Sprint: Wie man in nur fünf Tagen neue Ideen testet und Probleme löst

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Redline Wirtschaft, 10.10.2016 - 256 Seiten
Unternehmer, Gründer und Teams stehen täglich vor der Herausforderung: Womit soll man zuerst anfangen, worauf sich am meisten fokussieren? Und wie viele Diskussionen und Meetings sind nötig, bevor man ganz sicher die garantiert richtige Lösung hat? Die Folge ist, dass allzu oft das Projekt auf der Stelle tritt und man überhaupt nicht vorwärtskommt. Dafür gibt es eine geniale Lösung: Sprint. Die ist ein einzigartiger, innovativer und narrensicherer Prozess, mit dem sich die härtesten Probleme in nur fünf Tagen lösen lassen – von Montag bis Freitag. Der Entwickler Jake Knapp entwarf diesen Prozess bei und für Google, wo er seither in allen Bereichen genutzt wird. Zusammen mit John Zeratsky und Braden Kowitz hat er darüber hinaus bereits mehr als 100 Sprints in Firmen aus unterschiedlichen Bereichen durchgeführt. Der Sprint-Prozess bietet praktische Hilfe für Unternehmen aller Größen, vom kleinen Start-up bis hin zum Fortune-100-Unternehmen. Die Methode ist auch für alle anderen bewährt, die vor einem großen Problem stehen, schnell eine Idee testen oder einfach eine Möglichkeit schnell ergreifen wollen.
 

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Agil arbeiten und führen
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Firmen müssen agiler werden, heißt es gern in der aktuellen Literatur. Eine Schlüsseltechnik auf dem Weg dahin sind Sprints. Nicht nur in der Technologiebranche wird heute
gern damit gearbeitet. Aber funktioniert das nur in der Softwarebranche? Oder lassen sich Sprints auch auf andere Bereiche übertragen?
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Von den Erfindern der Technik geschrieben
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Sprints sind in der Softwareentwicklung kleine, abgeschlossene Zeiteinheiten, an deren Ende entweder eine neue Programmversion oder eine Funktion steht, die üblicherweise in einer oder zwei Wochen programmiert wurde. Die Verfasser des Buchs, die alle beim Weltkonzern Google arbeiten bzw. gearbeitet haben, zeigen den Nutzen auch in anderen Branchen, der von ihnen entwickelten Methode.
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Schritt für Schritt lernen
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Der Leser erfährt die wichtigen Schritte in einem Sprint: Definition der Problemstellung oder Herausforderung, Zusammenstellung des Teams und die Durchführung des eigentlichen Sprints. Das liest sich auch nicht zuletzt wegen der hervorragenden Übersetzung sehr spannend. Tagebuchartig werden die Inhalte und Abläufe erklärt. Exemplarisch erfährt der Leser so, wie er von der Definition der Aufgabenstellung zu Lösungswegen gelangt. Die Ausführungen bleiben nicht abstrakt, sondern dank anschaulicher Beispiele und vieler Skizzen, Diagramme sowie Fotos wird die Technik des Sprints lebendig.
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Management-Journal-Fazit: Den Autoren gelingt es, die Technik des Sprints lebendig und umsetzbar zu schildern. Ein Buch, das wirklich jedem Manager und jeder Führungskraft zu empfehlen ist.
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SLA, Management-Journal .de
 

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Über den Autor (2016)

Jake Knapp entwarf für Google Ventures den Sprint-Prozess, den schon über hundert Start-ups angewandt haben. Bei Google leitete er Sprint-Prozesse für Gmail bis Google X. Aktuell ist er einer der größten Entwickler der Welt. Braden Kowitz gründete 2009 das Google Venture Team und führte die Rolle den "Entwicklungspartners" in einer Venture-Capital-Firma ein. Bevor er bei verschiedenen Google-Firmen gearbeitet hat, hat er beinahe 200 Start-ups zu Produktdesign, Personal und Teamkultur beraten. John Zeratsky hat u.a. für Apps, Medizinberichte und eine Tageszeitungen geschrieben. Bevor er bei Google Venture anfing, war er einer der führenden Entwickler bei YouTube. Der studierte Journalist schreibt u. a. für das Wall Street Journal und Wired.

Bibliografische Informationen