Lebensbilder aus Siethen und Wernstein

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epubli, 05.02.2014 - 460 Seiten
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Geboren in Siethen, einem kleinen Ort in der Mark Brandenburg, wächst Irmgard von Badewitz auf. Den prägenden Gestalten ihrer Jugend, ihren Eltern und Großeltern widmet sie liebevolle kleine Charakterstudien. Um die Erinnerung an ihre alte Heimat in Schloss Siethen für ihre Kinder und die Nachwelt zu bewahren, beschreibt sie das Alltagsleben in Schloss und Dorf Siethen. Im Jahr 1926 heiratet sie Max Freiherrn von Künßberg, der ihr in Schloss Wernstein, dem Stammsitz des fränkischen Uradelsgeschlechts, eine neue Heimat bietet. Baron Max, aus Tradition Forstwirt von Beruf, versteht und unterstützt ihre künstlerischen Interessen. Irmgard von Künßberg berichtet von gesellschaftlichen Kontakten in den 1930er Jahren in der weitläufigen fränkischen Verwandtschaft. Mit Sorge beobachtet sie den aufkommenden Nationalsozialismus. Wie infam diese neuen politischen Kräfte das Leben in der von Feudalherrschaft geprägten Umgebung verändern und auch familäre Beziehungen zerstören, beschreibt Irmgard von Künßberg in beeindruckender Weise. In ihrer Lebenschronik wird exemplarisch deutlich, mit welchen Verlusten durch Krieg und Zerstörung die Menschen dieser Generation fertig werden mussten. Gleichzeitig zeigt sie, zu welch unglaublicher Hilfsbereitschaft die Menschen fähig sein konnten. In Schloss Wernstein fanden nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 zahlreiche Flüchtlinge eine erste Zuflucht. Dazu gehört auch Anita Eichholz, damals noch ein Baby, mit ihrer Familie. Herausgeberin und Mitautorin Anita Eichholz verwandelt die Erinnerungen ihrer Patentante in ein spannendes Stück Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts. Das Buch enthält zahlreiche Fotos aus Familienbesitz, ein Nachwort der Herausgeberin und ein umfangreiches Personenregister.
 

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Inhalt

Seite
7
Die Großeltern Hermann und Hedwig Badewitz
32
Die Großeltern Hermann und Cécile Rotenhan
43
Elternhaus Siethen
59
Wurzelkönig und Apfelprinz
168
Karl Kiekebusch
185
Johannes Schmidt
197
Tante Eugenie
203
Bruderherz Werner
245
Onkel Heinrich KünßbergWernstein
263
Teil II
269
Erinnerungen aus den Jahren 19261950 in Wernstein
279
Nachwort von Anita Eichholz 1987 und 2013
414
Personenregister und Tafeln
432
Bildnachweise
460
Urheberrecht

Vetter Wolfram Rotenhan seine Schwestern
226

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2014)

Anita Eichholz wuchs in Schloss Wernstein in Oberfranken in der Familie ihrer Patentante Irmgard Freifrau von Künßberg (1898-1996) auf. Sie besuchte die Dorfschule in Veitlahm, dann das Mädchenrealgymnasium in Kulmbach. Abitur am Theodolinden-Realgymnasium München. Sprachstudium am SDI und sozialwissenschaftliches Studium an der LMU München. Promotion im Fach Amerikanische Kulturgeschichte. Ab 1980 freie Mitarbeiterin beim Bayerischen Fernsehen. Zahlreiche Filmdokumentationen (Buch und Regie) in den Bereichen Literatur, Kunst, Kulturpolitik, Kulturgeschichte, Geschichte und Zeitgeschichte. Ab 2009 freie Autorin und Übersetzerin. Ehrenamtliche Tätigkeit für die Griechische Erziehungsgesellschaft e.V. Veröffentlichungsliste und Filmografie www.anita-eichholz.de

Bibliografische Informationen