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CXVIII. König Władysław fordert den Herzog (Conrad den Weissen

von Oels) in der gröblichsten Form auf, die ihm gelie

henen 1000 Mark zurückzuzahlen (nach dem November 1419) 191 CXIX. König Władysław ersucht den Grossfürsten Witold einen bei ihm Gefangenen zu befreien .

192 CXX. Formel der Huldigung eines Fürsten

192 CXXI. König Władysław an den römischen König Sigismund, er wolle

den üblichen Zögerungen des deutschen Ordens Nachsicht
schenken bis zu dem Zeitpunkte der in Aussicht genommenen

Zusammenkunft der beiden Könige (Februar oder März 1423) 193 CXXII. Die polnischen Staatsmänner schreiben den ungarischen, dass

sie mit den Vorschlägen und Veranstaltungen für die Zusammen-
kunft der beiderseitigen Könige einverstanden sind, dass sie
jedoch vorläufig ihren betreffenden Brief nur dem Grossfürsten
Witold vorlegen konnten, der wegen Krankheit ausser Stande
sein wird, persönlich an der Conferenz theilzunehmen (Februar
1423)

194 CXXIII. Bericht der polnischen Staatsmänner an den König Władysław

über den Stand ihrer Unterhandlungen mit den Ungarn wegen
der Vereinbarungen über die Zusammenkunft der beiden
Könige, in welchem zugleich die Schwierigkeit, welche König
Władysław in Bezug auf die Wahl seines Standorts gemacht
hat, widerlegt und an die Peinlichkeit erinnert wird, welche
schon die früheren Verhandlungen in Ksesmark) verursacht
haben. Auch wird der König gebeten, den Grossfürsten doch

noch zur Theilnahme einzuladen (Ende Januar 1423). 195 CXXIV. Die polnischen Prälaten (und Barone?) bitten den Grossfürsten

Witold auf den König dahin zu wirken, dass er die Besetzung
des durch den Tod des Erzbischofs Nicolaus Traba erledigten
erzbischöflichen Stuhles nicht zu sehr beschleunige, da er dem
Lande versprochen und erst jüngst wieder bestätigt hat, dass
er die obersten Stellen im Reiche nicht ohne Zustimmung der
Prälaten und Barone besetzen werde. Zugleich ersuchen sie
den Grossfürsten sich für die Beförderung des Zbygniew Oles-
nieki und des Stanislaw Ciolek, um ihrer grossen Verdienste
um die Fürsten und den Staat willen, beim Könige interessiren
zu wollen (Lubicz, am oder unmittelbar nach dem 10. December
1422)

198 CXXV. Die Königin (Sophia) schreibt an den Grossfürsten Witold,

dass sie die zwischen ihm und dem Könige Władysław erfolgte
Abmachung, wonach der Bischof Albert Jastrzebiec von Krakau
auf den erledigten Primatialsitz, der (Vicekanzler) Jan (Szafra-
niec) zum bischöflichen Stuhl von Krakau, der (Propst)
Zbygniew Oleśnicki zur Kanzlerwürde und der Cantor (Stanislaw)
Ciołek, ,der frühere königliche Notar“, zur Würde des Vicekanzlers
befördert werden sollen, ganz vortrefflich finde, und dass sie
namentlich Ciołek's Beförderung wegen seines ausgezeichneten

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Betragens und seiner grossen Verdienste um den König
und die Krone von Polen als ihren besonderen Wunsch
empfehle (um den 6. Januar 1423).

200 CXXVI. König Władysław macht dem Könige Sigismund Mitthei

lungen über die Schicksale der nach Böhmen wegen einer
,Interposition' abgefertigten Gesandten, über das Ausbleiben
eines derselben, wie über die Weigerung des deutschen
Ordens die Burg Dragheim, den Verträgen gemäss, an Polen
auszuliefern, was den grosspolnischen Adel sehr aufregt
(1423).

202 CXXVII. König Sigismund an den Grossfürsten Witold, er könne

seinem Gesuch, den Termin zum Empfang des Lehens zu
Gunsten zweier Bischöfe, nicht entsprechen, da es gegen das
Staatsrecht verstiesse, er wolle aber dem Bischof von Dorpat,
in Anbetracht der durch den Tod des Bischofs von Riga ver-
anlassten Vermehrung der Geschäfte, den Termin um ein
halbes Jahr prorogiren (Sommer 1423)

204 CXXVIII. Papst Martin V. ertheilt dem Grossfürsten Witold und fünf

zehn seiner Räthe eine Indulgenz, nach welcher sie die
Vortheile des Jubiläumsjahres auch ohne Reise nach Rom
durch ents ende Wallfahrt nach einer heimischen Kirche,
erlangen können sollen (Rom ..... 1425?).

