Die Wurzelsucher

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neobooks, 14.05.2020 - 356 Seiten
Wir befinden uns im Jahr 2050. Während sich der unproduktive Teil der Gesellschaft in den Randzonen tummelt und die Gutbetuchten in gesicherten Zonen zusammen rücken, strampelt sich eine Mittelschicht ab, um nicht endgültig abzurutschen. Ein wohlwollender Staat kümmert sich mit Hilfe von Überwachungssystemen um seine Bürger, und vor allem bei den Heranwachsenden greift er so früh wie möglich ein, um sie auf den rechten Weg zu bringen. Sehr wichtig für eine gesunde Gesellschaft ist - es sollen die richtigen Bürger Kinder bekommen. Doch Lena, eine junge, intelligente Frau, will selbst entscheiden. Sie will ein Freigeist sein - so wie ihre kürzlich verstorbene Großmutter. Im Nachlass der alten Dame findet sie Ungereimtheiten und geht ihnen nach. Das führt sie in die Nähe eines Mannes, der kurz zuvor im Haus nebenan aufgetaucht ist. Der Exsöldner will eine letzte Chance nutzen, um seinem todkranken Vater die Wahrheit über die leibliche Mutter heraus zu pressen. Bei diesem Zukunftsroman handelt es sich nicht um klassische Science Fiction, bei der die technische Seite im Vordergrund steht. Die "Wurzelsucher" erzählt die Geschichte von Menschen, die versuchen, sich mit der schleichend zunehmenden Überwachung zu arrangieren.

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Über den Autor (2020)

Sabine Stegmeyer ist eigentlich von Beruf Ingenieurin - doch das Lesen und Schreiben von Geschichten gehört seit ihrer Kindheit zu den wichtigsten Dingen in ihrem Leben. Während der Kindererziehungszeiten studierte sie nebenher Sprachen, übersetzte literarische Texte, und das brachte sie auf den Weg ihre eigenen Geschichten zu verfassen.

Bibliografische Informationen