Die Stigmatisierung Neuer Spiritueller Bewegungen in der Bundesrepublik Deutschland

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GRIN Verlag, 2008 - 300 Seiten
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Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 1987 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Note: sehr gut, Gottfried Wilhelm Leibniz Universitat Hannover (Erziahungswissenschaften I), 552 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Ende der 70er Jahre genieβen die sogenannten "Jugendsekten" in der Bundesrepublik besondere Aufmerksamkeit. In der Folgezeit wurde das besagte Thema immer wieder aufgegriffen und in offentlichen Informationstragern, Verlautbarungen politischer Vertretungen oder wissenschaftlichen Beitragen behandelt. Eine im Rahmen der nachstehenden Abschnitte vorzunehmende Inhaltsanalyse der genannten, die Auseinandersetzung um Neue Spirituelle Bewegungen konstituierenden Literaturgattungen wird deutlich machen, daβ sich auf allen drei "Ebenen" der betreffenden Diskussion ein analoges Image von den "Jugendsekten" verfestigt hat. Die zu diesem Zweck herangezogenen Beispiele erheben Anspruch auf Reprasentativitat, ohne der Vielfalt der inzwischen vorgelegten Stimmen zur "Jugendsekten" Problematik in allen Details gerecht werden zu wollen. Obwohl die Gesamtdebatte in den letzten Jahren differenzierter geworden ist und sich die Versuche mehren, das vorgezeichnete Bild von den Neuen Spirituellen Bewegungen zu relativieren, bestimmt der bereits in den Anfangen der "Jugendsekten" Diskussion gesetzte Grundtenor nach wie vor die Auseinandersetzung mit den besagten Gruppierungen. Eben dieser Grundtenor soll im Anschluβ wiedergegeben werden. Die Gefahr einer Uberzeichnung dieses Grundtenors gemessen an einzelnen Beitragen, die sich bewuβt vom herrschenden Konsens distanzieren ist in der folgenden Darstellung aus didaktischen Grunden einkalkuliert. Die Auswahl ist so getroffen, daβ die dominante Inhalstendenz der bundesrepublikanischen "Jugendsekten" Debatte plastisch hervortritt. Redundanz hinsichtlich des denotativen Gehalts der zusammengestellten Zitate ist dabei sowohl ein bewuβt eingesetztes Stilmittel als auch Ausdruck des weitgehend

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