Zu viel Tod: Kriminalroman

Cover
dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH, 31.01.2015 - 300 Seiten
1 Rezension
Berlin Krimis mit Geschichten um Russen Mafia, Kiez und existenzbedrohende Geschäftsideen, in denen jemand auch gern ein bisschen böse ist, kennt man schon. Dieser ist anders. Ganz anders! Hier geht's um die wirklich Irren, die Leute, die am Ende durchdrehen, überreagieren oder die Regeln menschlichen Zusammenlebens einfach nur falsch verstanden haben... ganz falsch! Und das ermittelnde Personal ist auch nicht viel besser:Britta Hönig ist Kommissarin bei der Berliner Mordkommission: Ende Vierzig, hoch emotional, äußerst loses Mundwerk, ausgezeichneter Instinkt! Im Privatleben - und manchmal auch im Job - sehr offen für Sex, aber zu keiner echten Beziehung fähig. Pieczpooth, ein Schönling, der seine besten Jahre hinter sich hat und dem es offen schwer fällt, mit dem Alter klarzukommen. Er liebt Britta und Britta ist sich nicht sicher, ob sie überhaupt lieben kann. Und trotz bzw. neben der vielen Morde, Gemetzel und anderer unangenehme Dinge, die ihren Weg kreuzen, ist die entscheidende Frage bis zum Ende: "Kriegen sie sich?“ Zu viel Tod auf Facebook https://www.facebook.com/zuviel.tod.ebook
 

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Das Lesen dieses Buches löst einen Zwiespalt in mir aus
Britta Hönig ist so ganz anders wie man sich eine Polizistin vorstellt. Sie kommt nach durchzechten Nächten mit ziemlich viel Restalkohol
zur Arbeit und ihre Kleidung lässt auch ganz schön zu wünschen übrig. Aber Zeit für den lang ersehnten und notwendigen Urlaub ist keine. Es kommt zu einem hinterhältigen Mord in einem Altersheim, dem vier Bewohner zum Opfer fallen. Und damit nicht genug. Der neue Kollege, Robert Pieczpooth, aus London tritt auch seine neue Stelle in Berlin an. Und um den muss sich Britta auch noch kümmern. Auch Pieczpooth ist nicht von schlechten Eltern und schleppt seine Vorgeschichte mit sich rum. Irgendwie scheinen sich die beiden zu mögen oder auch doch nicht? Dafür bleibt auch keine Zeit. Es kommt zu weiteren Morden. Und eine Villa mit insgesamt 11 brutal zerstückelten Leichen ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Und auf einmal stecken Britta und auch Robert viel tiefer in dem Schlamassel drinnen als zunächst gedacht. Und Robert hat noch ein ganz anderes Geheimnis. Werden weitere Morde geschehen und was wird eigentlich aus Britta und Robert.
Ich würde nach dem Lesen sagen etwas mehr als 50% gut gelungen und der Rest solala. Sehr gut gefallen hat mir der Schreibstil. Es wird immer wieder und ziemlich oft abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Das lässt nie Langeweile aufkommen und bringt den Leser dem Geschehen noch etwas näher. Der lockere Umgangston der Kollegen ist noch akzeptabel, wenn auch an der ein oder anderen Stelle schon grenzwertig. Gegen Dialekt in einem Buch habe ich nichts einzuwenden, aber hier war es einfach zu viel. Rheinländisch und Berliner Dialekt. Das war mir persönlich an einigen Stellen einfach zu viel und zu anstrengend. Damit habe ich an der ein oder anderen Stelle auch einfach den Faden verloren. Ich gebe dem Buch 3 Sterne und würde dem Autor den Tipp geben beim nächsten Buch einfach ein bisschen weniger Dialekt zu schreiben.
 

Inhalt

Abschnitt 1
Abschnitt 2
Abschnitt 3
Abschnitt 4
Abschnitt 5
Abschnitt 6
Abschnitt 7
Abschnitt 8
Abschnitt 14
Abschnitt 15
Abschnitt 16
Abschnitt 17
Abschnitt 18
Abschnitt 19
Abschnitt 20
Abschnitt 21

Abschnitt 9
Abschnitt 10
Abschnitt 11
Abschnitt 12
Abschnitt 13
Abschnitt 22
Abschnitt 23
Abschnitt 24
Abschnitt 25
Urheberrecht

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