Die Google Buchsuche nach deutschem Urheberrecht und US-amerikanischem Copyright Law

Cover
Peter Lang, 2010 - 335 Seiten
Im Jahr 2005 sorgte das Google Bibliotheksprojekt als Teil der Google Buchsuche das erste Mal für Aufsehen. Das US-amerikanische Unternehmen Google Inc. digitalisierte in den USA ganze Bibliotheksbestände, um Internetnutzern eine Volltextsuche in den einzelnen Büchern zu ermöglichen. Mit dem Settlement-Agreement, welches Google am 28.10.2008 mit den in den USA gegen das Bibliotheksprojekt klagenden Autoren- und Schriftstellervereinigungen schloss, rückte das Google Bibliotheksprojekt im Jahr 2009 erneut ins Blickfeld des allgemeinen Interesses. Das Hauptaugenmerk einer Prüfung der Vereinbarkeit des Bibliotheksprojekts mit deutschem Urheberrecht liegt auf der Frage, ob bereits das Anzeigen kurzer Textauszüge (sogenannter Snippets) aus einem Werk als Suchergebnis rechtsverletzenden Charakter hat. Eine wichtige Rolle spielt hierbei das Zitatrecht. Ziel der Darstellung ist es weiterhin, die Rolle des Urheberpersönlichkeitsrechts zu beleuchten. Den Schwerpunkt der Untersuchung des US-amerikanischen Rechts bildet die Fair Use-Analyse. Auch in Bezug auf das US-amerikanische Recht wird die persönlichkeitsrechtliche Komponente des Falls untersucht.
 

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Inhalt

2 Tatort
194
Parteifähigkeit
205
Klagen gegen Google Book Search in den USA
213
Inhaberschaft des Copyright
223
to the public
234
Persönlichkeitsrechte
274
c Zwischenergebnis
281
Ansprüche der Copyright Inhaber gegen Google Inc
289
Endergebnis Rolle der Bibliotheken
299
LITERATURVERZEICHNIS
305
ANHANG
323
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2010)

Die Autorin: Bettina Lucke, geboren 1981, studierte von 2000 bis 2006 Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig. Seit 2006 arbeitet sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Deutsches und Internationales Bank- und Kapitalmarktrecht an der Universität Leipzig. Derzeit ist sie als Rechtsreferendarin am Landgericht Leipzig tätig.

Bibliografische Informationen