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hoben. – Der General Freiherr von Zach wurde zum Chef der zur Aufnahme des Venezianischen beorderten Abtheilung des Generalstabs bestimmt. Unter seiner Oberleitung wurden diese Aufnahme und die bekannte treffliche Karte des Herzogthums Venedig in

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mehreren Punkten nahten, konnte nicht vertheidiget werden, und FML. Baron Zach zog sich daher weiter, in die Stellung bei Prewald. Auf diesem Marsche hatte das ohnehin so kleine Korps viele Nachzügler und Marode zurückgelassen. Die Befestigungen bei Prewald waren erst unlängst begonnen worden, und fanden sich, als Zach dort eintraf, von dem Gen. Munkatsy mit 1 Landwehr-Bataillon und 5oo Mann vom Infanterie-Regimente Saint Julien besetzt. Nach der Vereinigung mit Munkatsy, zählte FML. Baron Zach doch nur 3ooo Streitfähige. – Am 17. Mai kam Marschall Macdonald auf der Straße von Görz heran, gegen Prewald. Seine linke Flügelkolonne, unter General Broussieres, schlug den Gen. Kalnassy, der mit 2 Bataillons und 4 Kompagnien, oder 168o Mann, bei Podgray und Podwel die rechte Flanke jener Stellung gedeckt hatte, nun aber nach Lohitsch und Ober-Laibach zurückwich. – Gen. Broussieres drohte, Prewald durch den Birnbaumer Wald zu umgehen. FML. Freiherr von Zach mußte daher die Vertheidigung der Stellung aufgeben. Nach einem kleinen Gefechte, ließ er 2 Bataillons, oder 19oo Mann zurück, um den Feind noch ein Paar Tage zu beschäftigen, und trat mit 4 Bataillons den Rückmarsch über Adelsberg und Czirknitz , zum Banus von Kroatien FML. Graf Ignaz Gyulai an, mit dessen Korps er sich am 18. in Weichselburg vereinigte. Die Stellung von Prewaldkapitulirte, nach ruhmvoller Vertheidigung des Majors Cazzan, am Abend des 2o. Mai. FML. Graf Gyulai führte sodann das neunte Armeekorps, zu dem nun auch FML. Baron Z a ch gehörte, nach Kroatien zurück. –

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