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Franz Schuberl.

Eine biogrukslhe Skizze

von

ttr. Heinrich von Kreiß le.

Er hat Töne sür die seinsten Empfindungen,
Gedanken, ja Begebenheiten, und so tausend»
saltig sich de« Menschen Dichten und Trachten
bricht, so vielfach seine Musik.

Wien, 1861.

Druck und Verlag der typograsischliterarisch.artistischen Anstalt

(c. i5, Zam„rsl!i 6 6, ?M,,mrlch),

Vorwort.

/^ie vorliegende Schrist kann und will nicht mehr sein, als ihr Titel sagt: — eine biograsische Skizze. Franz Schubert hat so massenhast prodnzirt, und eine nicht unbedeutende Anzahl von Compositionen besindet sich auch derzeit noch in Manuscript oder Abschrist da und dort zersplittert in verschiedenen Händen, daß das Aussuchen, Sammeln und Sichten seiner noch unbekannten, oder wenigstens nicht veröffentlichten Werke allein schon einen bedeutenden Zeit- und Krastauswand ersordern, eine erschöpsende Darstellung und Analyse aller Schubert'schcu Compositioucn aber sicherlich nur in Jahren zu Stande gebracht werden könnte. Eine solche Arbeit zu unternehmen, lag dem Versasser dieser Schrist um so serner, als derselbe iu Ersahrung gebracht hatte, daß eine aussührliche Darstellung von Schubert's Leben und Wirken bereits in Angriss genommen sei. Das vorliegende Buch dürste nur E i n Verdienst beanspruchen, nämlich: die erste Arbeit zu

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