204 CXXIX. Papst Martin V. ertheilt dem Grossfürsten Witold und seinen

Kriegern Absolution für alle die Unthaten und Schändlich-
keiten, welche sie sich im Jahre 1422 in dem Kriege wider
den deutschen Orden in Preussen haben zu Schulden kommen
lassen (Rom, 28. August 1423)

206 CXXX. Papst Martin V. an den Grossfürsten Witold: es sei der

schönste Tag seines Pontificats, an welchem er die Versöh-
nung und Vereinigung desselben mit König Sigismund und
Władysław vernommen habe, jetzt sei der Sieg der Kirche

über die böhmischen Ketzer gewiss und sicher (Mai [?] 1423) 207 CXXXI. Papst Martin V. an den Grossfürsten Witold: er befreie den

Bischof Mathias von Vilno vom Besuch des Generalconcils
zui Siena weil er zu Hause nicht abkömmlich ist; er freue
sich, dass der Grossfürst sich die Vertheidigung der Kirche
wider die Ketzer angelegen sein lässt und drückt ihm seine

besondere Gnade aus (Rom, Ende 1423 oder Anfang 1424) 208 CXXXII. König Wladyslaw schenkt dem Leprosen-Hospital bei Kosten

die Zehnten seines am Fusse der steinernen Brücke vor
Kosten gelegenen Allods

209 CXXXIII. Grossfürst Witold gründet eine römisch-katholische Pa

rochialkirche in Ksamieniec?) in Podolien ?) und dotirt die-
selbe mit Zehnten und mit dem Recht des Rectors die Stadt
P. ... anzulegen

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Seite CXXXIV. (König Władysław?) gratulirt einem Fürsten zur Hochzeit

desselben mit seiner Verwandten P.... und übersendet ihm

ein Geschenk
CXXXV. König Władysław ersucht den Herzog (Albrecht) von

Oesterreich) seine Protection in Bezug auf die Besetzung
des vacanten Bisthums von Trient dem Herzog Alexander
von Masowien zuzuwenden, da sowohl der Papst als auch
Erzherzog Ernst von Oesterreich (Steiermark) für diesen Can-
didaten wären (1123)

211 CXXXVI. Der König Władysław an den Herzog Ernst von Oesterreich,

er möchte sich doch beim Papst dafiir verwenden, dass (sein
Schwager) Herzog Alexander von Masowien das Bisthum
von Trient erhielte (1423).

212 CXXXVII. König Władysław drückt dem Kaiser Manuel Palaeologus seine

Freude darüber aus, dass er mit seinem ganzen Reiche in den
Schooss der römischen Kirche zurückkehren wolle; er solle
nur die Schritte dazu nach Kräften beschleunigen (gegen
Ende August 1420)

213 CXXXVIII. König Władysław an Papst Martin V.: er weise die An.

schuldigungen, die ein Pole bei der Curie in formloser Weise
gegen den Albert (?), den er zum Mitglied seines höchsten
Rathes und der Papst zu seinem Protonotar ernannt haben,
verbrachte, als unbegründete Verleumdungen zurück

21+ CXXXIX. König Władysław an die Cardinäle über denselben Gegenstand

215 CXL. König Wladysław an den König Sigismund über denselben Gegenstand

216 CXLI. Schreiben des Vicekanzlers Donin an den König Sigismund;

er dankt für die Gnade, dass der König an ihn geschrieben,
und meint dass das freundschaftliche Verhältviss desselben
mit seinem Könige nicht erst der Förderung bedarf (vor
Juli 1418)

217 CXLII. Gesuch König Władysławs an den Papst Martin V. um ein

Canonicat für Sbigniew (Oleśnicki), den er an Donin's Stelle in seinen höchsten Rath mit aufgenommen hat (zwischen Juli und September 1418)

218 CXLIII. König Władyslaw an die Cardinäle über denselben Gegenstand (zwischen Juli und September 1418)

219 CXLIV. König Wladyslaw unterstützt beim Papste die von dem

Bischof Johann von Włocławek geltend gemachten Ansprüche

auf die Propstei von St. Michael im Schlosse zu Krakau 219 CXLV. König Władysław zeigt dem Ordensmeister Johann vom

Carmeliterorden zu St. Maria an, dass der Prior des neu
gestifteten Corpus Christi-Klosters zu Posen nebst einigen
Complicen alle Kirchengeräthe und Kirchenschätze gestohlen
habe und durchgegangen sei. Er lasse seine Absicht, einen
andern Orden in das Kloster einzuführen, vorläutig fallen,

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da der Provinzial einen Andreas empfohlen, der die Kirchen-
schätze sich anheischig mache zurückzuschaffen. Der Ordens-
meister sollen daher diesen zum Prior einsetzen und jenen

bestrafen (1422)
CXLVI. König Władyslaw und Grossfirst Witold ertheilen dem

Hochumeister Michael Kuchmeister vom deutschen Orden und
seinen Beamten freies Geleit zu einer Zusammenkunft (Juni

