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„Der Oberst Gottesbeim würde mit seinem flies: genden Korps von 2%, Bataillons, 3 Eskadrons über Gladenbad und Ebersbach auf die kalte Eide gegen Siegen vorrücken. Er sollte dort einen Posten stehen lassen, und sich mit dem Haupttheil seiner Brigade über Neukirchen gegen Hadenburg wensen. – Eben dabin, oder vielmehr gegen Habn, würde bei der weiteren Vorrückung auch der FML. Baron Werneck seine Richtung nebmen. Der Erzherzog aber würde mit den anderen Truppen der Armee nad Dieffenbado vorrücken, und nachdem dort die Verbindung mit dem Grafen Wartenda leben hergestellt worden, nach der Lage und den Stelluns gen des Feindes die weiteren Bewegungen anordnen.“ –

Um Morgen des 14. Juni batten die Franzosen mit 2500 Mann Infanterie und 1000 Reitern die vom General Fink auf dem redten Ufer der Labn, vor N a so fau, aufgestellten Beobachtungsposten angegriffen, fie über den Fluß geworfen, und jene Stadt bereßt. Diese feindliche Kolonne versuchte es nun, dort über die Labn zu geben. Dod Gen. Fink ließ sie durch Gewehrs und Ges sahüßfeuer aufhalten. Der Oberstlieutenant Nordmann vom Regimente Bourbon , welcher die dortigen Vors posten kommandirte, verwehrte des Feindes Vordringen. Der Major Maffré fiel, als er an der Spiße des Bas taillons Roban der französischen Kolonne entgegen ging, und eine feindliche Abtheilung, welche idon durch eine Furt nach dem linken Ufer gelangt war, wieder auf das rechte zurückwarf. Außer mebreren verwundeten Offizies ren, zählte dieses Bataillon noch andere 100 Todte und Bleffirte.

Gen. Haddick rückte mit seiner Uvantgarde von Bußbach auf die Höhen hinter Weglar, und verstärkte

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Die französischen Divisionen der Sam. bre- und M a ass Armee hatten seit 12. Juni ims mer nodo folgende Stellungen inne: Bernadotte bei Holzapfel, dessen Posten längs der Lahn von lab ns ftein am Rhein bis Narrau, das bekanntlic am 14. genommen wurde; - Championnet von Nassau bis auf die Höben gegenüber von Dieß; - Gres nier vom rechten Ufer der Els beim Dorfe Elfe bis an den Wald hinter Gückingen, den Haupttheil auf den Höhen von Ober-Hadamar und Off beim, ges genüber von Limburg; – links von derseiben die Dis vision Colla ud, ebenfalls auf den Limburg gegen: über liegenden Höhen; — noch weiter links hinter der Schlucht von Stein b a do und Ober- und Nieders Dieffenbach die Division Lefebore; – auf dem äußersten linken Flügel das Detaschement des Gen. Soult zu Herborn; - die Kavallerie - Reserve Bonne au hinter Collaud und Lefebore in zweiter Lis' nie. Vor dem linken Flügel gatte die Division Lefebvre die Straßen von Weilburg und Weglar zu beobachten. Ihre Vorposten hatten die zwei Übergangspunkte Weil. burg und Lern im Besit gehabt. Der Leştere war ibs nen aber so eben (am 13.) entrissen worden. — Uuf dem rechten Flügel blockirte Bonnard mit 6. Batails long Ehrenbreitstein. - Die Divisionen Marceau und Poncet waren bekanntlich auf dem linken Rheins Ufer zurückgeblieben, und beobachteten Mainz. Jourdans sa uptquartier war noch immer in Ober-Hadamar..

Für den auf den 17. Juni bestimmten Angriff batte Jourdan folgenden Plan entworfen : „Championnet überschreitet bei Dieß die Labn. Bernadotte folgt dems

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