Frühe Bindungen und moralische Entwicklung: aktuelle Befunde zu psychischen und sozialen Bedingungen moralischer Eigenständigkeit

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Christel Hopf, Gertrud Nunner-Winkler
Juventa-Verlag, 2007 - 275 Seiten
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Der Band vereint erstmals die Bindungsforschung und die an Kohlberg orientierte Moralentwicklungsforschung und versucht, diese miteinander zu verknüpfen. Im Zentrum steht dabei die Frage nach den sozialen und psychischen Bedingungen moralischer Entwicklung und moralischen Handelns. Es wird der Frage nachgegangen, unter welchen Bedingungen sich Kinder und Jugendliche so entwickeln, dass sie eine stabile moralische Motivation aufbauen. Dabei stehen unterschiedliche Aspekte moralisch relevanten Handelns im Blick: Gewaltausübung und Gesetzesübertretungen, Empathie und Sensibilität für die Bedürfnisse Nahestehender, die Befolgung moralischer Kernnormen in Interessenkonflikten, der persönliche Einsatz im Kampf um gerechtere gesellschaftliche Verhältnisse. Die mit diesen Themen verbundenen Debatten führen in wichtigen Punkten zu übereinstimmenden Einschätzungen, es gibt aber auch Kontroversen, die weiterführende Forschungsfragen eröffnen. Inhalt: - Forschungsstand und aktuelle Kontroversen - Gewissensentwicklung in neueren psychoanalytischen Beiträgen - Bindung und Sozialverhalten in der mittleren Kindheit - "Moralferne Kinder und Jugendliche" -- Fallanalyse eines jugendlichen Straftäters - Bindung, Sozialisation und die Entwicklung sozio-moralischen Denkens von der Kindheit bis zum Jugendalter: Befunde einer Längsschnittuntersuchung - Die Entwicklung zwischenmenschlicher Moral in Bindungsbeziehungen - Frühe emotionale Bindungen und Selbstbindung an Moral - "Amicus Plato sed magis amica veritas": Bindung bei "moralischen Revolutionären" - Die Entwicklung von Moral -- Ursachen und Gründe.

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