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gutmüthigen Witz allgemein beliebt. Das edle Waidwerk betrieb er bis wenig Tage vor seinem Ende.

Seit einem heftigen Fieber, das ihn in Arad befallen, hatte siche periodisch eintretendes Herzleiden eingestellt. Er nahm den regsten Antheil a den grossen politischen Begebenheiten der neuesten Tage. Als geborner Sach! giengen ihm die Opfer seines Vaterlandes im Kriege 1870 sehr zu Herzen.

Er verschied nach kurzem Krankenlager plötzlich den 27. October 187 69 Jahre alt, am Herzschlag zum tiefsten Jammer seiner trostlosen Witwe un innigem Bedauern seiner Cameraden. Seine Leiche wurde in Graz am 29. Octob 1870 zur letzten Ruhestätte getragen.

Technische Notizen.

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Versuche mit Schiesswolle und Dynamit.

(Hiezu fünf Holzschnitte.) Zur Ergänzung des im letzten Hefte enthaltenen Aufsatzes über neu Explosivmittel soll im Folgenden eine kurze Beschreibung der wichtigsten Re sultate gegeben werden, welche bei den am 17. und 18. Februar d. J. auf de Simmeringer Haide durchgeführten Versuchssprengungen erhalten wurden.

Die Versuche hatten vorerst zum Zwecke, die Wirkung comprimirta Schiesswolle gegenüber dem Dynamit zu erproben. Es wurden hiezu Schiess woll-Ladungen unter Verhältnissen angewandt, unter denen die Wirkung gleiche Dynamit-Ladungen bereits bekannt war. Das Resultat war, wie es auch priori aus den in England zahlreich durchgeführten Versuchen zu erwartet stand: dass gleiche Gewichte von comprimirter Schiesswolle und von Dynami bei gleichem Zündmodus dieselben Wirkungen äussern. Das specifische Gewich der verwendeten Wolle war etwa 0:7, also nur halb so gross als jenes de Dynamits, so dass bei gleichem Volumen die Wirkung der Schiesswolle nu etwa halb so gross als jene des Dynamits wäre.

Interessanter war der zweite Theil der Versuche, welcher in Sprengung starker Eisen - Constructionen durch Dynamit-Ladungen bestand. Sämmtliche Dynamit war bei dem Versuche in gefrorenem Zustande. Die Zündung alle Ladungen erfolgte anstandslos mit den in oben erwähntem Artikel angegebenen Zündpatronen.

Die interessantesten Ergebnisse dieser zweiten Versuchisserie waren:

1. Schmiedeisenplatten von 1, 2 und 3 Zoll Stärke werden durch Ladungen von 1 Pfund, beziehungsweise 2 und 5 Pfund Dynamit auf 6 Zoll Länge vollkommen durchgeschlagen, wenn diese Ladungen in cylindrischen Büchsen aus dünnem Weissblech von 6 Zoll Länge und 2 Zoll, recte 2 Zoll 10 Linien und 4 Zoll 6 Linien Durchmesser eingeschlossen sind.

2. Schmiedeiserne Träger der Formen in Fig. 1, 2 und 3 werden durch verbältnissmässig sehr kleine Ladungen vollkommen zerstört, wenn diese zweckmässig

Fracht werden. So wurde ein Träger von dem Profil in Fig. 1 durch 4 Stück

itpatronen von je 2 Pfund, also durch zusammen 8 Pfund Dynamit in ganzen Höhe durchgebrochen. Um zu viele Zündpunkte zu vermeiden, et man aber für solche starke Eisen-Constructionen mit Vortheil starke entrirte Dynamit-Ladungen an, wie solche gegenwärtig bei den Eisenbahnungen im Felde normirt sind. Es sind dies 25pfündige Ladungen in thlechfässchen von etwa 10 Zoll Durchmesser und 1 Fuss Länge. Fig. 4 5 zeigen die Anbringung solcher Sprengfässchen gegen Schmiedeisenträger

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en in den früheren Figuren angegebenen Dimensionen. Ein einzelnes

hen gegen einen Träger nach Profil Fig. 4 und ein solches Fässchen

"wei 2pfündigen Patronen aa gegen einen Träger nach Profil Fig. 5 diese Constructionen vollkommen durch.

