Schwarmdumm: So blöd sind wir nur gemeinsam

Cover
Campus Verlag, 09.02.2015 - 324 Seiten
Im neuen Buch von Gunter Dueck, "Schwarmdumm. So blöd sind wir nur gemeinsam", geht es der Schwarmintelligenz an den Kragen.
Die "Schwarmintelligenz" treibt uns geradewegs ins Verderben. Denn statt einer Konzentration an Intelligenz regiert im Schwarm oft das Prinzip: Viele Köche verderben den Brei. Sinnlose Meetings, schmerzhafte Kompromisse, unausgereifte Ergebnisse trotz Teamarbeit sind in Unternehmen und Institutionen keine Ausnahme, sondern die Regel.
Gunter Dueck gibt dem Phänomen in seinem Buch einen Namen.
"Schwarmdummheit" nennt es Gunter Dueck, Querdenker und Arbeitsweltexperte. Mit seinem Buch macht er uns klar, warum jeder Einzelne im Team oft besser entscheidet als das Team selbst. "Wild Duck" seziert die Brutstätten der Schwarmdummheit und zeigt uns gleichzeitig, wie das genial Einfache in der Masse entstehen kann. Dafür gibt es eine Voraussetzung: Vor dem Ausschwärmen Dueck lesen!
Dieses Buch von Gunter Dueck ...
... enttarnt das Wesen der Schwarmdummheit.
... zeigt, wie Dummheit in Schwärmen entsteht.
... erklärt, warum der große Schwarm sich selbst genügt - und deshalb zu oft den Blick über den Tellerrand vermeidet.
... weist den Weg, wie alle zu Freunden eines gemeinsamen und tatsächlich erstrebenswerten Ganzen werden.
 

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Mit dem eigenen Unternehmen gegen den Strom schwimmen
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Schwarmintelligenz hat sich in Zeiten von Wikipedia einen exzellenten Ruf erarbeitet. Und auch bei Jauch zieht der Publikumsjoker meist die
richtige Antwort aus den vier Alternativen. Das war es dann aber auch schon mit Schwarmintelligenz, schreibt Provokateur und Vordenker Gunter Dueck in seinem Buch "Schwarmdumm" und zerlegt das Vorurteil von den "Vorzügen kollektiver Entscheidungen" in seine Einzelteile. Vor allem bei unternehmerischen Entscheidungen, so Dueck, führt der kleine gemeinsame Nenner kaum zum großen Durchbruch, sondern zu schwachen Resultaten und frustrierten Mitarbeitern.
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Viele Köche verderben den Brei
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"Als Einzelne sind wir klug und stark, aber als Team spinnen wir. Wir agieren als Unternehmen, als Team, als Gremium oder als Partei gemeinschaftlich so, wie wir es einzeln als Mensch ohne Fesseln und Zwänge nie täten". Sinnbildlich steht der "Meeting-Terror" in den Unternehmen für "selbst verschuldete Kompliziertheit unseres Lebens" - genau das Gegenteil dessen, was angestrebt wird: Lösungen, die "smart, pfiffig und liebevoll" sind. Komplexität reduzieren, das funktioniert nicht in Gruppen, "denn in der Unternehmenswirklichkeit treffen nicht für jedes spezielle Problem die jeweils besten Experten innerhalb eines Teams zusammen."
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Arbeiten im Panopticon
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Dueck bringt in seinem Buch zahlreiche Belege zur Schwarmdummheit aus Wirtschaft und Gesellschaft, die Mittelmäßigkeit begründen, weil das "Ganze nicht verstanden oder nicht angestrebt wird, weil es nicht erreicht werden kann." Keine Schuld der Mitarbeiter, sondern der Manager, die das Prinzip der Schwarmdummheit hinter dem eigenen Gewinnstreben nicht erkennen. Dueck will ihnen mit seinem Buch die Augen öffnen. Die heutige Arbeitskultur vergleicht er mit einem Panopticon: Einem gefängnisähnlichen gläsernen Rundbau, in dem die "Wärter" die Insassen jederzeit kontrollieren können, wenn sie das möchten. Dueck fordert den Mut der Vordenker, zu Vorreitern zu werden. Wir brauchen eine "kritische Masse für eine Gegenbewegung zur Schwarmdummheit". Dabei hilft es schon, wenn einzelne Prominente oder Twitter-Bewegungen die Verbreitung einer Idee beschleunigen."
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Management-Journal - Fazit: Dueck ist gerne der Spielverderber: In seinem Buch "Schwarmdummheit" erteilt er Managern und Unternehmern, die auf klassische Arbeitsverteilungen oder Bewertungen setzen, eine schallende Ohrfeige. Er fordert "Manager, die ihre Mitarbeiter wie Freiwillige führen und zu First-Class-Leistungen bringen".
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Oliver Ibelshäuser, Management-Journal .de
 

Ausgewählte Seiten

Inhalt

Inhalt
5
1 Das Wesen der Schwarmdummheit
7
2 Es ist unmöglich aber wir strengen uns maximal an
39
3 Unter Druck werden wir zu einer Herde opportunistischer Street Smarts
89
4 Das Dauertagesgeschäftverliert den Sinn für First Class
131
5 Gnadenlos vereinfachender Fokus auf das Nächstliegende
155
6 Statistiknieten suchen nach der simplen Erfolgsformel
173
7 Wie die Verantwortlichen tricksen mogeln und ihre Fehler anderen ankreiden sie gestalten ihre Zahlen
211
8 Wir erlauben nichts außerhalb der etablierten EffizienzMethodik
241
9 Wir heizen das Thermometer damit der Chef weiß dass es draußen warm ist
257
10 Wir kommunizieren wie beim Turmbau zu Babel
273
11 Die Schwarmdummheit aller macht uns Einzelne verrückt
289
12 Wie Können wir gemeinsam klüger werden?
305
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2015)

Gunter Dueck war Mathematikprofessor und bis August 2011 Cheftechnologe bei IBM. Seitdem lebt er im Unruhestand. Er arbeitet als Autor, Netzaktivist, Business Angel und Speaker und widmet sich weiterhin unverdrossen der Weltverbesserung.

Bibliografische Informationen