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scheinlich wegen des Anmarsches der Division Duquesnoi am lM.s,z,6ha»ch. 4ten St. Fulgent verlassen hat, und Tags darauf in der Ge»5 M. s, w, S«. gend von la Roche sur Von war, wodurch hinwiederum Duquesnoi veranlaßt wurde, bis zum Eingang weiterer Befehle bei diesem Orte stehen zu bleiben. Gewiß ist, daß 3i M. n. w. l«am 6ten Legi von den Royatisten in drei Colonnen angegriffen, nach kurzem Kampfe erobert und die Besatzung fast gänzlich niedergehauen wurde; die Hauptmasse der Sieger wendete sich unmittelbar darauf gegen i M.». Leg. la Benate, ein zurückgelassenes Detachement ward noch am Abende wieder vertrieben, erreichte aber seinen 3w«ck, das Fortbringen der erbeuteten Vorräthe an Munition und Lebensmitteln zu decken *).

In Folge dringender Befehle war Duquesnoi am 6ten aufgebrochen, um über Legi den Insurgenten zu s i M.na. N°ch, folgen, die er am Nachmittage des 1dten bei Pont James fand; Charette hatte hier Stellung genommen, und wich dem allgemeinen Gefechte nicht aus, in welchem er mit einem Verluste von 800 Mann zum Rückzuge genöthigt ward. Leicht hätte unausgesetztes Verfolgen seine kleine Armee ganz auflösen können, und der Anführer der Republikaner war entschlossen, den erst mit einbrechender Dunkelheit erkämpften Sieg am nächsten Morgen in diesem Sinne zu benutzen, als er eine andere

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Bestimmung erhielt. Lurreau hatte einen neuen Zug durch die Vendee beschlossen, zu welchem sich die Division Duquesnoi, die Besatzung von Bresftnre, und mehrere vom rechten Loireufer herangezogene Abtheilungen in Dou« vereinigen sollten; ohne »veiter etwas zu unternehmen, brach deßhalb die Division auf, und erreichte über Clisson und Chollet am 15ten Doui *). is; M. z, P.

Kaum hier eingetroffen, erhielt sie den Befehl, nach dem Bocage zurückzukehren. Der Dbergeneral war andern Sinnes geworden, und wollte zuförderst Charette vernichten, wozu gleichzeitig Haro's Truppen, die noch in Montaigu stehende Abtheilnng Cordeliers, so wie Duquesnoi mitwirken sollten; Letzterer marschirte demgemäß nach St. Fulgent, Turreau mit der Brigade unter Cordelier nach l'Hebergement, Haxo stellte sich bei Legi auf, u z M. s. w, und scheint keine weitern Befehle erhalten zu haben. i^M. s. w Am 23sten befandm sich die Truppen auf den bezeichneten Punkten; Charette sollte mit drei bis viertausend Mann in der Gegend von Grand luc stehen^ i^M.sw.i.Heb

Unmöglich ist es, die Operationen der nächsten Tage mit einiger Bestimmtheit anzugeben, und nur so viel geht aus den darüber vorhandenen höchst dürftigen Nachrichten hervor, daß der Anführer der Royalisten dem Kampfe gegen so überlegene Streitkräfte immer mit Ge

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schick auswich, und sich ohn« viel Terrain zu verlieren, auf beiden Ufern der mittlem Boulogne bewegte. 2mreau war wohl keinenfalls geeignet, einen so gewandten Gegner zu überwältigen, und ließ die Truppen in dem Raume zwischen St. Philbert de Nouaine, Vielle Vigne und Grand luc hin und her marschiren, ohne andern Erfolg , als daß die bisher verschont gebliebenen Ortschaft«, durch Brand und Mord heimgesucht wurden, wovon ihm hauptsächlich die Beendigung des Kriegs abzuhängen schien. Er gab die ganze Unternehmung auf und eilte nach Nantes zurück, als ihn wiederholte Befehle des Wohlfahrtsausschusses nöthigten, den General Duquesnoi mit 5000 Mann alter Truppen nach Rennes zu senden; Cordelier erreichte am 28sten Leg«, marschirte von hier aus über Clisson nach dem linken Loireufer oberhalb Nantes, verwüstete hier, was bisher der Zerstörung entgangen war, und traf am 14ten März in St. Florent ein*). . .,. ., .' . , ..,:

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vier II. 263-265. Die Angaben des letzteren Schriftstellers, der sich doch die Verherrlichung von Charette's Thllt«n zum Zweck gemacht hat, sind so unklar und unbestimmt, d»ß man durchaus keine» deutlichen Begriff davon bekommt, »m die in den 6uer5e, äe« Venäsen« enthaltene Eorresponbenz de« republikanischen Generale gewährt einen Leitfaden in diesem Labyrinthe.

