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Limburg, Haddict, mit denen von Marscheid über St.4 M. . Malm With nach Montjoie. Die Sieger folgten nur bis an 6 tm.n.8. Mala das linke Ufer der Besder *).

Man muß diesen kleinen Fluß nicht für vertheidigungsfähig gehalten haben, denn noch am 18ten råumte Quasbanowich die verschanzte Stellung von Lüttich, und fhieß darauf nebst den nach Bois de Brut zurückgewi: thenen Truppen bei Berbe zu Latour. In nothwendiger 2 4 M. 8. Lütt. Folge davon verließ am 19ten auch die Hauptarmee ihr Lager und ging bis Wilder, wobei die bei Vise aufge-2 M. n. 8. Four. ftellt gewesene Abtheilung und die an Kray gesendeten Verstårkungen die Arriergarde bildeten. Werneck blieb bei Sittard, Kerpen bei Roermonde stehen, Stray warf 8 Bataillone, 200 Pferde nach Mastricht, und stellte sich mit dem Reft seiner Truppen am 20sten bei Bergh auf, 26 m. um einen für die Festung bestimmten Pulvertransport, der von Venlo kam, zu sichern.

Die Koer sollte die neue Vertheidigungslinie der Defterreicher bilden, weßhalb Clerfait am 20sten das Hauptcorps nach Rolduc, am 22sten nach Aldenhoven, folgen-2M. n. w. Wilt."

* 2 M. n. 8. Rold. den Tags bei Júlich auf das rechte Ufer dieses Flusses ; M. n. 8. aidh. růcken ließ. Latour sendete am 19ten den F. M. f. lilien mit 3 Escadrons nach Henri Chapelle, um die Ub: 14 M.n.6. M.

a d . M.F.w. Herv. theilung des General Zoph aufzunehmen, er felbst ftellte":

mait.

*) Wiener Zeit. 8. 2726. 2801. 2834. 2932—2935. Moniteur

l'an III. p. 8. Deft. Mil. Zeits. I. 272-274. Jomini
VI. 27_81.

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Soum.

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. ' fich bei Battice auf, feine Arriergarde ward am Abende

von Soumagne vertrieben und bestand" am 20sten bei 11 M. 11. 8. Clermont' ein rühmliches Gefecht gegen den mit Ueber:

legenheit nachdringenden Feind. Im weiteren Rückzuge 2 M. n. 8. . erreichte Latour am 21sten von Henri Chapelle aus Aachen, 2 M. 8. Wadı. Tags darauf die Gegend von Eschweiler, am 23sten bei 2 M.F.Š. Eraw. Dueren das rechte Ufer der Roer; feine Urriergarde, die

am 21sten bei Uachen geblieben war und dort aber: mals einen Angriff abgewiesen hatte, folgte ihm in der Entfernung eines kleinen Tagemarsches. Kray růckte,

nachdem der Zweck seiner Aufstellung bei Bergh erreicht 21M..0. Bergh. war, am 22sten nach Geilenkirchen, am 23sten hinter

in die Roer; Werneck und Kerpen thaten 'am folgenden 2. M.n.6. Sitt. Tage bei Vlodorp dasselbe; Haddick hatte sich schon am 3M.n.8. Montj. 23sten bei Niedeggen an den linken Flügel der Armee

angeschlossen. Durch den Verlust in den Gefechten vom 18ten bis 22sten (2880 Mann inclus. 1819 Gefangene) und die nach Mastricht geworfenen 7375 Mann, bis auf

77,000 Mann herabgekommen, bezog fie folgende Stel- ' * 24,5m. 1. 8. lungen: Werneck mit 13,496 Mann bei Ratheim, von ç i wo aus ein Cordon bis Roermonde gezogen war;

6023 Mann unter Kray bei den verschanzten Dörfern 8 M. f. 8Rath. Engelsdorf, Bornen und Kirberg vorwärts Jülich, das

von den|Desterreichern zwar befekt, aber weder mit Sub-
sistenz-, noch Vertheidigungsmitteln versehen war; 13,000

Mann, welche die Armee genannt wurden, lagerten bet . 1 M. F: 0. Júl. Hambach, 2889 Mann unter General Fink bei Arnolds- i

*****weiler, um die Verbindung mit Latour (22,905 M.) in

1 M. 1.0. Hamb.

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der Gegend von Düren zu unterhalten, dessen äußerster Š M. . Arn. linker Flügel unter Haddiť bei Niedeggen blieb. Zwei 14 M. s. Duer. besondere Vorpostencorps, zusammen 9600 Mann, von den Generalen - Kiermayer und Devay befehligt, standen mit der Hauptmasse, bei Kirchberg und Linnich. Nauendorf M. . u. 1.; M. :

u n . w. Jul." war mit seinen 8664 Mann zu der beabsichtigten Opes ration gegen Trier, am 18ten schon bis Schoenecken 7 M 1. 8. Montj. vorgerügt, als der Rückzug von der Maas veranlaßte, daß diese Unternehmung ganz aufgegeben, und er nach Blanckenheim gezogen ward, um in Verbindung mit Melas zu bleiben, welcher bei Kaisersesch das von Trier 6 M. f. 8. Blank. pertriebene Corps befehligte *).

