Die Geschichte der Daniel-Auslegung in Judentum, Christentum und Islam: Studien zur Kommentierung des Danielbuches in Literatur und Kunst

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Katharina Bracht, David S. Du Toit
Walter de Gruyter, 2007 - 394 Seiten
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Das biblische Danielbuch selbst formuliert die Erwartung: ,,viele werden es durchforschen ..." (Dan 12,4 Lutherübersetzung). Die Geschichte der Danielauslegung in Judentum, Christentum und Islam war im August 2006 in Berlin Gegenstand eines wissenschaftlichen Symposiums, dessen Tagungsbeiträge hier vorgelegt werden. Das Themenspektrum beginnt bei dem biblischen Danielbuch selbst und reicht dann über die Danielrezeption im hellenistischen Judentum, im Markusevangelium und in der Alten Kirche (Hippolyt, Ephraem der Syrer, Hieronymus, Theodoret) über Vertreter des Mittelalters (mittelalterliche islamische Literatur, Abravanel, Nikolaus von Lyra) und der Reformationszeit (Luther, Müntzer, Melanchthon, Calvin) bis hin zu Isaac Newton. Texte und Kunstwerke aus allen drei monotheistischen Weltreligionen werden erörtert. Die Aufsätze bilden Einzelstudien, denen in der Regel eine Quelle zugrunde liegt, die entweder aufgrund ihrer Exemplarizität für eine Epoche oder aufgrund ihrer Bedeutung als einer wichtigen Station oder eines Wendepunktes in der Rezeptionsgeschichte ausgewählt wurde. Da bei den meisten behandelten Autoren ihre Danielrezeption zu einem fortlaufenden Kommentar gerinnt, liegt ein besonderes Augenmerk auf der Gattungsgeschichte des biblischen Kommentars.

 

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Inhalt

Hill
151
Hartmut Bobzin
167
Stefan Schorch
179
W Krey
199
Stefan Strohm
219
Werner Röcke
245
Klaus Koch
269
Heinz Scheible
293
Barbara Pitkin
317
Prophecy and History in Calvins Lectures on Daniel 1561
323
Urheberrecht

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Über den Autor (2007)

Katharina Brachtund David S. du Toit, Humboldt-Universität zu Berlin.

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