Wie wir waren: die wilden Jahre der Web-Generation

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John Wiley & Sons, 2003 - 278 Seiten
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"""Wir zeigten der alten Wirtschaft die lange Nase. Alles ging, so lange es in eine PowerPoint-Präsentation passte - und man selbst unter 30 war. Klar hatten wir im Hinterkopf ein ungutes Gefühl bei unserer Großmannssucht. Aber das ließ langsam nach. Wenn an einem Tag wieder zehn Headhunter anriefen oder wir mit Aktien im letzten Monat mehr verdient hatten als unsere Eltern in 20 Jahren Bausparen. Wenn in der Zeitung stand, dass Yahoo mehr wert war als General Motors, wenn die Dotcom-Kids im T-Shirt in Davos der versammelten Weltwirtschaft die Show stahlen, wenn der Abteilungsleiter uns bat, ihm Outlook zu erklären. Das waren Beweise dafür, dass wir Recht hatten. Um mit Leonardo di Caprio zu sprechen: Wir waren die Könige der Welt. Wir schrieben Geschichte. Da wehte einen so was an. Eines war klar: unsere neue Version der Wirtschaft sollte vor allem eines sein - anders. Doch die Sache stellt sich als schwieriger heraus, als wir angenommen hatten. Denn anders zu sein bedeutete auch, von Gummibärchen zu leben, Ledersofas vor dem Aufsichtsrat zu verstecken und nachts um drei Strategiesitzungen abzuhalten. Und, dass der Kickroller vor dem ferngesteuerten Auto Vorfahrt hatte."" Constantin Gillies schreibt über den Sommer, in dem sich alle in die Wirtschaft verliebten, als Studenten Millionäre werden wollten und die Börsenkurse explodierten. Er gibt das Lebensgefühl und die Euphorie der Dotcom-Ära wider und zeigt, welche Spuren diese Zeit überall hinterlassen hat. Denn: Wir arbeiten jetzt alle bei Dotcoms."

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