Ego: Das Spiel des Lebens

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Karl Blessing Verlag, 18.02.2013 - 352 Seiten
1 Rezension
Dieses Buch erzählt davon, wie nach dem Ende des Kalten Kriegs ein neuer Kalter Krieg im Herzen unserer Gesellschaft eröffnet wird. Es ist die Geschichte einer Manipulation: Vor sechzig Jahren wurde von Militärs und Ökonomen das theoretische Model eines Menschen entwickelt. Ein egoistisches Wesen, das nur auf das Erreichen seiner Ziele, auf seinen Vorteil und das Austricksen der anderen bedacht war: ein moderner Homo oeconomicus. Nach seiner Karriere im Kalten Krieg wurde er nicht ausgemustert, sondern eroberte den Alltag des 21. Jahrhunderts. Aktienmärkte werden heute durch ihn gesteuert, Menschen ebenso. Er will in die Köpfe der Menschen eindringen, um Waren und Politik zu verkaufen. Das Modell ist zur selbsterfüllenden Prophezeiung geworden. Der Mensch ist als Träger seiner Entscheidungen abgelöst, das große Spiel des Lebens läuft ohne uns.

Frank Schirrmacher zeichnet in seinem bahnbrechenden neuen Buch die Spur eines monströsen Doppelgängers nach und macht klar, dass die Konsequenzen seines Spiels das Ende der Demokratie sein könnte, wie wir sie heute kennen.



 

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LibraryThing Review

Nutzerbericht  - jcbrunner - LibraryThing

Old men should never write about technology nor about youth. FAZ old fart Frank Schirrmacher selects to write about both and fails miserably. He tries to explain the negative effects of technology he ... Vollständige Rezension lesen

Inhalt

Script 6 Ratio
Soziale Physik 8 Massaker 9 Blutkreislauf
Nervensystem 11 Android 12 Gehirn 13 Gene
Verwandtschaft 15 Schizophrenie 16 Blitz 17 Politik 18 Matrix 19 Minds Eye 20 Abstimmung
Big Data 22 Unterwerfung TEIL ZWEI DIE OPTIMIERUNG DES MENSCHEN 23 The Secret 24 Erfolg
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2013)

Frank Schirrmacher, Jahrgang 1959, Studium in Heidelberg und Cambridge, Promotion. Seit 1994 war er einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 2004 sagte er dem Altersrassismus den Kampf an – für sein Buch Das Methusalem-Komplott erhielt er u. a. den Corine-Sachbuch-Preis und die Auszeichnung Journalist des Jahres 2004. Mit Minimum landete er 2006 erneut einen publizistischen Coup und setzte das Thema des Jahres. 2007 erhielt er als erster Journalist den Jacob-Grimm-Preis-Deutsche-Sprache und wurde 2009 mit dem Ludwig-Börne-Preis ausgezeichnet. 2009 erschien bei Blessing Payback. Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen und 2013 Ego. Das Spiel des Lebens. Frank Schirrmacher verstarb am 12. Juni 2014 in Frankfurt am Main.

Bibliografische Informationen