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wäre ihr Unternehmen zu billigen. Wie loyal

und ehrenwert immerhin ihr Streben sei, so

würden es die vier Herausgeber dennoch kaum
verhindern können, daß ihr Blatt nicht ver-
derblichen Richtungen zur Fahne würde. Aus
diesen Gründen u. s. w.
Man wird begreiflich finden, daß die vier
Männer dieser seltsamen, mit so verwunder-
lichen Argumenten ausgestatteten Lehre vom
beschränkten Professorenverstand ihren Beifall
versagen mußten. Und offenbar handelte es
sich hier nicht mehr um eine private An-
gelegenheit, sondern um eine vom höchsten all-
gemeinsten Interesse, in der That um die
Frage: Soll die Wissenschaft frei sein? soll sie

gezwungen sein, sich die Bevormundung der Die Petenten, als ob sie beweisen wollten, von ganz anderen Rücksichten, vielleicht nur daß sie mit Haut und Haaren dem Bösen vervon launenhafter Willkür geleiteten Staats- fallen, beruhigen sich noch immer nicht. Sie organe gefallen zu lassen? Oder wäre der gehen abermals den Senat an, sich auf Grund Verdacht einer solchen Willkür ausgeschlossen dieser amtlichen Kundgebung zur Sache äußern gewesen? War es nicht mehr derselbe Staat, zu wollen. Abermalige Weigerung des Senats der heute eine Philosophie in Bann und Acht (Rektor Lachmann) mit obligaten Erklärungen that, welche er seiner Zeit durch die Berufung der theologischen und philosophischen Fakuldes Stifters eben dieser Philosophie sowie täten durch ihre zeitweiligen Dekane Hengstendurch Anstellung vieler Schüler und Anhänger berg resp. Dieterici.

desselben, nicht nur als Lehrer, sondern eben- Nun aber ist die ganze philosophische Fakulsosehr als Verwaltungsbeamte, Richter und tät offiziell in Mitleidenschaft gezogen. Sie Diener der Kirche, bereits seit fünfundzwanzig erläßt (27. Juni 1844) an den Minister ein Jahren anerkannt hatte? Und wäre doch Schreiben, in welchem sie der Wissenschaft das

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