Geschichte Tirols, Band 3

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Seite 139 - Verfassung, ihr eigenes Land". „Es ist bloß zufällig, daß ihr Fürst auch noch andere Staaten beherrscht, es ist zwar schmeichelhaft für sie, daß sie einen so großen Monarchen, einen Beherrscher so vieler Provinzen zu ihrem Regenten, zu ihrem Beschützer haben; allein sie wollen diese Ehre nicht so theuer, nicht mit dem Verluste ihrer Fundamentalgesetze bezahlen, worüber ihnen Gott und die Stände Bürgschaft leisten.
Seite 500 - Ehrgeizes führen. Ihr werdet nie für fremdes Interesse und fremde Habsucht bluten. Euch wird der Fluch nicht treffen, schuldlose Völker zu vernichten und auf den Leichen erschlagener Vaterlandsvertheidiger den Weg zum geraubten Throne einem Fremdling zu bahnen.
Seite 107 - Adelsgeschlecht, welches in der zweiten Hälfte des 17. und in der ersten des 18. Jahrh. das Lehn Lacl<enschneiders-Brede bei Lippstadt besass. Von einem Besitzer dieses Lehns stammten zwei Söhne, Leonhard Gottfried v. Beckmann , lippescher Drost und Ludolph v. B., welcher letztere zwei Söhne hatte.
Seite 499 - Auf euch, meine theuren Waffengefährten ruhen die Augen der Welt und Aller, die noch Sinn für Nationalehre und Nationaleigenthum haben. Ihr sollt die Schmach nicht theilen, Werkzeuge der Unterdrückung zu werden. Ihr sollt nicht unter entfernten Himmelsstrichen die endlosen Kriege eines zerstörenden Ehrgeizes führen. Ihr werdet nie für fremdes Interesse und fremde Habsucht bluten. Euch wird...
Seite 506 - In diesem Hochgefühle rufe ich — in dieses alte, uns geraubte Eigenthum Habsburgs wiederkehrend — wie vor 393 Jahren jener Herzog Friedrich die Wiedergeburt der vier Stände hiemit feierlich aus und rufe Adel und Prälaten, Bürger uid Bauern wieder zu den Füßen jenes Thrones, welcher für sie allezeit ein Ort des Trostes und der Hilfe gewesen ist".
Seite 347 - ... Verbindung mancherlei Ände-rungen in der Verwaltung und Verfassung des Landes mit sich brachte, die zum Teil als Last empfunden wurden, so waren doch die Vorteile, die sie bot, weit größer und daher auch ein neues Band zwischen Volk und Fürsten. Schon die Zugehörigkeit zu einer der Großmächte Europas mußte als ein Gewinn erscheinen und ward es um so mehr, weil die Beherrscher derselben das Land mit sichtlicher Vorliebe behandelten. Im Besitze viel reicherer Länder betrachtete das Kaiserhaus...
Seite 455 - Forderungen des Staats an seine einzelnen Glieder, so wie der einzelnen Glieder an den Staat, die Gewährleistung ihrer Erfüllung, dem Ganzen feste Haltung und Verbindung, und jedem Theile der Staatsgewalt die ihm angemessene Wirkungskraft nach den Bedürfnissen des Gesamt-Wohls zu verschaffen.
Seite 455 - Zwecke sollte dasselbe ohne Rücksicht auf die bisher bestandene Eintheilung in Provinzen, in möglichst gleiche Kreise und soviel thunlich nach natürlichen Grenzen getheilt werden.
Seite 257 - Domcapitel, nach einer mit solchen zu treffenden Uebereinkunft, als auch für die hierauf erfolgende Dotation der bei diesen beiden Diöcesen anzustellenden Geistlichkeit nach dem in den übrigen Provinzen der österreichischen Monarchie bestehenden Fuß zu sorgen.
Seite 706 - Ich muß euch solche auf Allerhöchsten Befehl bestätigen! Alles würde der Kaiser gethan haben, um die Wünsche des Landes Tyrol in Erfüllung zu bringen. Allein so nahe dem Kaiser das Schicksal der biederen Bewohner dieses Landes gehet, so ist doch die Nothwendigkeit eingetreten, Frieden zu machen.

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