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LXXIV. König Władysław klagt dem Könige Sigismund, dass der Rath

von Breslau neuerdings beim Jahrmarkte von den polnischen
Kaufleuten eine bis dahin unerhörte Steuer ohne voran-
gegangene Anzeige eingetrieben Den Process gegen Fritz
Sokol, welcher schlesische Kaufleute niedergeworfen, werde

er sofort in Angriff nehmen (März 1420)
LXXV. Antwort König Sigismunds hierauf: er habe der Stadt Breslau

dieses Vorrecht gegeben, weil er bei seiner Anwesenheit sich
von ihrem dürftigen Zustand und von ihrer Schuldenlast
überzeugte. Uebrigens sei das Breslau gewährte Privilegium

nicht unwiderruflich (Breslau, den 3. April 1420)
LXXVI. Einladung zu einem Feste
LXXVII. Erlass des Mai, des Königs der Monate .
LXXVIII. Christin de Ostrow, Castellan von Krakau, ersucht den Palatin

von Sandomir, von der Vorladung des in einem Process um
ein Pferd als Zeugen vorgeschlagenen Propstes von Sando-
mir abzustehen, da derselbe vom königlichen Dienste nicht

abkommen könne
LXXIX. Humanistisches Schreiben eines sich selbst dem Adressaten

gegenüber tief bescheidenden Mannes, der um eine Beförderung

vergeblich gebeten hatte
LXXX. König Władysław entschuldigt bei dem Baseler Concil das

Ausbleiben seiner Vertreter mit den Nachstellungen und Feind-
seligkeiten der deutschen Ordensritter und bittet um ein
vom Herzog Wilhelm III. von Baiern und vom Markgrafen
von Brandenburg gesichertes Geleit für seine Delegirten

(zwischen dem 15. Juni und 20. Juli 1433)
LXXXI. Bericht eines Prinzen an seinen fürstlichen Vater über die

neuesten Vorgänge in Polen, über die Erwartung der Ankunft
des Königs Sigismund, über die durch den Erzbischof von
Mailand betriebenen Vermittlungen, über die Haltung der
Königin gegen die Gesandten, über die sog. Zeugenbriefe,
über einen Sieg des Herzogs von Burgund über die Eng-
länder (irrthümlich), über die Wegfiihrung Balthasar Cossa's
nach Mantua, und über den Bischof von Passau, den Kanzler

König Sigismunds (Anfang Juli 1419)
LXXXII. König Sigismund gibt dem Papste Martin V. ausführlichen

Bericht von dem parteiischen Verfahren der Bischöfe Ferdi-
nand von Lucca und Jacob von Spoleto und bittet ihn, diese
Gesandten zurückzurufen und ihre Zengenbriefe zu cassiren

(Im Juni 1419)
LXXXIII. König Władysław schreibt voll Erbitterung an den Papst

Martin V. über denselben Gegenstand und bittet, die beiden
Gesandten nach ihrer Rückberufung nicht ohne die verdiente

Strafe zu lassen (im Juni 1419)
LXXXIV. König Władysław ersucht den Papst Martin V., die Anstel-

lung eines Predigers und eines Lectors an der Krakauer

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Seite Kathedrale und ihre Dotirung aus den Revenüen eines

dortigen Canonicats genehmigen zu wollen (1420)... 148 LXXXV. König Władysław bestätigt im Interesse der Herzogin Katha

rina von Masowien die von Nicolaus von Michałow dem

Wojewoden von Sandomir ausgestellte Verschreibung . 150 LXXXVI. König Władysław verpfändet Schloss und Stadt B(rzeznica)

mit mehreren Besitzungen dem Heinrich v. Rogow) für
einen Vorschuss seitens seines Vaters von 1160 Mark und
eine gelegentliche Zahlung von 460 Mark (Wolborz, den
5. Juli 1419). .

