Im Korridor: Absinth, Verführung und Poeten-Morde. Ein historischer Roman zwischen Berlin und Danzig um 1920Kadera Verlag Günther Döscher, 18.12.2025 1918: Kapitulation. Der Mangel an Brot und Munition ließ den deutschen Truppen keine andere Wahl. In Versailles wird nun das Land verteilt, und der »Danziger Korridor« soll das wuchernde Deutsche Reich zerschneiden. Doch »dem Volk mehr Raum geben« bleibt das Ziel konservativer Zirkel und »Blut und Boden« die Parole der Zeit. Um 1920 trifft sich ein Kreis von Dichtern in einem Berliner Café: Beflügelt von Absinth und Kokain rezitieren sie hier ihre Werke: Damian Reiber etwa übersetzt die Gedichte eines polnischen Untergrund-Poeten, dem die deutschen Nationalisten schon auf den Fersen sind. Rätselhafte Morde im Umfeld des Cafés führen den Übersetzer nach Polen in eben jenen »Korridor«, wo ein Komplott sich nach und nach entschlüsselt, und der Kreis sich schließt. |
Häufige Begriffe und Wortgruppen
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