Die französische Armee folgte ohne Verzug den růck: gångigen Bewegungen der Gegner, aber nur zwei Divifionen, welche Jourdan am 19ten von Lüttich aus vor: sendete, um die Verbindung mit Scherer zu fichern, lieferten der Urriergarde Latours die schon erwähnten Ges' fechte. Am 25sten standen die Divisionen Mayer und Hacquin, zusammen 17,800 Mann, bei Cornelis Mün-8 M. f. 8. Duer. ster, Marceau (8800 M.) bei Eschweiler, hinter ihnen 14 M.n.&.C.M. 26,000 Mann, welche in drei Divisionen das Centrum bildeten, in und bei Aachen; die Avantgarde von 12,000 1-M. n.w. T.M. Mann unter Lefevre gegen Rolduc, die Reservecava: 14 M. n. 3 M.n. lerie von 3200 Pferden bei Fouron le Comte. General Bonnet war bei Huy, die vier Divisionen des linken

w. Had).

Deft.

· *), Wiener Zeit. S. 2834. 2872. 2873, 2895. 2934.

Mil. Zeits. I. S. 274–278. III.

17 .

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- 4 M. n. w. Had). Flügels (35,600 M.) unter Kleber vor Mastricht zurüd

geblieben; welche Festung man in der Voraussegung zu
belagern beabsichtigte, daß die Desterreicher ohne weitern
Aufenthalt über den Rhein zurüdgehen würden *). .
į Sobald Jourdan bemerkte, daß der Feind hinter
der Roer stehen blieb, beschloß er, ihn vor allen Dingen
auf das rechte Rheinufer zurückzuwerfen, zog deßhalb
Kleber mit 20,000 Mann von dem Blokadecorps von

Mastricht an sich, und concentricte die gegen 88,000 14 M. 11. w. Mann starke Armee zwischen Eschweiler und Basweiler,

von wo sie am Morgen des 2ten October zum Angriffe vorrückte. Scherer erhielt die Bestimmung, mit dem rechten Flügel den Uebergang über die Roer in der Ge: gend von Dueren zu erzwingen und diesen Ort zu erobern, links von ihm follte die Division Hatry zwischen Lammersdorf und Ultdorf übergehen und Hambach bea drohen; die Divisionen Championnet und Morlot nebst der Reservecavalerie marschirten gegen Kray's Stellung vorwärts Júlich, Lefevre hatte die Anweisung, den Fluß bei linnich, Kleber ihn in der Gegend von Ratheim zu überschreiten. Er fand hier so hartnäckigen Wider: stand, daß er den ganzen Tag über seinen Zweck nicht erreichen konnte; am spåten Abende erst gelang es einigen Bataillonen überzuseßen, indeß der Angriff auf die Stellung bei Ratheim würde immer noch eine schwierige Aufgabe geblieben sein, håtte fie Werneck nicht am an

*) Moniteur p. 66, 84. Jomini VI. 32. 33.

dern Morgen in Folge des allgemeinen Rückzugs frei:
willig geräumt. Die schwache, meist aus Cavalerie be:
stehende Abtheilung bei Linnich ward von Lefevre baid
verdrångt, zündete aber die Brücke an, und unterhielt !
ein so wirksames Geschüpfeuer dagegen, daß es ihm erst
in der Nacht gelang, dieselbe wieder herzustellen. Das
französische Centrum, unter Jourdans persönlicher Leitung,
vertrieb Krays Vordertruppen aus Aldenhoven und schritt
dann zum Ungriffe seiner durch Feldschanzen verstärkten
Stellung, welche der österreichische General, von Hambach
aus unterstüßt, in mehrstündigem Kampfe behauptete,
bis ihn endlich die Ueberzahl der Republikaner zum Rücks
zuge hinter Jülich zwang. Die Division Morlot, etwas
links geschoben, suchte unterhalb dieser Festung vergeb-
lich einen Uebergang, und schloß fich am Abende bei
Linnich an Lefevre an; Hatry, im Marsche 'aufgehalten,
erreichte erst spåt die Roer und kam, da er sie nicht
überschreiten konnte, gar nicht zum Gefechte.

Um lebhaftesten und entscheidend für den beabsichtigten Zweck war der Kampf auf dem rechten Flügel, wo Scherer die Division Hacquin zur Umgehung der linken Flanke der Gegner über Winden entsendet hatte, 27M..8.Erdhw. und durch die Division Mayer bei Lindersdorf den Uebers į m. n. Wind. gang erzwingen lassen wollte. Nachdem er vergeblich mehrere Stunden auf den Angriff dieser beiden Colonnen gewartet, ließ er Marceau gegen Winweiler rücken; š M. n. Lind. nach einem higigen Gefecht.gelang es diesem, den Ort zu nehmen, die Roer zu überschreiten und Dueren mit

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