Spuren der Familie Praetorius

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BoD – Books on Demand, 19.05.2017 - 224 Seiten
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‚Begabung’ oder ‚Talent’ liegen nicht einfach fertig in der Wiege, und individuelles Verhalten wird mehr durch den Einfluss des kulturellen Umfelds und nur partiell durch genotypische Aktivitäten gesteuert. Diese Familienchronik beginnt 1590 mit einer Universitätsmatrikel und den Auswirkungen des Späthumanismus auf Familiennamen und Bildungsschicksale. Die ersten Generationen leben unter massivem Einfluss des Dreißigjährigen Krieges (1618-48), in dem zentralen Raum zwischen Magdeburg und Schwerin. Im ersten Teil werden die kulturellen Zusammenhänge und Kriegsfolgen dargestellt, einschließlich einer gut erhaltenen Statistik der Restbevölkerung der Prignitz, die der Jurist Petrus Praetorius als Kapitelsekretär des Domstifts Havelberg bei Kriegsende durchführte. Bis zum Ende der Ära Napoleon gab es keine längere Friedenszeit, dementsprechend keine „gesicherten“ beruflichen Entwicklungen der Juristen, Apotheker und Pastoren dieser Familie. Letzte Reste des Mittelalters (Hexenverfolgung in Schwerin!) wurden erst in der Zeit der Aufklärung überwunden. Tödliche Infektionskrankheiten waren vor dem Beginn der modernen Medizin um 1870 in der Familie nicht selten; eine davon – der Typhus des Senators Praetorius in Waren/(Müritz) - gab den Anlass zur ersten von mehreren Ärztegenerationen bis ins 21. Jahrhundert. Die wichtigsten „Parallelspuren“ ergänzen die patrilineare Linie der Namensträger.
 

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Inhalt

Patrilinearspur ParallelspurenI
9
Petrus Schultze Praetorius ca 1610 11 10 1681
33
Dr Petrus Johannes Praetorius get 16 11 1647 15 1 1708
57
Erdmann Praetorius 16 1 1696 16 4 1762
69
Friedrich Christian Otto Praetorius 20 11 1737 4 5 1816
77
Christian Wilh Heinr Praetorius 25 3 1777 16 5 1852
86
Carl Albert Conr Praetorius 1 3 1821 2 12 1872
101
Parallelspur Steiner 2
111
6 Pastor Christian Praetorius an Tochter Elise
174
7 Auswanderer Eduard Praetorius Minna Friede
176
8 George Steiner im Schloss Charlottenburg
178
9 Theaterverhältnisse 1849 Seite 111
180
10 Dissertation Berlin 1882
182
11 Erinnerung an Prenzlau
184
12 Klassenaufsatz am 24 1 1948 über den 11 8 1943
186
Mai 1945
187

Joachim Friedrich Wilh Praetorius 4 1 1904 6 12 1970
129
Dr Frank Praetorius geb 25 7 1935 in Berlin
156
Vorfahren von Elisabeth Praetorius geb Aulbert
161
Dr Gerd Jochen Praetorius geb 8 3 1958 in Berlin
162
Dokumente und Berichte
163
2 Protocollum Imbreviationis
165
3 Disputatio Iuridica Inauguralis 17 Maij Ao 1678
166
4 Hexenwahn
170
5 Romanze in der Königsstraße zu Boizenburg
172
14 Flucht nach Sachsen
189
15 Templin 1946
190
16 Michael Praetorius 1943
191
17 Renate DiesingPraetorius
193
Nachwort und Ausblick
194
Index
196
Literatur und Links
200
Urheberrecht

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Über den Autor (2017)

Dr. med. Frank Praetorius, Jahrgang 1935, ist Internist und Kardiologe. Er leitete bis zum Ruhestand eine Fachklinik im Klinikum Offenbach am Main. Zahlreiche Publikationen aus seinen Fachgebieten liegen vor, sowie zwei Werke als Segelbuchautor. Er ist für medizinische und Charterfragen im Vorstand der Fahrtensegler des Deutschen Seglerverbandes aktiv.

Bibliografische Informationen