Die Frühzeit der Thüringer: Archäologie, Sprache, Geschichte

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Helmut Castritius, Dieter Geuenich, Matthias Werner, Thorsten Fischer
Walter de Gruyter, 2009 - 491 Seiten
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Der Sammelband enthält insgesamt 17 Beiträge von Archäologen, Historikern und Sprachwissenschaftlern, die sich im Oktober 2006 an der Universität Jena zu einem interdisziplinären Kolloquium getroffen haben, um den Forschungsstand ihrer jeweiligen Disziplin zur frühen thüringischen Geschichte miteinander zu vergleichen. Dabei wurde deutlich, dass die Erkenntnisse der Historiker und der Archäologen in vielerlei Hinsicht nicht miteinander in Einklang zu bringen sind: Die materiellen Hinterlassenschaften, die auf dem Gebiet des heutigen Thüringen gefunden wurden, lassen sich nicht ohne weiteres den frühen Thüringern zuordnen, die in den Schriftquellen begegnen. Lediglich die sprachwissenschaftlichen Beiträge ermöglichten den einen oder anderen Brückenschlag. Insgesamt wurde deutlich, dass Thüringen und seine Bewohner seit der Mitte des 5. Jahrhunderts sehr viel stärker an den Entwicklungen im Norden Europas und in den Anrainerzonen der nachrömischen Welt beteiligt waren, als dies bisher vermutet wurde.

 

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Inhalt

HELMUT CASTRITIUS
1
BLAICH
37
JAN BEMMANN
63
WOLFGANG HAUBRICHS
83
ALBRECHT GREULE
99
MARTIN HANNES GRAF
119
MATTHIAS SPRINGER
133
GEORG SCHEIBELREITER
171
HEIKO STEUER
201
Die thüringische Prinzessin Radegunde in der zeitgenössischen
235
MATTHIAS HARDT
253
JÖRG JARNUT
279
MATHIAS KÄLBLE
329
Das Recht der Thüringer und die Frage ihrer ethnischen Identität
415
THOMAS SCHARFF
457
THORSTEN FISCHER
475

GERLINDE HUBERREBENICH
174

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Über den Autor (2009)

Helmut Castritius, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig; Dieter Geuenich, Universität Duisburg-Essen; Matthias Werner, Friedrich-Schiller-Universität Jena.

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