Was ist Glaube?: Paulinische Perspektiven

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Theologischer Verlag Zürich, 2011 - 127 Seiten
Glaube ist in allen Schichten des Neuen Testaments zur beherrschenden Bezeichnung des Gottesverhaltnisses geworden. Auch der Apostel Paulus ruckt den Glauben in den Mittelpunkt seiner Theologie. Auf Grundlage der paulinischen Texte und im Gesprach mit systematisch-theologischen Entwurfen wird in der vorliegenden Studie folgende Doppelthese zur Diskussion gestellt: Glaube ist bei Paulus zum einen anthropologische Kategorie und hat seinen Ort in der sich gegenseitig durchdringenden Dreiheit von Vernunft, Wille und Gefuhl. Zum anderen bestimmt Paulus den Glauben christologisch, insofern er mit Jesus Christus in die Welt kam und in Christus Ursprung, Inhalt und Ziel hat. In dieser Dialektik aus anthropologischer und christologischer Perspektive lag und liegt die Dynamik der Frage Was ist Glaube'.
 

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Inhalt

Was ist Glaube?
9
Systematischtheologische Einordnung
13
Forschungsgeschichte
15
Exegese
17
Verstehenshorizont
21
Glaube als Identitätskriterium einer Gemeinschaft
27
Exegese
29
Verstehenshorizont
31
Glaube und Wille
69
Glaube als Entscheidung und Gehorsam
71
Exegese
73
Verstehenshorizont
77
Glaube als neuer Gehorsam und Liebe
78
Exegese
79
Verstehenshorizont
84
Glaube und Gefühl
88

Glaube als göttliche Geschehenswirklichkeit
34
Exegese
35
Verstehenshorizont
39
Glaube und Vernunft
42
Glaube als Fürwahrhalten und Überzeugtsein
47
Exegese
49
Verstehenshorizont
56
Glaube als Wissen und Bekennen
59
Exegese
62
Verstehenshorizont
66
Glaube als mystisches Erleben
92
Exegese
94
Verstehenshorizont
100
Glaube als Vertrauen und Gewissheit
101
Exegese
103
Verstehenshorizont
109
Schlussreflexion
116
Literaturverzeichnis
119
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2011)

Benjamin Schliesser, Dr. theol., Jahrgang 1977, ist Oberassistent am Theologischen Seminar der Universitat Zurich.

Bibliografische Informationen