Traum und Vision in der Vormoderne: Traditionen, Diskussionen, Perspektiven

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Annette Gerok-Reiter, Christine Walde
Akademie Verlag, 07.12.2011 - 306 Seiten
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Gerade die europ ische Kultur weist hinsichtlich Traum und Vision einen dichten Traditionszusammenhang auf. Dieser Zusammenhang erlaubt eine pr zise Differenzierung und Abgrenzung einzelner Diskurse in Religion, Naturwissenschaft, Geschichtsschreibung, Philosophie und Literatur, die in Sichtweite zueinander operieren oder untergr ndig miteinander verbunden sind. Der vorliegende, interdisziplin r orientierte Essay-Band stellt die entscheidenden Diskurse sowohl der antiken und byzantinischen als auch der j dischen, islamischen und christlichen Tradition innerhalb der Vormoderne vor. Der zeitliche Schwerpunkt liegt auf dem Mittelalter. In systematischer Hinsicht diskutiert der Band den Umgang mit Tr umen und Visionen vor allem unter zwei Perspektiven: Zum einen in ihrer Dimension als unbeeinflussbare, unwillk rliche Imaginationst tigkeit, deren Wirkung und Einsch tzung den Formen der Phantasieproduktion hnlich ist; zum anderen als Medium genau reflektierter Inszenierung und Funktionalisierung. Dabei zeigt er durch die Explorationen bis in die Neuzeit durchaus auch Ankn pfungsm glichkeiten f r die moderne Diskussion auf.

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Über den Autor (2011)

Prof. Dr. Annette Gerok-Reiter, Lehrstuhl fur Deutsche Literatur des Mittelalters im europaischen Kontext an der Eberhard Karls Universitat Tubingen. Prof. Dr. Christine Walde, Lehrstuhl fur Klassische Philologie an der Johannes Gutenberg Universitat Mainz

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