Die Rechtsstellung des Asylbewerbers im Völkerrecht: Überlegungen zu den völkerrechtlichen Rahmenbedingungen einer europäischen Asylrechtsharmonisierung

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P. Lang, 1997 - 457 Seiten
Vor dem Hintergrund des fortschreitenden Prozesses einer europäischen Asylrechtsharmonisierung werden in dieser Arbeit die sich aus dem Völkerrecht ergebenden Mindestverbürgungen für Asylbewerber untersucht. Das besondere Augenmerk gilt hierbei den Fragen der Einreisegestattung, des Abschiebungsschutzes sowie der Mindestgarantien für ein rechtsstaatliches Asylverfahren. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, daß das geltende Völkerrecht entgegen dem bisherigen Meinungsbild nur in geringem Umfang Mindestverbürgungen für Asylbewerber und damit Vorgaben für den nationalen Gesetzgeber und für eine europäische Asylrechtsharmonisierung enthält.

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Inhalt

Einleitung
1
Rechtsquellen im Völkerrecht
28
Die aufenthaltsrechtliche Stellung
35
Die Gewährung von Einreise und Aufenthalt
43
Europäische Menschenrechtskonvention
84
Asylbewerbers nach dem Völkerrecht
245
Prüfung der Voraussetzungen für eine aufenthaltsversagende
283
Ergebnisse
291
Die allgemeine Rechtsstellung des Asylbewerbers
337
Asylrechtsharmonisierung
373
Asylbewerberzugänge in Europa und in ausgewählten
387
Literaturverzeichnis
417
Sachverzeichnis
452
Urheberrecht

Über den Autor (1997)

Der Autor: Hans-Georg Maassen, geboren 1962 in Monchengladbach, studierte Rechtswissenschaften an der Universitat Koln. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen war er zunachst als Rechtsanwalt in einer wirtschaftsberatenden Kanzlei tatig. Seit 1991 arbeitet er als Referent im Bundesministerium des Innern.

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