeit seiner Armee einen grossen Dienst erwiesen hat. In zwei kleinen Heftchen in Taschenformat findet hier der bayerische Infanterist, mit Ausnahme der Exercir-Vorschriften, Alles, was ihm zu wissen nöthig. Der VIII. Theil (Pelddienst) enthält auch Einiges über den Dienst beim Angriffe oder der Vertheidigung fester Plätze; an anderen Stellen werden Auszüge aus der bayrischen Wehrverfassung, der Heeresorganisation, dem Militär-Strafgesetz und dem Strafverfahren gebracht, — Alles ganz richtig in jenen Grenzen, welche der Titel des Büchleins bezeichnet. Auf Seite 50 in Punkt V des zweiten Theiles fällt uns auf, dass man in Bayern das Wassertrinken während des Marschirens noch verpönt.

Maresch, Olto, Oberlieutenant im k. k. 9. Feld-Artillerie-Regiment. Grundzüge für die Kriegs-Organisation der Feld-Artillerie. Nach den Anforderungen der heutigen Taktik und den Erfahrungen der letzten Peldzüge, Wien 1871. In Commission bei L. W. Seidel & Sohn.

Wir registriren dieses neueste Product der Arbeit eines durch seine Studien über Taktik bereits rühmlich bekannten Militär-Schriftstellers unter die schätzenswerthesten Früchte der heutigen Militär-Literatur. Speciell das Thema, dessen Behandlung der Autor diesmal gewählt hat, verdient im Hinblicke auf die Erfahrungen des deutsch-französischen Krieges, sowie auf die bekannten ungenügenden Standes-Verhältnisse der österreichischen Feld-Artillerie, die vollste Aufmerksamkeit nicht nur der Fachmänner, sondern insbesondere jeuer Kreise, denen in Beziehung auf die Schaffung der dem Lande nöthigen Wehrkraft das entscheidende Wort zufällt. Wir glauben nicht deutlicher sein zu müssen, um erkennen zu lassen, wer die Verantwortung zu tragen hätte, wenn sich, was wir nicht wünschen, im nächsten Kriegsfalle herausstellen sollte, dass bei uns für das Vorhandensein brauchbarer Feld-Artillerie nicht in dem erforderlichen Masse gesorgt wurde — oder gesorgt werden konnte.

Diese auf die gegenwärtig in die Augen springende numerische Schwäche der österreichischen Feld-Artillerie hinzielende Bemerkung hängt aufs Innigste mit dem Bache des Oberlieutenants Maresch zusammen, denn während wir blos aus dem notorischen Vorhandensein einer Übermacht an Geschützen auf deutscher Seite abstrahirten, kommt der Verfasser auf dem Wege theoretischer Untersuchung zu dem nämlichen Schlüsse, dass eine, u. z. nicht unbeträchtliche Vermehrung der Feld-Artillerie nicht mehr umgangen werden könne; er hält in Folge dessen durchgreifende Änderungen in der taktischen Organisation unserer Feld-Artillerie für unbedingt nöthig, ja für zu wichtig, als dass ihrer Realisirung finanzielle Bedenken hindernd in den Weg treten sollten.

Oberlieutenant Maresch beginnt mit der Betrachtung des numerischen Verhältnisses der Feld-Artillerie im Allgemeinen und kommt hiebei zu dem Schlüsse, dass, von jeweilig vorzunehmenden Modifikationen abgesehen, „auf je 1000 Mann Infanterie mindestens drei Geschütze mit einem vierten in der Reserve, auf je 1000 Mann Cavallerie sechs Geschütze, wobei aber auf keine Reserve refiectirt ist, zu entfallen hätten."

In dem hierauf folgenden Abschnitte: „Über Geschütz-Gattungen and Kaliber" plaidirt der Verfasser dafür, dass die proponirte Vermehrung der Geschützzahl nur zu Gunsten des Spfündigen Kalibers eintreten solle, indem er sich hauptsächlich auf die bei weitem günstigere Geschosswirkung desselben bei genügender Mobilität des Geschützes stützt.

Den Mitrailleusen, welche mit ihrem wesentlich defensiven Charakter stets nur als unterstützendes, als begleitendes Element der Artillerie auftreten können, weist er selbstverständlich blos eine Nebenrolle zu, wonach ihm consequenterweise der Schluss nicht ungerechtfertigt erscheint, dass die Revolver Kanone sich nicht als selbständiges Infanterie-Geschütz in die Schlachtordnung einreihen lässt, welcher Meinung wir für unseren Theil ebenfalls beipflichten.

Oberlieutenant Maresch ist für die Eintheilung der Mitrailleusen in Batterien zu vier, höchstens sechs Piecen. Es würde uns zu weit führen, wenn wir dem Autor in seinen Raisonnements vollends folgen wollten, zumal nun ihn da entweder nur eopiren oder aber verstümmeln müsste.

Wir bemerken daher nur, dass er auf theoretischem Wege findet, dass auch eine Kanonen-Batterie am zweckmässigsten aus sechs Geschützen bestehe, wenngleich der Umstand, dass Österreich und Russland solche zu acht Piecen besitzen, letzterer Eintheilung einen gewissen Schein von Berechtigung verleiht.

Was die Eintheilung der Artillerie in den Truppen-Verband betrifft, »o ist Oberlieutenant Maresch kein Vertheidiger des Aufgebens der Brigade-Artil lerie und sucht in dem Festhalten an dem Divisions-Artillerie-System die Ursache des fehlerhaften, wirkungslosen Gebrauches der Batterien im Gefechte Er spricht mit Gründen, deren Gewichte der Leser sich nicht verschliessen kann, für die permanente Zutheilung von Batterien an die Brigaden, ohne dass man deshalb den Divisionär, welchem auch die Mitrailleur-Batterien zu unterstellen wären, seiner Artillerie beraube. Nur durch die Combinirung beider Systeme sei Erspriessliches zu erzielen.

Der Abschnitt: „Massregeln zur taktischen Sicherung der Artillerie' gibt dem Verfasser Gelegenheit, durch treffende Beispiele aus der Kriegsgeschichte auf die Wichtigkeit dieser Forderung aufmerksam zu machen und zu zeigen, wie oft und wie sehr bisher bei uns dagegen gesündigt wurde. Er ist für die Bewaffnung der Bedienungs-Kanoniere mit einem kurzen Hinterladungs-Gewehr.

Endlich zeigt er die Nothwendigkeit einer Vermehrung der MunitionsAusrüstung bei unseren Batterien und tritt für die Kräftigung des Personiistandes vom Officier abwärts ein, wozu er verschiedene, ganz plausible Mittel vorschlägt.

Wir haben hiemit nur auf dasjenige aufmerksam gemacht, was der Leser in dem Buche des Oberlieutenants Maresch suchen darf; eine eingehende Kritik des fraglichen Werkes lag uns ferne und wäre von unserem Standpunkte aus

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