Wolfgang Stützel: moderne Konzepte für Finanzmärkte, Beschäftigung und Wirtschaftsverfassung

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Eberhart Ketzel, Hartmut Schmidt, Stefan Prigge
Mohr Siebeck, 2001 - 592 Seiten
English summary: Wolfgang Stutzel (1925-1987) was one of the most thought-provoking and influential scholars of the last 50 years. Stutzel's wide ranging theoretical publications and proposals in the fields of legal and economic policy were, when presented to the public, regarded as a challenge of mainstream positions; however they eventually gained general acceptance in many areas. His ideas continue to be pursued today, and their influence is still felt. The articles in this volume, written by 28 economists and legal experts, reflect this very clearly. German description: Wolfgang Stutzel (1925-1987) war einer der anregendsten und pragendsten Gelehrten der letzten 50 Jahre. Stutzels weitgefacherte theoretische Arbeiten sowie seine rechts- und wirtschaftspolitischen Vorschlage markierten anfanglich Aussenseiterpositionen. Sie setzten sich jedoch in vielen Bereichen durch, wurden und werden weiterentwickelt und wirken sich noch immer aus.Die in diesem Band versammelten Beitrage von 28 Okonomen und Juristen spiegeln das deutlich wider. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet der bankpolitische Bereich, in dem Elemente der Bankaufsicht wie 'Value at Risk' und interne Modelle als Implementierung von Stutzels Maximalbelastungstheorie gesehen werden. In den Beitragen zur Bilanztheorie und Bilanzpolitik zeichnen die Autoren den Weg der Einschrankungen stiller Reserven nach und wurdigen die 'International Accounting Standards' aus Stutzels konzeptioneller Sicht. Im volkswirtschaftlichen Bereich werden Stutzels geld- und wahrungspolitische Positionen, z. B. sein Prinzip der Supranationalitat der Geldpolitik, mit Blick auf die Europaische Wahrungsunion diskutiert. Die Autoren der makrookonomischen Beitrage demonstrieren die Nutzlichkeit der saldenmechanischen Analyse unter anderem fur die Rentenreform und das Zwillingsdefizit der USA. Den letzten Schwerpunkt bilden zwei Aufsatze zur aktuellen Reform der Unternehmensbesteuerung und zum Steuersenkungsgesetz, denen Stutzels Teilhabersteuer-Konzept als Referenz- und Alternativmodell dient. Aus dem Mosaik aller Beitrage tritt Stutzel als faszinierender Wissenschaftler hervor, bei dem der Ausgangspunkt der Okonomie die Menschenwurde war und bei dem Wirtschaftspolitik nicht Interessenverbanden, sondern dem Ganzen zu dienen hatte.

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Inhalt

Anregungen Stützels und Entwicklungslinien
3
Entwicklungsfinanzierung
49
Marktrisiko des Handelsbuches einer
63
Die Maximalbelastungstheorie Stützels als Beitrag
81
Nachrangiges Fremdkapital
105
Wolfgang Stützel oder über die staatstragende
139
Wolfgang Stützcl
157
Anmerkungen
177
Clintonomics
351
Salden Restposten und Diskrepanzen
371
ZinsKredit und Produktion
387
Gesamtwirtschaftliche Paradoxa und moderne
409
Repowerment und Menschenwürde
427
Wie die Arbeitslosigkeit entstand und wie
449
Finanzsystementwicklung Konsumentenkredite
491
Aktuelle Unternehmensbesteuerung
509

Das Gaußsche Zinsstrukturmodell
245
Das Stützelsche OnassisParadox
271
Wolfgang Stützel und die Juristen
285
Der Beitrag Stützels zur Geldpolitik
305
Wolfgang Stützel und die Europäische Währungsunion
325
Teilhabersteuer Halbeinkünfteverfahren
525
Verzeichnis der Schriften Wolfgang Stützels
549
Die Autoren
567
Sachregister
586
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2001)

Eberhart Ketzel, Geboren 1939; Studium der Volkswirtschaft in Frankfurt und Saarbrucken; 1969 Promotion; 1978-98 leitende Tatigkeiten in der deutschen Sparkassenorganisation; seit 1987 leitender Redakteur der Zeitschrift Kredit und Kapital.Stefan Prigge, Geboren 1966; 1987-92 Studium der Volkswirtschaftslehre in Hamburg; 1992-96 Wiss. Mitarbeiter am Institut fur Geld- und Kapitalverkehr der Universitat Hamburg; 1996 Promotion; 1996-98 Wiss. Referent am Max-Planck-Institut fur Auslandisches und Internationales Privatrecht in Hamburg; seit 1998 Wiss. Assistent am Institut fur Geld- und Kapitalverkehr der Universitat Hamburg.Hartmut Schmidt, Geboren 1941; 1961-67 Studium der Betriebswirtschaftslehre und des Handelslehramtes in Freiburg, Koln und Saarbrucken; 1969 Promotion; 1969-74 Lehrtatigkeit an der Syracuse University in New York; seit 1974 Professor fur Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Universitat Hamburg; seit 1978 Geschaftsfuhrender Direktor des Instituts fur Geld- und Kapitalverkehr.

Bibliografische Informationen