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Schmidt, Adolphe. Tableaux de la révolution française publiés r les papiers inédits du département de la police secrète de Paris. irg 1870. 8. III. Bd. Es ist oft geklagt worden, und noch immer ist die Klage gegründet, dass Geschichtsforschung und Geschichtsschreibung sich zu sehr auf die Ereignisse Grossen, auf die Ereignisse des Krieges und der Diplomatie beschränke; s Leben und die Interessen des Volkes, der grossen Massen bleiben dabei zu oder zum Theil unberücksichtigt. Gleichsam von hohen Bergen herab obachtet man das Leben der Völker, statt dass man in die Thäler hinabgen, die Hütten betreten und das Leben und Weben des Volkes in unmittelder Nähe sich ansehen sollte. Das vorliegende Werk schlägt diesen letzteren g ein. Professor Schmidt hat mit grossem Fleisse aus den Archiven von mis Actenstücke hervorgeholt, welche die Bestrebungen, die Gefühle, die enden und Leiden des Volkes in allen Schichten und Classen, mit Einem orte die öffentliche Meinung nach allen Richtungen bekunden. Wir begleiten hrend der ganzen Revolution die geheime Polizei; an ihrer Seite sehen wir die Paläste der Grossen, in die Häuser der Bürger, in die Hütten der Die Actenstücke, welche Schmidt veröffentlicht, sind alle authentisch nach Originalmanuscripten oder nach officiellen Copien mitgetheilt. Der Band umfasst die Zeit des Directoriums seit dem December 1795, die des Consulates und des Kaiserreiches bis zur Restauration im Jahre 1815.

Schöpfung der nationalen Armee der Vereinigten Staaten von namerika. („Allgemeine schweiz. Militär-Zeitung“ 1870. Nr. 27, 28)

Schrecken, Der panische, und der blinde Lärm. („Allgemeine iz. Militär-Zeitung“ 1870. Nr. 48.)

Schubert, Friedrich Carl. Der deutsche Bauernkrieg. Leipzig 1870. 8. Schupp, Ottokar. Der Feldmarschall Graf Neidhardt v. Gneisenau, Kriegsminister deutscher Freiheit. Wiesbaden 1870. 16. Schwaben, Aus. Württemberg während des Krieges bis zum Abschluss Verträge. („Grenzboten“ Nr. 6 vom 10. Februar 1871.) Schweiz, Zur strategischen Sicherung der „Allgemeine Zeitung“ 1870. 273. Sedan, Die Schlacht bei. Allgemeine Zeitung 1870, Nr. 256, 262, 271. Sloten, van. De oorlog van 1870. Bouwstoffen tot de studie der Foseconi van den veldtocht der Duitschers in Frankrijk. Arnhem

Smith, Samuel. The franco-german War. London 1870. 8.
Die in dieser Broschüre gefällten Urtheile sind durch und durch englisch
Verrathen eine ebenso strenge Unparteilichkeit, wie scharfen politischen
und gute Kenntniss deutscher Zustände. Im Ganzen jedoch neigt der

entschieden der deutschen Sache zu, wie denn im Allgemeinen den

hen nur alles Gute, Edle, Sittliche, das Gegentheil davon aber den Franzugemuthet wird. Die Ursache des Krieges sucht der Autor in dem franen Nationalcharakter.

Soll es neben dem allgemeinen Unterricht noch einen besonderen

tärischen geben, und in welcher Form? („Allgemeine schweiz. Militärg“ 1870. Nr. 39, 40.)

0. Äerg, H. Internationales Wörterbuch der Marine. Bremen

496 S.

En zwar gedrängtes, aber sehr praktisch durchgeführtes, gut brauchbares

"erbuch der Marine über alle im Verkehr vorkommenden technischen Aus

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drücke. Der erste Theil übersetzt aus acht Sprachen, und zwar aus Ita
(2504 Nummern), Spanisch (2582), Portugiesisch (2216), Französisch
Holländisch (1673), Dänisch (1922), Schwedisch (1779) und aus
(1716 Nummern) ins Deutsche. Der zweite Theil aus Deutsch (1700 Nqj
in die genannten acht Sprachen. Das Buch bringt also im Ganzen voi
Sprachen ungefähr 18.000 technische Ausdrücke und Redensarten, w<]
deutschen Schlüssel eine für das Bedürfniss des Laien berechnete ku
Definition zu finden. Dieses Resultat konnte bei einem so geringen
des Buchs nur durch die Anwendung von Zahlen erreicht werden: es sind I
im zweiten Theile bei den deutschen Schiffsausdrücken nur die Zahlen an
welche auf den entsprechenden Text der anderen Sprachen im erstenij
hinweisen.