Auch der südliche Theil de« Vendee, welchen die oolonne, internale» wenig berührt hatten, wurde jetzt der Vernichtung geweiht; Turreau befahl die Gegend auf beiden Ufern des Lay von Pont Charron ab zu verwüsten, wobei vierzig Ortschaften den Flammen übergeben werden sollten. Chantonay, in dieser Zahl mitbegriffen, ward geräumt, die Division Bard ging nach Luyon zurück, die Abtheilung Grignons am 2ten und 3ten März über les Alouettes nach Chollet. Sie trat hier unter die Befehle des General Huche, der bis dahin einige Streifzüge in der Umgegend gemacht hatte, und am 3ten abermals eine Colonne von 1500 Mann nach dem Walde von Vezins sendete, wo ein beträchtlicher Haufen Insurgenten die Verbindung mit Doue unterbrach. Das Republikaner-Detachement stieß am nächsten Morgen nördlich jenes Waldes auf den Feind, ward gänzlich geschlagen, und verdankte seine Rettung nur der Brigade Grignon, welche schnell vorrückte und die Flüchtlinge aufnahm. Bei dem Naturell Turreau's hat dieses ungünstige Gefecht höchstwahrscheinlich wesentlichen Einfluß auf seine nächsten Operationen gehabt *).

Von den Conventsdeputirten Hentz und Francastel gedrängt, etwas Entscheidendes zur Beendigung des Krieges zu thun, war er mit ihnen am 5ten nach Chollet gegangen, und es schien wohl das Natürlichste, mit ganzer

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Macht auf die in der Nähe stehenden Royalisten zu fallen; statt dessen befahl er, Chollet das Hauptdepot seine r Armee, im Innern der Bendie, zu räumen, was am 7ten mit solcher Uebereilung geschah, daß betrachtliche Vorräthe dort zurückblieben. Turreau führte an diesem 2^M.»,°.Ch°l,Tage die Brigade Huchi bis Nihiers, am folgenden

L^MnuViknach Dou«, Gngnon, welcher die Bewegung bis

° rechts gedeckt hatte, blieb bei letzterem Orte stehen; auch inDou^ verweilte der Obergeneral nur so lange, bis die von den Ponts de Ci, herbeigerufenen Truppen eingetroffen waren, nahm dann auch den größten Theil dn Besatzung jener Stadt mit sich, und marschirte den Layon sz M.,,, w. abwatts nach Chalonne. Er erreichte diesen Punkt am

2^M w, Chol. 13ten, kam zwei Tage später nach St. Florent, wo Lordelier schon stand, und marschirte mit diesem vereinigt

üZM.s.w St.am 17ten nach Chantoceau, Tags darauf in das Lag«

Flor,

»M.s.w.Ctiantbei Sorinieres bei Nantes.'

Gngnon, auf diese Weise gänzlich seinem Schicksale überlassen, bestand am 9ten ein vortheilhaftes Ge> liWn.z.Nez.fecht in der Gegend von Vezins, und rückte bis le 2 z M. s. z. le Coudray de Montbault, am Uten nach Argenton le choieau, «iM s.w.Aig.in den nächsten Tagen bis Bresfune; von einer Ver2M.n.w.Nress.sammlung der Royalisten bei les Aubiers unterrichtet, eilte er am 14ten dahin, folgte den nach dem Walde von Vezins Weichenden, und hatte sie hier Tags darauf kaum zerstreut, als ihm die Nachricht ward, sie seien iMs.w.lesAub.bei St. Aubin de Baubigne wieder zufammengetreien. Auch hier suchte sie der General auf und begann gegen

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