Reflexe und Reflexionen von Modernität 1933-1945

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Erhard Schütz, Gregor Streim
P. Lang, 2002 - 364 Seiten
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Nach der lange und kontrovers geführten Diskussion um die vermeintliche oder tatsächliche Modernität des «Dritten Reiches» scheint der Begriff der Modernität in Anwendung auf die NS-Zeit heute viel von seinem Erklärungswert und auch von seinem Provokationspotential verloren zu haben. Gleichwohl hat er der Forschung wichtige Impulse gegeben und insbesondere der Literatur- und Kulturwissenschaft ein neues Forschungsbild eröffnet. Die Beiträge dieses Bandes, die auf eine interdisziplinäre Tagung im November 2001 zurückgehen, präsentieren verschiedene Facetten dieses Feldes. Anders als in den Geschichts- und Sozialwissenschaften, anders aber auch als in der bislang üblichen germanistischen Behandlung des «Dritten Reiches» wird Modernität hier primär als kulturelles Phänomen gefaßt - als Gegenstand diskursiver und ästhetischer Konstruktionen, in denen unterschiedliche ästhetische, wissenschaftliche und ideologische Konzepte in oft widersprüchlicher Weise verbunden sind.

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Über den Autor (2002)

Die Herausgeber: Erhard Schütz (1946); Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin; Direktor des Instituts für Kommunikationsgeschichte und angewandte Kulturwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Forschungsschwerpunkte: Literatur-, Medien- und Kulturgeschichte der Weimarer Republik und des «Dritten Reiches», Literatur und Technik, Literatur in Berlin, Kulturjournalismus und literarische Publizistik.
Gregor Streim (1964 ); Dr. phil.; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Literaturforschung, Berlin; Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Literatur und Ästhetik der Jahrhundertwende, Feuilleton- und Reportageliteratur, Literatur- und Mentalitätsgeschichte des «Dritten Reiches», Geschichte der Literaturwissenschaft; zahlreiche Veröffentlichungen zu diesen Feldern.

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