Deutsch-Texanische Monatschefte, Band 9

Cover
J. Schott, drucker, 1904
 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 361 - Ich singe, wie der Vogel singt, Der in den Zweigen wohnet; Das Lied, das aus der Kehle dringt, Ist Lohn, der reichlich lohnet. Doch darf ich bitten, bitt ich eins: Laß mir den besten Becher Weins In purem Golde reichen.
Seite 22 - Anfangs wollt ich fast verzagen, Und ich glaubt, ich trüg es nie; Und ich hab es doch getragen Aber fragt mich nur nicht, wie?
Seite 91 - ... Liebig sitzenden Jungen, Georg Gervinus, dem dreizehnjährigen Sohne des Darmstädter Gerbers Gervinus. Nun drohte sich das Unheil über dem Haupte desjenigen, der zu allerunters sass, dem eigentlichen Ultimus, dem vierzehnjährigen Johann Jakob Kaup, gleichfalls einem Darmstädter Bürgersohn, zu entladen. Allein der Gestrenge zog es vor, statt diesen auf die Folter zu spannen, wieder zu dem jungen Liebig zurückzukehren. „Was willst Du werden, Liebig?" „Chemiker." „Dummkopf — was ist...
Seite 91 - Ihr drei seid unwürdig in die Hallen der Wissenschaft einzutreten. Köpfe habt Ihr zwar grösser und dicker wie alle anderen, aber' der Spiritus fehlt darin. Spart Euch die Mühe und Euren Eltern das schöne Geld ! Liebig, Dein Latein reicht gerade aus zum Apotheker ; Du Gervinus, kannst weder Latein noch Deutsch, und Du, Kaup, kannst überhaupt gar nichts.
Seite 90 - Der so sprach, war Herr Johann Justus Storck, Conrector am Gymnasium zu Darmstadt, ein gefürchteter Schulmonarch, der sich durch seine Ausgaben der Fabeln des Phaedrus und des Cornelius Nepos auch eine gewisse Unsterblichkeit von kurzer Dauer im Kreise der hessischen Schuljugend erworben hat. Der mit dem Titel „Schafskopf" Beehrte war Justus Liebig, der vierzehnjährige Sohn des Materialisten Georg Liebig zu Darmstadt.
Seite 208 - den alten Reim" erinnert: Auch dem Müden ist's zu gönnen, Wenn am Abend sinkt die Sonnen, Daß er in sich geht und denkt, Wo man einen guten schenkt", wozu Strauß bemerkt, der Mann schreibe, „wie alle Norddeutschen": „schenkt".
Seite 90 - ... wohl jemals ein armer Teufel auf der Armsünderbank, dem man vor seinen Augen das Stäbchen zerbrach, erdulden musste. Der Conrector hatte gerade einen schlechten Tag, denn ebenso unbefriedigt schied er von dem unter Liebig sitzenden Jungen, Georg Gervinus, dem dreizehnjährigen Sohne des Darmstädter Gerbers Gervinus. Nun drohte sich das Unheil über dem Haupte desjenigen, der zu allerunters sass, dem eigentlichen Ultimus, dem vierzehnjährigen Johann Jakob Kaup, gleichfalls einem Darmstädter...
Seite 71 - Reform Die Religion ist rein Privatsache. Die Vereinigten Staaten sind politische Staaten und haben kein Recht sich in ReligionsAngelegenheiten zu mischen, weder hemmend noch bevorzugend; desshalb fordern wir: a. Abschaffung des religiosen Eides ; b.
Seite 90 - Storck, Konrektor am Gymnasium zu Darmstadt, ein gefürchteter Schulmonarch, der sich durch seine Ausgaben der Fabeln des Phaedrus und des Cornelius Nepos auch eine gewisse literarische Unsterblichkeit im Kreise der hessischen Schuljugend erworben hat. Der mit dem Titel „Schafskopf" Beehrte war Justus Liebig zu Darmstadt.
Seite 254 - Kämpfer der Kultur, Die hier ihren Segen bringen, In die wilde Urnatur." The following is an example of his patriotic verse : "Schlaft sanft, im Schatten eurer Eichen, Ihr Schläfer, nach der blut'gen Schlacht, Auf eurem Grab als Siegeszeichen Erglänzt der Friedenspalme Pracht. "Vorbei der Kampf! Vorbei die Rache! Das Sternenbanner hat gesiegt! Und die ihr fielt in heil'ger Sache, Nun auch in seinem Schatten liegt. "Um Einheit habt ihr ja vergossen, Das Blut, das schmerzlich wir beweint, Doch nicht...

Bibliografische Informationen