Das Leben des Feldmarschalls Prinzen Friedrich Franz Xavier zu Hohenzollern-Hechingen

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Schaumburg, 1845 - 208 Seiten
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Seite 175 - Hauptschlacht sichtbar ergriffenen französischen Kaiser über die Donau geschifft war. Bekannt ist seine patriotische Aeusserung : „nun ruhig die Welt zu verlassen , nachdem er den Hauptfeind seines Monarchen vor dessen Kriegern erbeben gesehen habe.
Seite 172 - Grenadier-Bataillone gegen 10 Uhr Morgens in die Schlachtlinie nachgerückt waren, wetteiferten in Gegenwart des Generalissimus alle Waffengattungen, dem Feinde keinen Vortheil zu überlassen. Die mit neuem Nachdruck angegriffenen französischen Divisionen zogen sich, nach Vereitlung ihres so kräftig geführten Schlages, gegen die 2 Dörfer ihrer Hauptstellung zurück.
Seite 178 - Dorfes verzweifelnd, beschloss nun Napoleon mit dessen Umgehung den Angriff auf die Stellung. Durch Pulverdampf und die von Baumersdorf aufsteigenden Rauchwolken verhüllt, rückten gegen 9 Uhr zwei mächtige Kolonnen gegen die beiden Flügel Hohen zollerns an.
Seite 178 - Legion anvertraut. Die Vorhut des Heeres wurde um 5 Uhr Nachmittags , nach stetem Gefechte , in der Hauptstellung aufgenommen. Bald besetzten die Franzosen Raasdorf, und entwickelten ihre Macht in langen Linien auf Kanonschusswehe von Baumersdorf.
Seite 137 - Inseln getrennten Donaubrücke zurück. Mehr hatte für diesen Tag, der schon zu Ende ging, die Ermattung der Truppen nicht erlaubt; aber am nächsten Morgen rückten auf Napoleons Befehl die...
Seite 152 - Die große Entfernung der bei Stecken zurückgelassenen Reserven machte den Mangel einer frischen Truppe fühlbar. Doch den Anstrengungen des Generals Hohenzollern, des Obersten Koller, des Oberstlieutenants Bogdan, glückte es, die .Ordnung der Truppen wieder herzustellen.
Seite 135 - Korps im Marsche vom Lech gegen Memmingen, das erste und dritte gegen den Inn; — alle übrigen Kräfte Napoleons zogen auf den Strassen der rechten Donauseite Ulm zu.
Seite 141 - Herbrechtingen. Zweimal in das Dorf eingedrungen, wurden die Franzosen wieder hinausgeworfen. Erst mit dem dritten Sturme bemeisterten sie sich der Strasse ; — die letzten österreichischen Abiheilungen zogen sich nun von den Anhöhen gegen die Brücke.
Seite 172 - Heldenscharen darzuthun. Die wenige Reiterei des ersten und zweiten österreichischen Korps, auch mehrere Regimenter der Reiter-Reserve , wiederholten vergeblich ihre Versuche, die Uibermacht zurückzuweisen.
Seite 173 - GrenadierBataillone anschlossen, welche im ersten Treffen jene Regimenter ablösten , deren Reihen am meisten gelichtet waren. Mit rühmlichster Haltung behauptete das Korps ferner diese Stellung, während sein Geschütz fortfuhr, die Wirkung der feindlichen Batterien zu lähmen.

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