150 LXXXVII. Bischof Albert Jastrzebiec Krakau entlässt einen

Cleriker aus seiner Diöcese und gibt ihm das Zeugniss
guten Betragens

152 LXXXVIII. König Erich von Schweden und Dänemark erwidert mit

Wärme die Höflichkeits- und Freundschaftsbezeugungen,
die ihm König Wladyslaw durch seine Gesandten ausdrücken
liess (1419)

152 LXXXIX. König Władysław quittirt dem deutschen Orden über den Em

pfang von 13.000 ungarischen Goldgulden, der ersten Hälfte
der ihm durch den Schiedsspruch König Sigismunds zu-
erkannten Entschädigungssumme (bald nach dem 26. August
1420)

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XC. Quittung über dieselbe Summe von Seiten der bevollmäch-
tigten Empfänger (am 26. August 1420)

154 XCI. König Sigismund condolirt dem Könige Wladysław wegen des

Todes seiner Gemahlin Elisabeth, schildert ihm die Vor-
gänge in Böhmen nach dem Tode seines Bruders Wenzel
und seinen eigenen Regierungsantritt, ferner die Rebellion
der Husiten, und wie er ein grosses Heer zur Bewältigung
derselben zusammengebracht, und fordert ihn auf, an dem-
selben sich zu betheiligen. Ausserdem ersucht er ihn, sich
nicht in den Streit des Markgrafen Friedrich von Brandenburg
mit den Herzogen von Stettin und Mecklenburg einzumischen
und namentlich den letzteren keinen Beistand leisten
wollen, da alle die betheiligten Fürsten Glieder des deutschen
Reiches wären, und somit er allein die zuständige Instanz

bilde. Auf dem Felde gegenüber von Prag, den 5. Juli 1420 155 XCII. König Władysław erwidert hierauf mit der Entschuldigung,

sich an dem Kriege nicht betheiligen zu können, da die
Türken in die kleine Wallachei eingefallen seien, und
der Wojewode derselben, sein Vasall, ihn mehrfach um
Hilfe gebeten habe, er sei daher mit seinem Vetter, dem
Grossfiirsten Witold im Begriti, seine Kriegsmacht nach dieser
Seite hin zu dirigiren. Ferner theilt er ihm seine Beschwer-
den iiber Zögerungen und Säumnisse des deutschen Ordens
in Betreff der Zahlung der durch den kaiserlichen Schieds-

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spruch verwirkten Entschädigungssumme mit. Endlich trägt
er erneute Klagen über Vergewaltigungen der Unterthanen
der Herzogin von Stolp und seiner nen durch die Ordeng-
ritter vor (den 27. Juli 1420). .

159 XCIII. Ein anderes, kiirzeres Schreiben desselben Königs an den

selben, in welchem er nur von dem Einfall der Türken, von
der Belagerung Belgrad's durch dieselben und von seinem
Entschluss dem Wojewoden der Walachei im Verein mit
Witold Hülfe zu leisten, Mittheilung macht (gegen Ende
Juli 1420)

162 XCIV. König Władysław präsentirt dem Bischof Albert Jastrzębiec

von Krakau seinen Notar S. (Sbigneum?) für eine vacant
gewordene Kirche .

163 XCV. Bulle Papst Martin's V., in welcher er, da der von König

Sigismund gefällte Schiedsspruch nicht von beiden Theilen
mit voller Zustimmung angenommen worden ist, erklärt, die
Streitsache zwischen dem deutschen Orden und Polen kraft
apostolischer Autorität vor sein Forum zu ziehen, und zu-
nächst den Parteien eine Wahrung des Waffenstillstands von
Michaelis (1420) bis zum Margarethenfeste (1421) auferlegt,
mit der besondern Massgabe, dass beide Theile ihre Argu-
mente durch Bevollmächtigte bis zum Weihnachtsfeste vor-

getragen haben müssen (Florenz, den 1. September 1420). 164 XCVI. König Władysław befreit eine durch Brandschaden betroffene Stadt auf zehn Jahre von allen Abgaben .

