Theologische Hermeneutik des Neuen Testaments

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Neukirchener Theologie, 2014 - 579 Seiten
Das Buch ist einerseits als Informations- und Lehrbuch f;r fortgeschrittene Theologiestudierende, anderseits als Informationsbuch f;r alle theologisch Interessierten gedacht. Es enth;lt Basisinformationen ;ber theologische, literaturwissenschaftliche, psychologische, kunstwissenschaftliche, befreiungstheologische, feministische, philosophische, neutestamentliche, patristische und reformatorische hermeneutische Ans;tze. Andererseits ist es der Versuch einer kontextuellen europ;ischen Hermeneutik. Drei Leitfragen stehen im Zentrum des Buches: 1. Wie gehen wir mit der Vielfalt und der Pluralit;t von Interpretationen neutestamentlicher Texte um, die m;glich und von den Texten her legitim sind, ohne in einer postmodernen Beliebigkeit zu enden? Wie k;nnen wir eine pluralistische Kirche auf die Bibel gr;nden? 2. Wie k;nnen wir neutestamentliche Texte ganzheitlich verstehen, nicht nur durch den Intellekt, sondern auch durch Gef;hl und Handeln, nicht nur durch Sprache, sondern beispielsweise auch durch Bilder? Wie k;nnen wir von einer durch die Lehre bestimmten Theologenkirche wegkommen? 3. Wie k;nnen wir heute aufgrund der neutestamentlichen Texte noch von Gott reden, in einer Gesellschaft, in der die meisten Menschen ihre Grundfragen nicht mehr als Frage nach Gott formulieren? Beantwortet die Theologie nicht Fragen, die heute gar niemand mehr stellt? Das Grundanliegen dieser Hermeneutik ist der Dialog. Die wichtigsten Dialogpartner sind die neutestamentlichen Texte. Ihr wichtigster Adressat ist die Kirche, verstanden als Gespr;chsgemeinschaft ;ber die Bibel und als offenes Haus ohne trennende W;nde.

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Autoren-Profil (2014)

Dr. Ulrich Luz ist emeritierter Professor fÃ"r Neues Testament an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bern.

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