Unkopierbar: Warum unsere Kreativität im KI-Zeitalter überlebt oder verschwindet

Cover
Walter de Gruyter GmbH & Co KG, 16.02.2026 - 156 Seiten

Die technologische Revolution hat gerade erst begonnen – und doch komponiert KI heute schon in wenigen Minuten Symphonien, die wie Mozart klingen, malt Bilder und schreibt Texte im Sekundentakt. Ist das wirklich Kreativität? Eines ist sicher: Der Umbruch verändert nicht nur unsere Arbeitswelt, sondern dringt bis ins Herz unserer Kultur. Was, wenn unsere Erinnerungen, Lebensgeschichten und Narrative von Algorithmen erzählt werden? Was bleibt von Originalität und Identität, wenn sie zu austauschbaren Datenmustern zerfallen? Dieses Buch ist ein Plädoyer für das Unverwechselbare im Menschen und stellt die entscheidende Frage unserer Zeit: Kann der Mensch seine Einzigartigkeit behaupten – sind wir wirklich unkopierbar? Es führt zu den kulturellen Wurzeln unseres Menschseins und zeigt, wie unsere angeborene Fähigkeit, neue Ideen zu entwickeln, Probleme zu lösen, Geschichten zu erzählen und verbindende Werte zu schaffen, zur wichtigsten Ressource im KI-Zeitalter wird. Sie ist der Schlüssel, mit dem wir eine menschliche Welt von morgen aktiv gestalten können.

 

Ausgewählte Seiten

Inhalt

1 Prolog
1
2 Warum Kunst und Kultur im Schatten systemrelevanter Interessen stehen
6
3 Kreativität als Schlüsselressource der Zukunft Das Unterscheidungsmerkmal zwischen Mensch und Maschine
14
4 Der menschliche Ausdruckswille
29
5 Soziale Bindung zwischen Freiheit und Notwendigkeit Zum Gleichgewicht zwischen individueller Entfaltung und sozialer Verantwortung
49
6 Kreativität als Innovationsmotor
57
7 Schöne neue Welt
69
8 Was können wir wissen w as sollen wir tun was dürfen wir hoffen? Aufklärung unter digitalisierten Bedingungen
80
9 Die Notwendigkeit einer radikalen Transformation Wie unser Bildungssystem Kreativität fördern muss
94
10 Reflexionen und Resonanzen Literarische und philosophische Perspektiven auf Kulturförderung
108
11 Ein abschließender Blick auf unsichtbare Verbindungen
137
Bibliographie
139
Ein Hinweis zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz
147
Urheberrecht

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Autoren-Profil (2026)

Marc Spranger, München.

Bibliografische Informationen