Nicaragua: demokratischer Anspruch und gesellschaftliche Realität ; Geschichte des Landes im Lichte der Auseinandersetzung um Verfassungsrecht und Wahlentscheidung von der Unabhängigkeit bis zur liberalen Ära

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Lang, 2004 - 297 Seiten
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Die Darstellung der Geschichte Nicaraguas, einschließlich eines Blicks auf die (Reserva) Mosquitia, auf der Basis zeitgenössischer Quellen, bildet den Ausgangspunkt des Werks. Dem schließt sich ein Überblick über die Aufeinanderfolge der diversen Verfassungen und Leyes Electorales sowie die sie prägenden Einflüsse einerseits und über den realen Ablauf von Wahlen andererseits an. Die Analyse widmet sich der Frage, inwieweit dabei (rechtlich normierter) Anspruch und (gesellschaftlich/politisch determinierte) Wirklichkeit zur Deckung gebracht werden konnten, oder ob die zwischen diesen Polen klaffende Lücke so groß war, daß in Anlehnung an ein Diktum Roosevelts Wahlen in Nicaragua nur als Camouflage für die im Kampf um die Zollhäuser jeweils siegreiche Räuberbande angesehen werden können.

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Über den Autor (2004)

Der Autor: Aufgewachsen in Schwaben verließ Jochen Fuchs den Geltungsbereich des Wehrgesetzes, um an der Freien Universität in Westberlin Rechts- und Politikwissenschaft sowie Romanistik und Öffentlichkeitsarbeit zu studieren. Mit dem 1. Staatsexamen und einem Diplom als Politologe in der Tasche stürzte er sich in das Referendariat, welches ihn auch nach Mittelamerika führte. Nach seiner Zeit als Assistent an der Universität Osnabrück, die er zur Abfassung einer Dissertation nutzte, die Costa Rica zum Gegenstand hatte, zog es ihn nach Berlin zurück, wo er am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung tätig war. Der Autor ist zur Zeit als Hochschullehrer in Magdeburg tätig.

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