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Herborn an der Dyd stand. Die Brücken von leyn und Weilburg waren von den Franzusen befegt.

Jourdan batte nun auf dem rechten Rhein-Ufer an der Labn 48,000 Mann vereinigt. Nur die zwei Dis visionen Marceau und Poncet waren von seiner Armec auf dem linken Ufer des Rheines zurückgeblieben, um Mainz zu beobachten. – Dem Gen. Jourdan gegenüber stand nur der FZM. Graf Wartensleben mit dem Korps, welches früber der Herzog von Würtemberg befehligt batte. Dieses war durch die seit 1. Juni erlittenen Verluste bedeutend gerdwächt,' gwar durd die am 6. Juni eingetroffene Brigade Montfrault wieder verstärkt worden, zählte aber doch in allem nicht volle 24,000. Mann. Jourdan war also diesem Korps mit jenen Truppen, welche er unmittelbar gegen dasselbe verwenden konnte, doppelt überlegen. Seine Vorrüs dung an die Labn batte den strategischen Zweck, den Erzherzog Karl zu veranlassen, daß er den am linken Rhein-Ufer hinter der Nabe und Ulsenz stehenden Haupts theil der Niederrhein - Urmee auf das rechte Ufer zurück. giebe, und sich dann mit einem Theile seiner Truppen an die Labn wende, um mit Wartensleben vereint, fich dem weiteren Vordringen Jourdans entgegen zu stellen. am 12. Juni bätte aber Jourdan seine ganzen 48,000 Mann zum Ungriff auf Wartensleben verwenden, und durch To große überlegenbeit dessen Korps vielleicht auf reiben können, während der Erzherzog mit der Hilfe nodo weit entfernt war. Jourdan blieb jedod unthätig, um die vom linken Flügel zurüdberufene Division les febore zu erwarten. Erst nach deren Eintreffen wollte er am 17. Juni den Angriff beginnen.

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