1418)
(XLVII. Der Hochmeister Michael Kuchmeister ertheilt dem Könige

Wladyslaw freies Geleit.
CXLVIII. Der Hochmeister Michael Kuchmeister gestattet dem Könige

Wladyslaw auf preussischem Territorium Jagden abzuhalten,

und gibt ihm freies Geleite (1417).
CIL. König Władyslaw klagt dem Papste Martin V., wie viele

Opfer er schon dem heissen Wunsche einen festen Frieden
mit dem deutschen Orden zu erlangen, und bisher immer
noch vergeblich gebracht habe. Obgleich jetzt zwischen
ihnen ein durch apostolische Autorität befestigter Waffen-
stillstand bestände, habe dennoch neuerdings der Comthur
von Tuchel sich einen Einbruch in Polen und die gröbsten
Schandthaten erlaubt (Wilno oder Troki, um den 1. November

1418)
CL, König Wladyslaw an König Sigismund über denselben

Gegenstand aber mit mehr Einzelheiten und weit ausführ-
licher. Schliesslich fordert er ihn auf, dein Kurfürsten
Friedrich von Brandenburg und den schlesischen Herzogen
zu befehlen, dass sie den Durchzug von Hilfstruppen für
den deutschen Orden verhinderten (Wilno oder Troki, um

den 1. November 1418)
CLI, König Sigismund an König Władysław: es scheine als ob

die Professoren der Krakauer Universität doch die Be-
deutung der Disputation, welche mit den Ketzern in
Birünn?) gehalten werden soll, verkennen, wenn sie sich
weigern, dieselbe zu beschicken. Es handele sich nicht um
eine Discussion über kirchlich festgestellte Fragen, sondern
nurum Information von Schwachen, da die Husiten sich
zum Concil von Siena nicht begeben wollen (November

14:23)
CLII, König Wladyslaw an den Kurfürsten-(Erz)bischof (von Mainz)

über den in Nr. CIL und CL behandelten Gegenstand

(Wilno, den 31. October 1418) CLIII. Proclamation des Polenkönigs an den Adel Preussens über

das Scheitern der Veluner) Conferenz (Troki, 26. October

1418)
CLIV. Der König (Władysław ?) verwendet sich bei einem Fürsten,

dessen (Sohn ?) Alexander an seinem Hofe gelebt und seinem
Vaterlande sich entzogen hat, für denselben, da sein Betragen

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tadellos und seiner Jugend der schweifende Sinn und Wunsch, fremde Länder und Sitten kennen zu lernen, nachzusehen sind

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A n hang.

A. König Kasimir der Grosse ordnet einen Streit zwischen den Tuch

scherern und Webern von Kalisch wegen der Verkaufsstätten und Verkaufszeiten. Kalisch, den 26. Februar 1343; Bestätigung des

Privilegs durch König Wladyslaw III., Buda, den 27. October 14+2 235 B. Verband zwanzig adeliger Geschlechter zu gegenseitigem Schutz

und Trutz, sowie zur Wahrung der Gerechtsame, des Besitzes und

der Ehre jedes einzelnen Mitgliedes dieser Geschlechter (14+2?) 238 C. Indulgenzbrief der Provinzialsynode zu Uniejewo für die Kirche von Gywanowicze. Uniejewo, den 22. Februar 1326 .

241 D. Erneuerung des Indulgenzbriefes durch die Provinzialsynode zu Kalisch. Kalisch, den 27. Januar 1409 .

242 E. Bestätigung des Indulgenzbriefes durch den Erzbischof Nicolaus Traba. Godzeschewo, den 12. Mai 1413

243 F. Ausdehnung der Indulgenz durch den Cardinal Julianus Cesarini. Buda, den 12. Juli 1444

211 G. Die Delegation des Reichstages gestattet dem Könige Kasimir, dem

Jagelloniden, nachdem derselbe sich bereit erklärt hat, die Regierung
des Königreiches Polen zu übernehmen, mit einem Gefolge, welcher
Nationalität auch immer, nach Polen zu kommen, dort zu weilen
und beliebig wieder nach Litthauen zurückzukehren. Brześć, den
19. September 1416

245 H. König Wladyslaw klagt beim Baseler Concil über den heimtückischen

Friedensbruch des deutschen Ordens und bittet, dessen Darstellungen
darüber kein Gehör zu geben (im September 1431).

247 I. Aus dem sogenannten ,Visitations-Examen“, d. i. den Vorschriften

über das Verfahren bei Inspection des Clerus, der Abschnitt, welcher
über die Ausforschung busitischer Bücher handelt

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