Wickede, Jul. v. Von Beifort nach Pontarlier. („Kölnische 1871. Nr. 41.)

Widdern, Cardinal von. Belgien, Nordfrankreich, der Mitteil und Holland als Kriegsfeld. Breslau 1870. 8.

Recensirt im Literatur - Blatt der „Allgemeinen (Darmstädter) Mi Zeitung" 1871. Nr. 7, 8.

Winn, C. Allanson. What I saw of the war at the battlt Spicheren, Gorze and Gravelotte. London 1871. 8.

Winterfeld, Carl. Vollständige Geschichte des deutsch-französisc Krieges von 1870 von seiner Entstehung an, in zusammenhängender, i sichtlicher und populärer Darstellung nach den besten Quellen und u Benützung der amtlichen Berichte. Berlin 1870. 8. I Bd.

Eine gemeinverständlich geschriebene, für die Belehrung und Unterweis | des grossen Publicums bestimmte und berechnete und in diesem Sinne i zweckmässig verfasate Erzählung der Kriegsereignisse und politischen Begel heiten des Jahres 1870, ein interessantes Gedenk- und Erinnerungsbuch alle Zeitgenossen und Mitkämpfer, mit genauer Beschreibung und Abbild j des Zündnadel- und Chassepotgewehres, der französischen Mitrailleuse, Torpedos etc., mit mehr als 40 Karten, Schlachtplänen und Portraits, s< zahlreichen anderen Illustrationen von C. Arnold, L. Burger, L. Löffler, Scherenberg, 0. Wisnieski u. A.

Wirth, Max. Allgemeine Beschreibung und Statistik der Scnwt Im Verein mit einer Anzahl schweizerischer Gelehrter und Staatsmänner hen gegeben. Zürich 1870. 8. I Bd. 273 S.

Eine sehr ausführliche, auf amtlichen Quellen beruhende geographi statistische Beschreibung der Schweiz in zwei Bänden und sechs Büchern, < eidg. stat Bureau im Verein mit 70 schweizerischen Gelehrten und Sta männcrn, von welchen jeder die seinem Fache entsprechende Aufgabe ül nommen, in's Werk gesetzt. Der erste Band enthält die Bücher 1—3: „L» Volk, Staatswirthschaft"; der zweite Band wird die Bücher 4—6: „Verfassa und Gesetzgebung, sociale Verhältnisse, Volksfleiss" enthalten.

Das erste Buch „das Land" (Grenzen, Boden, Gewässer, Clima, Hi quellen, Thierreich, Hausthiere, Bienenzucht, Holzbau etc.) ist eine anziehen. geistvolle, gründliche, in jeder Hinsicht auf der Höhe der Wissenschaft stehem Arbeit. Nach diesem Buche zu schliessen, ist ein geographisch-statistisches Wei zu erwarten, das den Verfassern und dem Lande zur Ehre gereichen wird.

Woord, Ernstig en waarschuwend, van het jonge aan het ondt Nederland, door een Officier van het nederlandsohe leger. Arnhem 1871. R

Friedrich von Hellwald.

Druck von R. v. Waldheim In Wien.

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Es wird eine Pränumeration nur auf den eompleieii Jahrgang angenommen.

Besondere Bestimmungen. I. Für die Truppenkörper und andere Herren Abnehmer aus der k. k. österreichischen Armee:

Diese werden gebeten, direct bei der Bedaction zu pränumeriren.

Die löblichen Truppenkörper und Commnnden erhalten die tiefte des Jahres 171 portofrei zur gefälligen Ausfolgung an die Herren Officiere zugesendet.

Einzelne Herren Abnehmer, die sich in Stationen befinden, wo kein Militär■nmaudo besteht, haben das Postporto zu erlegen.

Es kosten bei der Bedaction: w Jahrgang 1871 für die Herreu Subaltern-Officiero, Caileten und Unterofficiere des activen und Reserve-Standes, dann der Landwehr, ferner für die Herren Beamten von der 9. Diätenclasse abwärts 6 tl. U. W.

