Simulative Demokratie: Neue Politik nach der postdemokratischen Wende

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Suhrkamp Verlag, 15.04.2013 - 304 Seiten
Sind die Proteste gegen Stuttgart 21 oder die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke ein weiterer Beleg für die Krise der Demokratie? Oder doch eher für ihre Lebendigkeit? Und ist »Krise« überhaupt noch das richtige Wort? Immerhin bezeichnet der Begriff einen vorübergehenden Zustand, aber über Politikverdrossenheit oder gar »Postdemokratie« wird nun schon seit Jahren lamentiert. Ingolfur Blühdorn schlägt eine andere Lesart vor: Wir erleben, so Blühdorn, einen schleichenden Formwandel des Politischen, den Übergang zur »simulativen Demokratie«, in der demokratische Werte, demokratische Verfahren, ja sogar der demokratische Souverän lediglich simuliert werden.
 

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Demokratie in der DauerKrise
Demokratischer Optimismus
Die postdemokratische Wende
New Politics 2 0

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Über den Autor (2013)

Ingolfur Blühdorn, geboren 1964, lehrt politische Soziologie und Politikwissenschaft an der Universität Bath (GB). Er befaßt sich seit Jahren mit dem politischen Erbe der sozialen Bewegungen der siebziger und achtziger Jahre.

Bibliografische Informationen