Universitäten und Fürstenschulen zwischen Krieg und Frieden: Eine Matrikeluntersuchung zur mitteldeutschen Bildungslandschaft im konfessionellen Zeitalter (1563–1650)

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epubli, 26.11.2013 - 488 Seiten
In der Frühen Neuzeit stellten Universitäten eine besondere Schnittstelle in der Gesellschaft dar. Vertreter fast aller sozialer und geographischer Herkunft – Adlige, Bürgerliche, Land- und Stadtbewohner, Kleriker sowie die als pauperes bezeichneten armen Scholaren – trafen sich hier. Eine ausführliche Untersuchung von Universitätsbesuchern erbringt also nicht nur detaillierte Kenntnisse über die Geschichte der jeweiligen Universität, sondern auch über die soziale Gemeinschaft an sich. Mit der Präsenz von vier bedeutenden und traditionsreichen Hochschulen zeichnete sich die Bildungslandschaft Mitteldeutschlands im vormodernen „Universitätssystem“ der Frühen Neuzeit besonders aus. Nicht nur die sächsisch-thüringische Landesgeschichte, sondern auch die frühneuzeitliche Universitäts- und Bildungsgeschichte hat ein starkes Interesse an einer näheren Betrachtung dieses mitteldeutschen „Wissenschaftsraumes“. Die vorliegende Studie geht anhand der Methode Matrikelanalyse dieser Fragestellung nach. Sie untersucht und charkaterisiert die jeweilige Alma mater in Leipzig, Wittenberg, Jena und Erfurt vergleichend und im Kontext zu ihrer Umwelt im konfessionellen Zeitalter. Darüber hinaus wendet sie denselben methodischen Zugang zu einer erstmalig detaillierten Untersuchung über die drei sächsischen Fürstenschulen in Meißen, Schulpforta und Grimma an, die als Bildungseinrichtungen einmalig in der damaligen Zeit waren.
 

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Inhalt

Vorwort der Verfasserin
9
Quellen und Methode
24
Die Bildungslandschaft Mitteldeutschlands zwischen 1570 und 1650
39
Eine Matrikelanalyse der vier mitteldeutschen Universitäten im Vergleich 15701650
86
A Zwischenzusammenfassung zu den Universitäten 1570 1650
247
Eine Matrikelanalyse der drei kursächsischen Fürstenschulen im Vergleich 15631650
257
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2013)

2000-2005 Studium der Mittleren und Neueren Geschichte sowie Kunstgeschichte an der Universität Leipzig, 2012 Promotion, arbeitet heute nach einer beruflichen Station in einem Wissenschaftsverlag (Autorenbetreuung, Satz und Social Media) als Freiberuflerin u. a. für den Ulmer Verlag (http://socialmedia.ulmer.de), für die Frankfurter Buchmesse sowie für den Digitalisierungsdienstleister Editura (http://editura.de) im Social Media Bereich. Neben Social Media beschäftigt sie sich mit den Themen elektronisches Publizieren, Wissenschaft, Open Access und Neue Medien. Zu ihren entsprechenden Projekten hält sie dazu auch Workshops, Vorträge und Seminare. Zu ihren Themen bloggt sie unter http://digiwis.de regelmäßig.

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