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THE NEW YEK PUBLIC LIBRARY

ASTOR, LENOX AND TILDEN FOUNDATIONS

R 1927 L

I n h alt.

Seite.

Il 1

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5 10 13 19 21 22

27 31 37 47

Vorrede
Einleitung
1. Osterfeier.
A. Die Kirchengebräuche

B. Tert der Diterfeier
2. Osterspiel
3. Osterfeier
4. Osterfeier.
5. Osterfeier.
6. Marienklage.

A. Einleitung
B. Tert des Stückes .
C. Lateinische Bearbeitungen

D. Zusammenhang mit dem franzöfischen Schauspiel 7. Leben Jesu.

A. Uebersicht und Eintheilung des Stückes .
B. Einleitung
C. Die Passion
D. Sprachbemerkungen
E. Tert des Osterspiels

F. Die Behandlung der Mystiker 8. Kindheit Jesu.

A. Uebersicht und Eintheilung des Stückes .
B. Dramatischer Charafter
C. Aufführung
D. Sprachbemerkungen
E. Tert des Schauspiels
F. Gespräch zwischen Maria und Jesus
G. Biblische Gegenstellungen

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9. Marienklagen.

A. Erstes Bruchstück
B. Zweites Bruchstück
C. Drittes Bruchstück.
D. Anderes Gedicht darüber.

a. Ginleitung

b. Der Spiegel 10. Christi Himmelfahrt.

A. Einleitung

B. Ludus ascensionis 11. Der jüngste Tag.

A. Einleitung
B. Sprachbemerfungen
C. Tert des Schauspiels
D. Sibyllen Weifsagung
E. Die fieben Todsünden

F. Zusammenhang mit den Chroniksdyreibern
Register

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Vorrede.

Wenn man in neuester Zeit in Frankreich, Belgien und England dem Schauspiele des Mittelalters eine Aufmerksamkeit widmet, wie es lange vorher nicht geschehen, so möchte dieses Werf schon dadurch gerechtfertigt seyn, daß es auch Teutschland in diesen Kreis der literarischen Forschung durch eine größere Arbeit einführt. Aber auch abgesehen von diesem Verhältniß zum Ausland bedarf die Geschichte der teutschen Literatur noch der Befannt: machung und Erklärung der alten Schauspiele, weil das alte Drama gegenüber dem Epos und der Lyrik noch so wenig bekannt und gewürdigt ist, daß dieser Mangel eine auffallende Lüde in der Geschichte unserer Literatur bildet. Die Anzahl der Stüde, die ich gefunden, erlaubte mir, in die Geschichte der teutschen dramatischen Dichtfunft weiter einzugehen, als es bei der Herausgabe der altteutsden Schauspiele (Quedlinburg 1841) thunlichy . war. Der Ursprung und die Hauptzüge der Entwiclung dieser Dichtart lassen sich bereits erkennen, aber es müssen noch mehr Stücke aufgefunden werden, um die Uebergånge von einer Stufe zur andern zu zeigen und dadurch eine zusammenhängende Geschichte des teutschen Schauspiels im Mittelalter möglich zu machen. Um dieß vorzubereiten, habe ich meine Sammlung nach der Zeitfolge

geordnet, denn der Stufengang der Ausbildung wird dadurch anschaulich, und man erkennt darin leichter, wo Zwischenglieder fehlen, als wenn man die Stücke nach ihrem Inhalt zusammen stellt. Für das sechzehnte und siebenzehnte Jahrhundert, wo die Quellen zahlreicher werden, habe ich ein Verzeichniß ungedruckter Schauspiele angefügt, weil ich meine Arbeit nicht über das Mittelalter ausdehne. Andere Herausgeber und LiterarHistoriker mögen diese Fundgruben zur Förderung der Nationalliteratur ausbeuten.

Bisher wurde die Geschichte des altteutschen Schauspiels nur aphoristisch behandelt, man ging nicht auf den Grund ein und konnte daher auch nicht den Zusammenhang der Ausbildung darstellen. Dieß wird nur möglich, wenn man gleidisam die Geschichte jedes einzelnen Stückes untersucht. Dadurch lernt man die Beziehungen seiner Theile zu einander kennen und fann darnady die Abfassung anderer Stüce verstehen und würdigen. Denn gerade in den ältesten Schauspielen trifft man eine sehr mannigfaltige Behandlung desselben StofFes an und kann über die relative Vollständigkeit der Abfassung nicht richtig urtheilen, wenn man nicht weiß, welches die Grundanschauung war und in welcher nothwendigen Beziehung die Personen und Handlungen zu einander gedacht wurden. Da diese Vorstellungen des Mittelalters von unsern Begriffen oft sehr verschieden sind, so war ich genöthigt, mich darüber ausführlicher zu verbreiten, als ich früher gethan, um die eigenthümlichen Verhältnisse der alten dramatischen Dichtkunst deutlich zu

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