167 XCVII. An einen unbekannten Fürsten über Irrungen und Schädi

gungen, die zwischen den beiderseitigen Unterthanen vor-
gekommen sind .

168 XCVIII. König Władyslaw ersucht (den Erzbischof von Gnesen ?) die

von Nicolaus Dmida freiwillig zu Gunsten seines Bruders
Peter aufgegebene Kirche von Exin diesem unter Vorbehalten
zu übergeben

168 XCIX. König Władysław bestätigt den Vertrag der Bürger von

Ilkusz mit einem Meister Peter S. über eine neue Erfindung
zur Entwässerung überschwemmter Bleigruben, und setzt
die Bestimmungen fest, unter denen auch an andern Orten

von dieser Erfindung Gebrauch zu machen gestattet sein soll 169 C. König Władysław ersucht den Papst Martin V. in der bei

ihm anhängig gemachten Streitsache zwischen dem Doctor
Pieter) W(ulfram) und seinem Notar S(bigneus?) wegen eines
Posener Canonicats zu Gunsten des letzteren entscheiden
zu wollen.

171 CI. (König Władysław) dankt einem für sein Interesse bei der

Curie besonders thätig gewesenen Manne und ertheilt ihm
neue Aufträge (1421)

172 CII, König Sigismund wird gebeten, seine Ankunft nach Breslau

zu beschleunigen, da er von Vielen schon theils in der Nähe Archis. Bd. LII, I, lälfte.

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theils dort selbst erwartet würde (kurz vor dem 6. Januar

1420) CIII. Präsentation eines Propstes für das Kloster Bystrzyce durch

den König (um den 4. October 1421)
CIV. König Sigismund schreibt in Aufregung und Erbitterung an

König Władysław, er könne es durchaus nur für ruchlose
Verleumdung haiten, was ihm zugetragen worden sei, dass
nämlich derselbe hinter dem Rücken des römischen Königs
Frieden und Bündniss mit den Türken geschlossen hätte,
er habe es aber von einem Manne erfahren, der sonst nicht

zu verleumden pflegt . .
CV. Des Grossfürsten Witold Geleitsbrief für Gesandte des Bischofs

von Dorpat an den König Sigismund (nach Breslau?).
CVI. Wilhelm Herzog von Berg und Graf von Cleve schreibt an

den König Alexander“ (Grossfürsten Witold), wie sehr er
durch den Ruhm desselben zu seiner Bewunderung hin-
gerissen sei, und dass er ihm seinen Oberkämmerer mit
Aufträgen zuschicke und ihn bäte, demselben auf seiner
Rückkehr Geleit und Sicherheit zu geben (Januar oder

Anfangs Februar 1422)
CVII. Ein Schreiben eines Fürsten (an Witołd ?), der seine Ver-

wunderung darüber ausspricht, dass die ihm gewordene Zu-
sage, Friedensunterhändler zu schicken, sich nicht erfüllte,
und die Entsagebriefe einiger polnischer Herren unmöglich

unter Zustimmung des Königs erlassen ansehen kann
CVIII. König Sigismund (an die polnische Baronie??) der König

Władysław begünstige, wie es scheine ohne ihr Wissen, die
Husiten, er habe ihn vor dieser Schmach gewarnt und bitte,
auf ihn in demselben Sinne zu wirken; zugleich bittet er
um Geleit für seine Gesandten, da solches im Gegensatz zu
früheren Zeiten auch für die polnischen Gesandten gefordert

