Nichts als die Wahrheit?: Warum jeder unschuldig verurteilt werden kann

Cover
Heyne Verlag, 31.08.2015 - 288 Seiten
Verhaftet. Vernommen. Unschuldig verurteilt.

Max Steller ist führender Experte, wenn es darum geht herauszufinden, ob Zeugen vor Gericht lügen. Er bringt Täter hinter Gitter und sorgt dafür, dass Unschuldige freigesprochen werden. Mit seiner Hilfe wurde der Holzklotz-Mörder überführt, er fand heraus, dass das vermeintliche Opfer im Fall Andreas Türck log. Würde seine Methode konsequent angewendet, könnten zahlreiche Fehlurteile verhindert werden. Doch steht es Aussage gegen Aussage, läuft bei der Wahrheitsfindung an deutschen Gerichten einiges schief. Vor allem beim Vorwurf Vergewaltigung scheint die Unschuldsvermutung außer Kraft zu treten. Nachdem er jahrelang beobachten musste, wie schändlich an deutschen Gerichten mit der Wahrheit umgegangen wird, klagt Max Steller das System in diesem Buch an. Denn jeder unschuldig Verurteilte und jeder freie Täter ist einer zu viel!

 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Inhalt

Abschnitt 1
Abschnitt 2
Abschnitt 3
Abschnitt 4
Abschnitt 5
Abschnitt 6
Abschnitt 7
Abschnitt 8
Abschnitt 12
Abschnitt 13
Abschnitt 14
Abschnitt 15
Abschnitt 16
Abschnitt 17
Abschnitt 18
Abschnitt 19

Abschnitt 9
Abschnitt 10
Abschnitt 11
Abschnitt 20
Abschnitt 21
Urheberrecht

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Andreas Türck Angeklagten Angst Annkathrin Anzeige Aufdeckungsarbeit aufgrund Aussage aussagepsychologischen Befragungen Begutachtung beiden Belastungszeugen berichtet Bernd Meier Bernhard beschrieb Beschuldigten Beschuldigungen besonders Borderline-Störung Buch damals Diagnose Dunkelfeld einmal emotional instabile emotional instabile Persönlichkeitsstörung Ereignisse Erinnerungen erlebt erst Erwachsenen erzählt Fall Falschaussage falsche Fragen Frau Wolf Frau Zander Freiheitsstrafe Gericht Gerichtsverhandlung Geständnis gibt Glaubhaftigkeit Glaubhaftigkeitsbegutachtung Gutachten häufig Hauptverhandlung histrionische Persönlichkeitsstörung Holzklotz Inhalt Inhaltsanalyse Jahren jemand Jungen Kinder Kollegen konnte Landgericht lange Lüge Lügendetektion Lügner lügt manchmal Markus Max Steller Menschen Mord muss musste Mutter Nicole Wolf Nikolai Nullhypothese Opfer-Zeugen Opferentschädigungsgesetz Pascal passiert Personen Persönlichkeitsstörung Pflegemutter polizeilichen Vernehmungen posttraumatische Belastungsstörung Prozess psychischen Psychologen Psychologin Psychotherapeuten Psychotherapie Psychotraumatologie Realkennzeichen Richter Sachverständiger sagte Scheinerinnerungen Schilderung Sexualdelikten sexuellen Kindesmissbrauch sexuellen Missbrauch sollte Staatsanwaltschaft Störungen Suggestion Susanne Fuchs Täter tatsächlich Opfer Tosa-Klause Trauma Unschuld Unschuldsvermutung unserem Urteil Vater Verdacht Vergewaltigung Vergleichsfragen vermeintlichen Verteidiger verurteilt viele vielleicht Wahrheit wieder wissenschaftlichen wollte Zeugen Zeugenaussagen Zeugin zwei

Über den Autor (2015)

Prof. Dr. Max Steller, geboren 1944, ist emeritierter Professor für Forensische Psychologie an der Charité Berlin. Seit Jahrzehnten ist er an deutschen Gerichten als Sachverständigter für Glaubhaftigkeitsgutachten tätig, unter anderem am Bundesgerichtshof. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, etwa mit dem Deutschen Psychologie Preis. Max Steller ist verheiratet und lebt in Berlin.

Bibliografische Informationen