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Truppenabtheilung in SapinaUd's Bezirk, dessen Hauptquartier Beaurepaire geplündert wätd; der General selbst entkam nur durch eiligM Flucht dem Schicksale Prodhomme's, welcher in Stofflet's Gewalt siel, als Deserteur zum Tode verurthnlt, ün« m de, ersten Hälfte des März wirklich erschossen wurw3)!' "«»,>','' ui^

Als die RepuMaNer die Ueberzeugung erhielten, die östliche Vendee sti NUr durch 1>ie Gewalt der Waffen zu unterweisen, wurden alle Anstalten gettoffen, dieß mit Energie zu bewirken. Als Einleitung ward am 14ten März St. Florent, zwei Tage später Chalonne angegriffen, genommen und'so stark besetzt, daß,drei verschiedene Versuche der Gegner, sich dieser Punkte wieder zu bemächtigen, ohne Erfolg blieben. Wahttnd dem versammelten sich 6000 MMN aus der westlichen Vendee unter dem Generaladjutanten Savary m'sähet von Ragon bei Nantes, eine andere vom General Eäfsin befehligte Abteilung hiMe dem LayoNV den größeren Theil der Armee zog CanclaW selbst bei Thouars zusammen, um ^urch gleichzeitiges' Vorrücken dieser Corps jeden Widerstand unmöglich zu Machen. Der Zweck wütde insofern erreicht, M noH-vor dem Ende des Monat März dir Division Cafsitt Ehemillö, die bei Thouars gesammttten Truppen Maulevrier und Chollet besetzten, und SavÄH am sten April bei Chollet einttaf, ohne

') Luelr«, äs» Venä^en5'tö'. 340. 34S-35^ 386—394. Lo^i«^ ll.'Rl. z6s?^i-3>K. 553-855. 566—576. L « » u ° n »ini> N.!g!ill^g^4. 3^5^334^ 443-450.

daß die Insurgenten irgendwo diesen Bewegungen Hindernisse entgegengestellt hätten, Stofflet hatte nur wenig Truppen versammeln können, mit welchen er die schon erwähnten Versuche gegen St. Florent und Chalonne machte, und ward in den ersten Tagen abermals von einigen, dem Frieden von la Iaunais beitretenden Unterbefehlshqbern verlassen. Allenthalben vom Feinde umstellt, und in der Unmöglichkeit, den Kampf mit einiger Aussicht auf Erfolg fortzusetzen, erkannte er endlich die Nothwendigkeit, Unterhandlungen anzuknüpfen, so lange seine freiwillige Unterwerfung noch Werth haben konnte, und am 2ten Mai kam in der Nähe von St. Florent die Vereinigung unter denstMn Bedingungen zu Siande, wie sie Charette erhalten hatte. Wir mussen leider hinzufügen,, yaß.dje Unterbefehlshaber,^ welche Stofflet zuerst verließen,,!mit Ausnahme. Prodhomme's,^ durch beträchtliche Summen, die sie von Conoentsdeputirten enipsingen, dazu bestimmt wurden; erst nach dem Frieden erhielt auch Charette 200,000, und Sapinäud, als Entschädigung für den bei Stofflet's Einfall erlittenen Verlust, 25,000 Livres; Letzteren hatten die Deputirten..allgemeine Verheißungen gemacht, es geht aber aus ihrer Correspondenz nicht hervor, inwiefern diese erfüllt worden sind*).

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Gedruckte Quellen,

welche ..' ^, , ,

der Verfasser für die Geschichte der Feldzüge des Jahres 1794 benutzt hat.

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4) v. Porbes critische Geschichte der Operationen,

welche die englische combinirte Armee in den Iahren 1794 und 1795 ausgeführt hat. Diese Darstellung eines mithanbelnden Augenzeugen geht in das allergenaueste Detail, und ist' von dem größten Werthe für die Geschichte des Feldzugs von dem Zeitpunkte üb, wo sich der Herzog von York von der österreichischen Armee trennte.

5) v. Reiche kurzgefaßte Erzählung von der defensi

ven Eampagne u. f. w. Vieles brauchbare Detail, vorzugsweise über die hanöverschen Truppen,

6) Militairische Bemerkungen über die Eroberung

von Holland. Mehrere nützliche Notizen, namentlich üb« die holländische Armee.

7) Neue Bellen a. Die Aufsätze über die Schlacht von Tour

coing, die Belagerung von Ipern und die Räumung von Nimwegen sind für die Geschichte dieser Ereignisse von großem Werthe. »

8) Militairische Denkwürdigkeiten unserer Zeiten.

Enthalten eine Geschichte des Feldzugs, welche leider nicht vollendet, aber als Material höchst brauchbar ist; sie beschäftigt sich hauptsächlich mit den Ereignissen in Flandern und der Theilnahme der Hanoveraner an denselben.

9) Biographie des General von Ochs. Einige brauchbare

Notijw. . „i:, > ..,.. ,..^ . ., .....

10) äe vio» lourual äo» prinzipale« of)6i2tion« üo 1i» <:»lnp2ß»e ä« 1794 äliy» Iß« «ept pio> vince« unie'«. Der Titel verspricht mehr als die Schrift leistet, welche sich fast ausschließlich mit der Belagerung von Graue beschäftigt, wo der Vfr. angestellt war.

,11) vaviH Kiztoii« «Kronoloßi^u» äs« op^r-»tinn« äe 1'2?ln6« äu vlorä et äo collo äo

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3) Feldzug am Rheine.

1) v. Massenbachs Memoiren. 2) v. Blücher Campagne - Iournal. 3) Gr. B>eust Feldzüge der kursüchs, Armee. — Wie früher.

4) Militair- Wochenblatt No. 485—487. Detaillirte Darstellung der Gefechte am Schänzel und bei Iohanmskreuz.

Viele handschriftliche Nachrichten,

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