Meister Eckhart der Vater der deutschen Speculation

Cover
Braumüller, 1864 - 243 Seiten
 

Ausgewählte Seiten

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 211 - Quidditas ergo rerum, quae est entium veritas, in sua puritate inattingibilis est et per omnes philosophos investigata, sed per neminem, uti est, reperta; et quanto in hac ignorantia profundius docti fuerimus, tanto magis ipsam accedimus veritatem.
Seite 215 - Eccardus, circa principium Genesis, ubi praemittit de esse, postquam probavit Deum esse ipsum esse, et qui dat esse, et formas particulares, hoc et hoc esse: subiungit, per hoc non tolli subsistentias rerum in proprio esse, sed potius fundari, probando hoc per tria similia scilicet materiam, partes totius, et humanitatem Christi.
Seite 230 - Ich war mit Hegel in Berlin sehr häufig zusammen. Einstens las ich ihm nun auch aus Meister Eckart vor, den er nur dem Namen nach kannte. Er war so begeistert, dass er den folgenden Tag eine ganze Vorlesung über Eckart vor mir hielt und am Ende noch sagte: „Da haben wir es ja, was wir wollen.
Seite 17 - ... sich begunden zweien die pfaffen unde leien. daz was ein not vor aller not : lip unde sele lac da tot. die pfaffen striten sere : doch wart der leien mere.
Seite 87 - Gott ist in der Seele mit seiner Natur, mit seinem Wesen und mit seiner Gottheit und er ist doch nicht die Soole. Das Widerspielen der Seele das ist in Gott. Gott und sie ist doch das sie ist (das sie sind).
Seite 34 - Hoc ergo omnes artes agunt, hoc intendunt• ut divina similitudo in nobis reparetur, quae nobis forma est, Deo natura, cui quanto magis conformamur tanto magis sapimus », ibid., L.
Seite 45 - ... selbst unter ungünstigen Verhältnissen unsere spräche auch in dieser beziehung fähig ist. Von der mitte des dreizehnten Jahrhunderts an sind es namentlich zwei geistliche orden, deren bemühungen wir auf diesem felde das beste zu danken haben. Zuerst die Franciscaner , die in populären vorträgen, in ihren vom volke mit ungeheurem beifall aufgenommenen wiesen- und feldpredigten, die bis dahin mehr oder weniger noch in den fesseln der lateinischen spräche befangene prosa in raschem aufschwunge...
Seite 4 - Die Mystik ist ein Schauen und Erkennen unter Vermittlung eines höheren Lichts, und ein Wirken und Thun unter Vermittlung einer höheren Freiheit; wie das gewöhnliche Wissen und Thun durch das dem Geiste eingegebene geistige Licht, und die ihm eingepflanzte persönliche Freiheit sich vermittelt findet.
Seite 211 - Quoniam ex se manifestum est infiniti ad finitum proportionem non esse, est et ex hoc clarissimum quod, ubi est reperire excedens et excessum, non deveniri ad maximum simpliciter, cum excedentia ex excessa finita sint.
Seite 45 - Diu werlt mich lachet triegent an und winket mir. nü hän ich als ein tumber man gevolget ir. der hacken hän ich manegen tac geloufen nach: dä niemen stsete vinden mac, dar was mir gäch.

Bibliografische Informationen