I^rren Abnehmer vou der 9. Diätenclasse aufwärts 8 „ „ „

Heft« älti'rer Jahrgänge, so weit der Vorrath reicht 1 „ „ „

Knolgt die Bestellung durch die löblichen Truppen- oder Platz-Coininandeu, so

in vierteljährigen Baten gegen l'ostnach na hnie gezahlt werden. Einzelne

"in ganzen Betray zu erlegen.

ie Bedaction geniesst die Portofreiheit für die üorrespondeuzen mit

Begimentern, Corps und Militärhranchen nur insoferneals die Briefpost benutzt

and die Zuschriften mit dem Siegel der Bedaction, beziehungsweise des Begiments,

ler der Militärbranchen verschlossen sind.

die Bedaction für Fahrpostsendungen nicht portofrei ist, so mnss

löblichen Truppenkörper bitten, bei Übersendung von Mannsc ripteu

i Bitcksenduug irrthUmlich abgegangener Hefte sich nicht der Fahrpost,

der Briefpost zu bedienen, die Geldbriefe hingegen auf der Fahrpost

u frankiren.

die Herren Officiere und sonstige Abnehmer aus den (ausserös terreichischeni Staaten des Postvereins.

A. In Betreff des Jahrganges 1871. .n ersucht, die Pränumeration beider nächsten Postanstalt einzuleiten, wobei ahigaug 1871 10 tl. U. W. oder (5 Thaler 20 Gr. pr. Cour, zu entrichten sind.

III. In Betreff der Abnahme früherer Jahrgänge.

n mehreren Truppeukörperu der deutschen und auch ausserde utschen nrde der Wunsch ausgesprochen, für die Bibliotheken etc. die früheren Jahresammt unter gewissen l£rleicUterungen beziehen zu können. Es werden, Wunsche entsprechend, berechnet:

für die 7 Jahrgänge 1860, 1861, 1862, 1863, 1864, 1865 und 1866 mit Inbegriff ii enthaltenen \\ erkes „Grundsätze der Strategie uud Geschichte des Feldzuges Deutschland" (von .Erzherzog Carl) zusammen (statt 70 ü.) 24 Thaler oder n O. W., wobei bemerkt wird, dass die Bezahlung, wenn die Bestellung durch Truppen-Coininando erfolgt, auch in beliebigen Katen innerhalb zwei Jahren kann. Zur Vermeidung bereits vorgekommener irriger Auffassungen wird auaich bemerkt, dass nur Abnehmern obiger 7 Jahrgänge diese Erleichterung zu kömmt, während sonst für die genannten Jahrgänge, wenn sie nicht alle genommen werden, |e -l 1 Haler uder 6 Gulden O. W. zu entrichten kommen. ir die Jahrgänge 1«67, 1868 u. 1869 aber, welche 5 Bände „Österreichs e im Jahre lsüö" enthalten, kann dieser ermässigte Preis nicht gelten; es Jahrgänge für Jedermann, welcher dieselben nachträglich kauft, mit 8 Ü. ihleu. Der Jahrgang 1870 kostet 6 tl. Die früheren Jahrgänge sind aber weder durch die Postanstalten, noch durch Buchhandel, »ouderu nur nureh die Bedaction in Wien zu beziehen. Die Geldige ^oni Auslände in l'haleru) sind portofrei zu übersenden. Die hier angegebenen Preise gelten jedoch nur für loco Wien, daher man bei igen aus dem Auslände gefälligst anzugeben bittet, mit welcher Gelegenheit ier zugesendet werden sollen, wonach die Fractitgebühr von Seiten des Herrn s zu Destreiteu kommt.

ur lur die Herren Uifieicro der k. k. österreichischen Armee erfolgt auch idung der früheren Jahrgänge unentgeltlich.

Bestimmungen für die Herren Mitarbeiter.

'ie Beteiligung durch Mitarbeit ist Jedermann, sowohl im lu- als

o freigestellt.

'as Honorar, in österreichischer Währung zahlbar, beträgt:

ür Uriginalaufsätze pr. Drucnbogen 40 fl.

ür Übersetzungen und Auszüge pr. Druckbogen 25 Ü.

. grösseren wichtigen Arbeiten, dann bezüglich der Pläne werden besondere uiineu getronen.

aufgenommene grossere Einsendungen werden nur über Verlangen uu•OrucKtftfS teilt

Die Redaotion, Wien, Opernririjj 10.

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