Mehrsprachigkeit

Cover
UTB, 02.01.2017 - 232 Seiten
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Jeder Mensch ist mehrsprachig. Wir alle pendeln täglich zwischen verschiedenen Sprechweisen (Dialekt, geschriebene Sprache, Umgangssprache, Fachsprache...) und begegnen (in der Straßenbahn, in der Schule, in Medien, auf Reisen ...) einer Vielfalt von Sprachen. Wer erforschen will, wie wir Sprachen erleben, Sprachen erwerben und mit Sprachen umgehen, findet in diesem Band aktuelle soziolinguistische Zugänge zur Mehrsprachigkeit aus Subjekt-, Diskurs und Raumperspektive. Vorgestellt werden auch Methoden der Mehrsprachigkeitsforschung wie sprachbiografisches Arbeiten oder die Exploration lokaler Sprachregime. Neben Studierenden der Linguistik erhalten auch Personen in Ausbildung zu Lehr- und Sozialberufen wertvolle Hilfestellungen für ihre zukünftige Arbeit in einer multilingualen Gesellschaft.
 

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Inhalt

Einleitung
1 Das Sprachrepertoire eine Subjektperspektive
11 Biografische Zugänge zur Mehrsprachigkeit
12 Das sprachliche Repertoire
13 Zur Methode biografischer Forschung
14 Lebensweltliche Mehrsprachigkeit
15 Translokale Biografien
2 Sprachideologien eine Diskursperspektive
3 Sprachregime eine Raumperspektive
31 Globalisierung und Sprache
32 Sprachliche Praktiken und räumliche Anordnungen
33 Ethnografische Zugänge und linguistic landscapes
34 Multilinguale Sprecher_innen in monolingualen Institutionen und Organisationen
35 Für eine Schule der Mehrsprachigkeit
Anhang
Literaturverzeichnis

21 Zum Konzept Sprachideologien
22 Ein Exkurs zu Ideologie Hegemonie und Diskurs
Sprachideologien in Aktion

Häufige Begriffe und Wortgruppen

_innen Afrikaans Aharon Appelfeld Althusser Apartheid Appelfeld Aufwachsen Autor_innen Bachtin Bedeutung Begriff Beispiel beispielsweise bestimmten Bezug Bild bilingualen Bilingualismus biografischen Blommaert Busch chen Codó definiert Deutsch Dialekt Dimension Diskursanalyse Diskurse diskursive Diskursperspektive eigenen Einsprachigkeit Elefant Eltern Englisch entwickelt ersten Erstsprache Erzählen essentialisiert ethnische Ethnografische europäischen Familiensprache Foucault Frage Französisch Gebärdensprache geht gesellschaftlichen Globalisierung Gruppe Heteroglossie Identität Ideologie institutionellen Interaktion Interesse isiXhosa Jacques Derrida Jahren Judith Butler Kapitel Kärnten Kategorien Kinder Kleinen Bücher kommt Kommunikation konstituiert Kontext Konzept language language awareness Lebenswelten Lefebvre Lehrer_innen lichen linguistic linguistische lokalen Mehrsprachigkeit Michail Bachtin Michel Foucault Migrant_innen Minderheitensprachen monolingualen multilingualen nationale neue Österreich Pascal Personen Perspektive politischen Prozess Rahmen Raum schen Schule Schüler_innen Slowenisch sozialen Soziolinguistik spezifische sprachbiografischen Sprache Sprachenpolitik Sprachenportrait Sprachenrechten Spracherleben Sprachideologien sprachigen sprachliche Praktiken sprachliche Repertoire sprachlichen Ressourcen Sprachregime Sprachrepertoire Sprachwissenschaft Sprecher_innen Standardsprache Subjekt Text Umgangssprache Unterricht unterschiedliche verbunden verschiedene Zeichen zentrale zufolge Zugang zwei zweisprachigen zweisprachigen Unterricht

Über den Autor (2017)

Brigitta Busch lehrt am Institut für Sprachwissenschaft der Universität Wien und der Universtity of Cape Town.

Bibliografische Informationen