Geschlechterunterschiede im Bildungskontext: Von wissenschaftlichen Studien zu Impulsen für die Unterrichtspraxis

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Sind Mädchen motivierter im Lesen? Zeigen Jungen mehr Interesse in Mathematik? Immer wieder zeigen Studien Geschlechterunterschiede bei Interesse, Motivation und Berufsplänen von Schüler*innen – und das hat gesellschaftliche Tragweite: mehr Männer als Frauen in MINT-Berufen, ungenutztes Potential, Lohnungleichheit. Doch wie entstehen diese Unterschiede, die so große Auswirkungen auf wichtige Lebensentscheidungen haben? Und was können Lehrkräfte, Schulleitungen und andere Akteure der Bildungspraxis beitragen, um Geschlechterunterschiede abzubauen? Diesen und weiteren Fragen geht das Themenheft nach.

Zum Einstieg geben die Autor*innen ausführliche theoretische Hintergrundinformationen mit Blick auf Ursachen von Geschlechterunterschieden und deren Auftreten in Schülermerkmalen wie Interesse und Motivation. Das Herzstück des Themenhefts bildet eine Forschungssynthese, die sich mit der Förderung dieser Merkmale beschäftigt. Die Autor*innen analysieren hier, inwiefern sich die Wirkung der Fördermaßnahmen für Mädchen und Jungen unterscheidet und wovon Schüler*innen auch insgesamt am meisten profitieren. Abschließend gibt das Themenheft in Form von Beispielen und Reflexionsfragen wertvolle Impulse für die Praxis.

 

Häufige Begriffe und Wortgruppen

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Bibliografische Informationen