worden ist (1421)
CIX. Papst Martin V. an den Grossfürsten Witold. Was das Ge-

rücht verbreitete, hätten seine Briefe nunmehr bestätigt, dass
er die Husiten fördere, die im Bewusstsein seines Schutzes
jetzt noch hartnäckiger, und die vom Könige gestellte Be-
dingung der Rückkehr in den Schoss der Kirche noch weniger
zu erfüllen geneigt sein würden. Die deutschen Fürsten
wiirden übrigens seine Herrschaft in Böhmen nicht dulden,
und wenn ihn Ländergier nicht triebe, dürfe er sich von
der Art und Weise, wie die andern Fürsten die Ketzer be-
kämpften nicht abtrennen; er als Papst würde mit den
Kirchenstrafen gegen ihn vorgehen miissen; der König vor
Allem miisste von den Ketzern verlangen, dass sie sich
unterwürfen und ihre Beschwerden vor den päpstlichen
Richterstuhl brüchten. Der Forderung des Königs, das Ver-
fahren gegen die Ketzer einzustellen, könne nicht entsprochen

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werden, da das Constanzer Concil sie verdammt und die
deutschen Fürsten sich bereits zu ihrer Vernichtung erhöben

Rom, den 21. Mai 14.
CX. Ein Aspirant auf ein Krakauer Canonicat beklagt sich beim

Grossfürsten Witold, dass ihm Bischof Albert Jastrezebiec
einen Nepoten vorzöge und bittet um seine Protection und

Fürsprache beim Könige
CXI. Der König Władysław empfiehlt dem Papste einen adeligen

Albert v. E. zu geistlichen Würden
CXII. Papst Martin V. an den Erzbischof von Riga und dessen

Suffragane, dass sie nicht dulden mögen, dass die jüngst
erst zum Christenthum bekehrten Samogiten angegriffen
und belästigt würden, und dass der Erzbischof von Lemberg
anstatt der römischen Curie die Klage-Instanz für die Samo-

giten fortan sei (Rom, den 31. Mai 1421)
CXIII. Der (König Władysław) an (den Hochmeister des deutschen

Ordens ?); er habe seinen in deutscher Sprache abgefassten
Brief von seinen Secretären sich deuten lassen, aber der
Sinn sei wegen Unkenntniss der Sprache verschieden an-
gegeben worden; er könne daher darauf nicht antworten und
erbäte sich den Brief noch einmal in der bekanntesten aller

Sprachen, in der lateinischen
CXIV. Papst Martin V. ersucht den Grossfürsten Witold

Litthauen sich den Bemühungen König Sigismunds um Ex-
stirpation der Ketzerei in Böhmen anzuschliessen und ins-
besondere ihm mit einer beträchtlichen Heeresmacht bei-
zustehen. Ferner sollte er dem zur Stiftung des Friedens
zwischen Polen und dem Orden abgesandten Antonio Zeno

nach Kräften Vorschub leisten Rom, am 8. Februar 1422 CXV. Papst Martin V. an König Władysław; er hätte ihn gewarnt

vor der Gemeinschaft mit den böhmischen Ketzern und ihn
mit einem Kreuzzuge bedroht; nichtsdestoweniger hätte er
seinen Neffen Sigismund Korybut zu den Ketzern gesandt,
aber versprochen, ihn zurückzurufen, wenn ihm die Zurück-
führung derselben zur Kirche nicht gelingen sollte; nun
geschähe aber beides nicht; er fordere ihn daher kategorisch
auf, binnen zwei Monaten die Zurückberufung des Prinzen

zu bewerkstelligen (gegen Ende 1422)
CXVI. Papst Martin V. zeigt dem Zbygniew Oleśnicki an, dass er

den Krakauer Bischof Albert Jastrezebiec zum Erzbischof
von Gnesen und ihn selbst zum Bischof von Krakau ernannt

habe (Rom, den 10. Juli 1423)
CXVII. König Władysław zeigt dem Könige Sigismund an, dass

Herzog Conrad der Weisse von Oels ihn gegen sein Ehren-
wort um die ihm geliehene Summe von 1000 Mark betrogen
habe (nach dem November 1419)

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