Sozialpolitik in den USA: Eine Einführung

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Springer-Verlag, 12.12.2012 - 293 Seiten
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Aus europäischer Perspektive wächst die soziale Ungleichheit in den Vereinigten Staaten vor allem deswegen, weil der Wohlfahrtsstaat dort nur rudimentär ausgebildet ist. Tatsächlich investiert aber kaum ein anderes Land mehr Geld in die Altersabsicherung und Gesundheitsfürsorge. Rechnet man bildungspolitische Ausgaben und betriebliche Sozialleistungen mit ein, fließen etwa 60 Prozent des Gesamthaushalts der USA in den Bereich Soziales. Die vorliegende Einführung räumt nicht nur mit einigen gängigen Vorurteilen auf. Sie bietet auch als einziges deutschsprachiges Überblickswerk einen kritischen und gut strukturierten Einblick in die widersprüchliche und komplexe Realität des amerikanischen Wohlfahrtsstaates – von den theoretischen und empirischen Grundlagen der gegenwärtigen Sozialpolitik über die anhaltenden heftigen Kontroversen, die sie begleiten, bis hin zu einzelnen Politikfeldern. Ein Grundlagenwerk für das Verständnis der US-Gesellschaft und ihres Sozial- und Wirtschaftsmodells.

 

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Inhalt

Einleitung
7
Begriffe Konzepte und Erklärungsansätze Perspektive
12
Ein empirischer Vergleich
29
3 Traditionen Leitideen und Grundkonflikte USamerikanischer Sozialpolitik
51
Die historische Entwicklung
77
5 Sozialpolitik im Überblick
106
Sozialpolitik in der Krise Versuch einer Bilanz
261
Literatur
272
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2012)

Dr. Britta Grell ist Politikwissenschaftlerin und arbeitet am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung in der Abteilung „Ungleichheit und soziale Integration“.

Dr. Christian Lammert ist Professor für die Innenpolitik Nordamerikas am John F. Kennedy-Institut der Freien Universität Berlin.

Bibliografische Informationen