3. Schmiedeiserne Hohlcylinder von 4% Linien Wandstärke und 6 Zoll Ämesser bedürfen Ladungen von wenigstens 3 Pfund Dynamit, frei auf Gründer gelegt, wenn dieser vollkommen durchgeschlagen werden soll . Eine 2pfündige Dynamitpatrone genügt zum Zerstören der Laschen"ungen von Bahnschienen, wenn sie frei an diese angelegt wird.

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· Strassen-Locomotive für militärische Zwecke.

Es wurde in diesen Blättern bereits mehrere Male der Str motive des Engländers Thompson (Thompson's Roadsteamer) Erwähnt In der letzten Zeit wurden nun mit diesen Maschinen in Indien Veg geführt, welche die Grundlage für eine ausgebreitete Anwendung in letzterem Lande bilden dürften.

S Bald nach Beendigung der den meisten Lesern bekannten gün suche in England mit Thompson's Locomotive, bestellte nämlich die Regierung eine kleine dpferdekräftige Maschine, um deren Leistun Liegelei zur Transports- und Personenbeförderung zu prüfen. Die Resultate la suche waren so versprechend, dass in England vier starke Masca Kautschuk-Bandagen (um die Räder) bestellt wurden, welche eine Get keit von 10 Meilen (englisch) pr. Stunde zulassen sollten. Diese Masck den gegenwärtig nach den Zeichnungen Thompson's und des Ingenieur-LT

Hadd Crompton, der die Versuche in Indien leitete, in den Werken von Sims und Head in Ipswich ausgeführt. Diese Maschinen sind bestir Verbindung zwischen zwei, 68'/2 Meilen von einander entfernten Statia Punjab, nämlich zwischen Rawul Pinde und Ihelum herzustellen. I

Ersterer Ort ist die grösste Militärstation des Punjab, eigen ganzen Nordens von Indien. Die hier stationirten Truppen bilden dit wehr Indiens gegen Central-Asien, und es ist daher sebr wünschenswe der dahin führenden Hauptstrasse ein Verkehrsmittel zu haben, wel . Frieden ein wohlfeiles und einfaches Communicationssystem bietet und zeitig bei irgend welchen kriegerischen Eventualitäten zum Truppen- und material-Transport geeignet ist. Um genügende Zeit für nöthige Repgang zu haben und ungewöhnlichen Güterandrang bewältigen zu können gewöhnlich täglich nur zwei dieser Maschinen, eine nord-, die andere si in Thätigkeit.

Der Zug soll gewöhnlich nur aus einem, bei drängenden Gelege aber aus zwei Wagen bestehen, und soll die Strecke von 68-5 Meilen (en inclusive aller Aufenthalte, in sieben Stunden durchlaufen. Jeder Wagen. 60 Personen und 50 Centner Gepäck aufnehmen. Berücksichtigt man alle Gebäude, das Fahrmateriale, die Reparaturwerkstätten etc. inbegriffe gesammten Anlagekosten sich kaum auf 120 Pfund Sterling pr. Meile beli 80 sieht man die hohe Wichtigkeit des erwähnten Experimentes. Jedemek kenden Menschen muss sich die Frage aufdrängen: Ist eine solche Linie einer schmalspurigen Locomotivbahn oder einer Pferdebahn auf allen Strecken vorzuziehen, welche 80 Meilen Länge nicht übersteigen, und denen der tägliche Maximal-Personenverkehr hin und retour sich auf 120 Passagiere beschränkt? Was die Leistungsfähigkeit des erwähnten T zum Truppentransporte betrifft, so ergibt sich Folgendes: Auf Grundlage d.. geführter Versuche kann man als sicher annehmen, dass die 4 Maschinen - ihren Omnibussen auf 100 Meilen Distanz täglich 200 Mann mit Bag: Munition und Lebensmitteln für eine Woche, oder 2 Batterien 40Pfür Armstrong-Geschütze, bestehend aus 12 Geschützen mit ihrer Munition, beförd können. (Engineering 3. Februar 1871.)

Die hier gegebenen Nachrichten und Daten scheinen in manchen Punk von nahem Interesse auch für österreichische Verhältnisse.

I. Tr.

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