Mano: der Junge, der nicht wusste, wo er war

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Hanser, 2008 - 319 Seiten
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Z - 3526: Sieben Jungen irren durch die klirrende Kälte und versuchen nach München zu gelangen. Sie sind vom KZ Sachsenhausen aus, noch kurz vor der Befreiung durch die Amerikaner, auf den Todesmarsch geschickt und unterwegs von den Russen befreit worden. Der Jüngste, Mano genannt, wird von einer Gruppe flüchtender Franzosen mitgenommen und in Frankreich von einer Familie liebevoll aufgenommen. Mano selbst glaubt, dass seine Eltern und seine Schwester tot sind. Da er den Hass der Franzosen gegen die Deutschen spürt, sagt er nicht, dass er aus Deutschland kommt. Während man nach seinen Eltern sucht, lebt Mano an verschiedenen Orten, stets zu seinem Guten, für ihn ist jeder Wechsel eine grosse Verunsicherung. In inneren Monologen, die jeweils grafisch speziell dargestellt sind, erfährt man über seine Ängste und die Hölle, die er als KZ Nummer Z - 3526 durchgemacht hat. Auch wenn er sich in Frankreich wohl fühlt, sehnt er sich nach seiner ursprünglichen Familie. Anja Tuckermann versteht es, einfühlsam und packend ein Stück Zeitgeschichte aus Sicht eines betroffenen Fahrenden zu schildern. Ab 14 Jahren, *****, Elisabeth Tschudi-Moser.

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Inhalt

Abschnitt 1
7
Abschnitt 2
133
Abschnitt 3
313
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