Sind Mädchen besser?: Der Wandel geschlechtsspezifischen Bildungserfolgs in Deutschland

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Campus Verlag, 2012 - 340 Seiten
Für lange Zeit hatten Jungen den höheren Bildungserfolg. Dieses Phänomen verschwand in den 1970er-Jahren, als Mädchen die Jungen beim Bildungserfolg erst ein- und dann überholten. Frauen erlangen das Abitur heute deutlich häufiger als Männer. Wie kam es zu dieser radikalen Kehrtwende der sozialen Ungleichheit? Warum stellen sich die Bildungserfolge von Frauen so grundlegend anders dar? Marcel Helbig rekonstruiert die Geschlechterungleichheiten im deutschen Bildungssystem der letzten 60 Jahre und zeigt, dass einzig die Mädchen von den Veränderungen der Sozialstruktur in den vergangenen Jahrzehnten profitiert haben.
 

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Inhalt

Grenzen der Bildung
7
1 Einleitung
15
2 Geschlechtsspezifische Unterschiede von Bildungsergebnissen im Wandel
27
3 Erklärungsansätze geschlechtsspezifischer Bildungsergebnisse
88
4 Erklärungsansätze zum Wandel geschlechtspezifischer Bildungsergebnisse
123
5 Daten und Operationalisierung
171
6 Geschlechterunterschiede auf dem Weg zum Abitur Ergebnisse
192
7 Fazit und Ausblick
273
Abbildungen
295
Tabellen
298
Literatur
301
Aus dem Anhang der Dissertation
335
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Abbildung Abitur außerhalb Abiturerwerb Abiturjahrgang Abiturquoten Abiturwahrscheinlichkeit Abstiege vom Gymnasium allgemeine Hochschulreife Alten Bundesländern ALWA Anstieg Aufstiege außerhalb des Gymnasiums beeinflusst Bildung und Schicht Bildungsaspirationen Bildungsaspirationen der Eltern Bildungsergebnisse Bildungsexpansion Chancen der Mädchen dargestellten Koeffizienten Deutschland Effekt empirisch Entwicklung erfolgreichen Erwerbs Ergebnisse Erklärung des erfolgreichen Erlangen des Abiturs Erwerbs des Abiturs Erwerbsbeteiligung der Frauen erwerbstätigen Müttern Erwerbstätigkeit der Mutter Fehlen des Vaters festzustellen Frauenerwerbsquote Geschlechter Geschlechterrollen Geschlechterunterschiede geschlechtsspezifischen Unterschiede geschlechtsspezifischen Wandel geschlechtstypischen gibt Gymnasialübergang Gymnasialverläufe häufiger Hauptschulabschluss höhere Hypothese Intelligenz internationalen ISCED Jahren Jungen und Mädchen Kinder kognitiven Kohorte könnte Ländern Lesekompetenzen letzten Dekaden Logistische Regression Machtverteilung Mädchen Jungen Mädchen und Jungen Männer Mathematik Mutter erwerbstätig n.s. Kohorte Neuen Bundesländern OECD patriarchalen PISA PISA-Studien positiv Prozent Pseudo R2 Quantil Regression zur Erklärung relativen Chancen Schicht der Familie Schreibkompetenzen Schulnoten Schulverlauf soziale Schicht stark statistisch signifikante StBa Studien t-Tests Tabelle TIMSS TIMSS-Studie Übergang Veränderungen verschiedene weiblichen zeigt Zudem Zusammenhang

Über den Autor (2012)

Marcel Helbig ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).

Bibliografische Informationen