Weibliche Figuren in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm

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GRIN Verlag, 2010 - 68 Seiten
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Examensarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Padagogik - Allgemein, Note: 2, Universitat Paderborn, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Marchen hat seine Wahrheit und muss sie haben, sonst ware es kein Marchen." (Johann Wolfgang von Goethe) Durch dieses Zitat wird deutlich, dass Marchen moglicherweise mehr sind als blosse Lugenmare." Goethe geht hier sogar so weit zu behaupten, dass ein Marchen ohne Wahrheitsgehalt nicht als solches zu bezeichnen ware. Liebe, Brautwerbung, Ehe und Partnerschaft, Selbstfindung und Moral sind ein Hauptbestandteil unseres realen Lebens sowie des der Marchenfiguren. Auch Themen wie geschlechterspezifische Rollenverteilung, Adoleszenz und Sexualitat spielen in beiden Welten eine wichtige Rolle. Diese Arbeit wird sich insbesondere den weiblichen Rollentragern im Marchen zuwenden. Es soll nach Motiven gesucht werden, die zu der Entstehung und Darstellungsweise der einzelnen Figuren gefuhrt haben konnten. Dazu werden einzelne Marchen in Hinblick auf ihre weiblichen Protagonisten und deren soziohistorischen Hintergrund untersucht. Die Figur der Hexe, Konigin, Prinzessin, Bauerstochter, Spinnerin oder Stiefmutter ist keine Erfindung des Marchens, aber lasst sich hier eine Verbindung der Frauenfiguren in den Volksmarchen zu der Situation der Frau im 19. Jahrhunderts entdecken? Und finden sich realistische Elemente, die uber das soziale Leben der Marchentrager Aufschluss geben konnen? Der Anfang dieser Arbeit soll ein theoretisches Hintergrundwissen und einen inhaltlichen Rahmen bieten und befasst sich daher naher mit der Gattung des Volksmarchens" allgemein. Eine Abgrenzung zum Kunstmarchen wird erfolgen, sowie zu anderen, dem Marchen verwandte Gattungen, insbesondere der Sage und der Legende. Merkmale und Symbole, die besonders fur das Thema dieser Arbeit relevant sind, sollen ebenfalls naher erlautert werden. Die Entstehungsgeschichte und die Quellen der KHM werden dargestellt und auch ein kurzer Uberblick uber das Leben der beide
 

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Inhalt

Abschnitt 1
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Abschnitt 2
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Abschnitt 3
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Abschnitt 4
8
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Abschnitt 6
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Abschnitt 7
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Abschnitt 11
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Abschnitt 12
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Abschnitt 13
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Abschnitt 9
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